Dattenfeld

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Info

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Rhein-Sieg-Kreis > Gemeinde Windeck > Dattenfeld

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information

Einwohner

  • 1810: 3.565
  • 1812: 3.661
  • um 1818: 3.549

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

  • 1508. Dattenfeld/Sieg. Ein Hof dort gehört bereits im Jahre 1131 zum St. Cassiusstift in Bonn. Dieses verpachtet denselben in diesem Jahr 1508, knüpft aber daran die Bedingung, daß der Pächter auf dem Weiher ein Burghaus errichten müsse (Otto Schell: Die frühere Befestigung der bergischen Höfe und Dörfer, in: ZdBG, Bd. 42, Jg. 1909, S. 26).
  • 1595.21. Aug.. Bonn. Das St. Cassiusstift verkauft sein Zehntrecht in Dattenfeld (Heimatbl. des Siegkreises, Heft 85, 1963).
  • 1607. Köln. Pest (Muhr-Kemmerich: Die Pest ... in Dattenfeld).
  • 1609.11. Nov. Der Windeckische Landbote und Schultheiß zu Dattenfeld, Gerhard Saur, wird von Kaiser Rudolf geächtet. (s. a. unter Genealogische Bibliographie).
  • 1622. Hochwasser [in der Sieg b. Dattenfeld]; "So lief das Gewässer hoch auf und that allhier großen Schaden. Es verdarb alle Pumpen und Brunnen. Das Eis legte sich zu beiden Seiten der Sieg auf etlich und mehr denn zwei Mann hoch aufeinander bei einem schrecklichen Spektakel. Alle Häuser, ein und sieben ausgenommen, standen im Gewässer. Bei Düppel Adolf sind die Kühebiesters ertrunken" (Pfarrer Robens a. Dattenfeld, siehe bei Hundhausen: Not und Unheil im Bergischen Land, S. 65).
  • 1632. "Als am 26. Okt.. hierdurch ettliche Kompagnien passiert sind, bleiben zu Dreisel, Dattenfeld und Übersetzig 5 Kompagnien des Mecklenburger oder Zulawischen Regiments bis auf d. 30. Oktober liegen" (Wanderverein Windeck (Hrsg.): 800 Jahre Burg Windeck, Museumsführer-Wanderführer, Windeck 1974, S. 17).
  • 1635.29. Dez.. Dattenfeld. "kamen ins Dattenfeld Obrist Westphalen mit einem ganzen Regiment" (bleiben bis 5.1.36) (800 Jahre Burg Windeck).
  • 1636. 5. Jan.. Dattenfeld. Obrist Westphalen zieht mit seinem Regiment ab.
  • 1636. 3. Juli. "kam wiederum Obrist Westphalen ins Kirchspiel Dattenfeld mit 2 Regimentern zu Pferde, und lag das Münstersche zu Wilberhofen und der Obrist-Leutnant auf dem Widenhoff, die Schweden beinahe alle zu Rossel und Wilberhofen, auch etwas dahier zu Dattenfeld. Hinter dem Widenhoff zu Rossel ward abgemäht und geweidet, ist aber doch danach wieder ausgeschlagen u. ziemlich geraten" (800 Jahre Burg Windeck, Windeck 1974, S. 19).
  • 1636.10. Sept.. [Heute] ist zu Dattenfeld angekommen der Rittmeister Schönfeldt und lag hier zu Dattenfeld bis den 15. Dez.".
  • 1636.14. Dez.. [Heute] ist dahier zu Dattenfeld angekommen die Leib-Kompagnie des Herrn Obristen-Leutnants Hans Broig von Magdalo des Ulefeldischen Regiments.
  • 1636.15. Dez.. [Heute] ist abgezogen von Dattenfeld Rittmeister Schönfeldt.
  • 1636.21. Dez.. [Heute] ist eine Kompagnie Witbergischen oder Rockischen Regiments zu dem bereits vorhandenen Broigschen Regiments [in Dattenfeld] angekommen und lag der Rittmeister Saur zu Waldbruel, die anderen Offiziere und Reiter dahier im Kirchspiel, und brach die vorige Kompagnie am 22. [Dez.] auf nach Much, die letzte brach auf den 2. Jan. 1637".
  • 1636.22. Dez. Much. In Much kam die Leibkompagnie des Obristen-Leutnants Hans Broig von Magdalo des Ulefeldischen Regiments ein, das vorher in Dattenfeld gelagert hatte.
  • 1636. "Das eigentliche Pestjahr" in Dattenfeld. "In den Dattenfelder Kirchenbüchern finden wir für das Jahr 1636 allein 324 Eintragungen im Sterberegister (800 Jahre Burg Windeck, Windeck 1974, S. 18. Emil Hundhausen: Not und Unheil im Bergischen Land, in: Romerike Berge, 26. Jg., H. 2/1976).
  • 1637. 2. Jan.. Dattenfeld. Das Rockische Regiment zieht ab.
  • 1637.[22. März], zu Halbfasten auf Sonntag Laetare. Dattenfeld. Im Dorf ankommen Obrist Vallois, der im Hause Jakob Robens (ein Bruder d. Pfarrers) mit Familie logierte, die anderen durch das ganze Dorf. Zu Wilberhofen, Hoppengarten u. Rossel lag eine Kompagnie Reiter unter Rittmeister Stockhausen, der bei Schmits Peter logierte (800 Jahre Burg Windeck).
  • 1637.[13 Apr.] Ostermontag. Dattenfeld. Abzug der Besatzung.
  • 1637.[14. Apr.] Dienstag nach Ostern. Dattenfeld. Ist ankommen Hauptmann Anton Diohin, ein Venetianer, mit über drei Regimentern Dragoner.
  • 1637. 5. Mai. Dattenfeld. Abzug der Truppen.
  • 1637.22. Dez. Dattenfeld. "kamen ins Dorf die Stabspersonen Obrist-Leutnant Schwartzenholtz, Obrist-Wachtmeister Schönenberg, Quartiermeister Borgh, Schultheiß, Profoß und viele andere mehr, so zum Stab gehörig, und 112 Pferde, alle vom General Graf Götzischen Leibregiment. Die Genannten logierten im Dorf allein, sowie zu Übersetzig 20 Personen und 36 Wagen mit Pferden" (800 Jahre Burg Windeck).
  • 1639.14. Febr.. ist zu Dattenfeld ankommen der Obrist-Leutnant Heinrich von Hickerbagh(?) von Horwichs Regiment. Sie logierten bei Frewen Johann und Bastian, die Mann und Reiter durchs Dorf Dattenfeld" (800 Jahre Burg Windeck, Windeck 1974, S. 20).
  • 1761.25. Aug.. Hermann Arnold Weuffen (* Immerath-St. Lambertus, Amt Kaster, 9.3.1727) wird durch Kurfürst Karl Theodor, Herzog v. Jülich-Kleve-Berg, zum Pfarrer in Dattenfeld ernannt (Raimund Weiffen in Heimatbl. des Siegkreises, Jb. 1995, S.165f.).
  • 1766. Der Glockengießer Michael Stocky aus Dattenfeld gießt drei Glocken für die Kirche in Rönsahl (Zur Orts- und Familiengeschichte von Rönsahl).
  • 1813.18. Juni. Kaiser Napoleon genehmigt im Palast zu Dresden den Antrag des Dattenfelder Maires den zu Geilhausen gelegene Wiedenhof an Christian Gansäuer und Friedrich Rüddel für die Summe von 23.715 Franken (6.324 Tlr.) zu verkaufen (Emil Hundhausen: Eine Kulturschande an der östlichen Peripherie des Rhein-Sieg-Kreises, in: Heimatbl. Heft 104).
  • 1866.21. Okt. Der letzte der Verträge zwischen Preußen und 22 Staaten oder Freien Städten nördlich der Mainlinie über die Gründung des Deutschen Bundes wird unterzeichnet. Dattenfeld im Königreich Preußen ist nun eine Gemeinde im (Nord)Deutschen Bund.
  • 1871.18. Jan.. König Wilhelm von Preußen wird im Spiegelsaal zu Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert; Gründung des II. Deutschen Kaiserreichs. Insgesamt gehen vier Königreiche, sechs Großherzogtümer, fünf Herzogtümer, sieben Fürstentümer, drei freie und Hansestädte sowie das Reichsland Elsaß-Lothringen in das Reich ein. Dattenfeld ist nun eine Gemeinde im Deutschen Reich.
  • 1918. 9. Nov.. Revolution in Berlin; Reichskanzler Max von Baden verkündet die Abdankung Kaiser Wilhelm II. und tritt zurück; Gegen 14 Uhr Ausrufung der deutschen Republik durch Scheidemann, Friedrich Ebert Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten. Damit ist die konstitutionelle Monarchie durch die parlamentarische Demokratie abgelöst.
  • 1932 Dattenfeld wird dem Siegkreis zugeordnet.
  • 1935. 1. Apr.. Die Gemeinde Dattenfeld wird aufgelöst und kommt zum Amt Rosbach.
  • 1945. 8. Mai. Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Großdeutschen Wehrmacht in Berlin-Karlshorst.
  • 1945. 5. Juni. Die Regierungen Großbritanniens, der USA, der UdSSR und Frankreichs übernehmen die Regierungsgewalt in Deutschland; Aufteilung in Besatzungszonen; Dattenfeld ist nunmehr Gemeinde in der britischen Besatzungszone.
  • 1946.21. Juni. Die Briten (unter Premierminister Clement Attlee) beschließen d. Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • 1946.23. Aug. Die britische Militärregierung verfügt die Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in ihrer Zone und setzt mit der Verordnung Nr. 46 die Errichtung der Länder Nordrhein-Westfalen, Hannover und Schleswig-Holstein in Kraft. Dattenfeld ist jetzt Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, britische Besatzungszone.
  • 1949.23. Mai. Mit der Verkündigung des Grundgesetzes wird die Gründung der Bundesrepublik Deutschland vollzogen (die us-amerikanische, die britische und die französische Besatzungszone). Dattenfeld ist nunmehr Gemeinde in der BRD.

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Kriegerdenkmal 1914-18
der Gemeinde Dattenfeld

Genealogische Quellen

Zivilstandsregister

  • Zivilstandsregister, 1810-1875 Digitalisate online bei Familysearch

Personenstandsregister


Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Adelarium, Erich: Gülichsche Cronik 1611. Leipzig 1611. (darin: Gerhard Saur (Sawer), Windeckischen Landtbotten und Schuldtheissen zu Dottenfeld, wird wegen Unfolgsamkeit vom Kaiser Rudoph geächtet. Prag, 11. Novembris 1609).


  • Burghardt, Franz J.: Bearb., Bergisches Adreßbuch 1731 Amt Windeck.
  • darin: Huldigungsliste der Pfarrei Dattenfeld (236 Namen). Kölner Genealogische Blätter, Heft 8/9, Köln/Eslohe 1984.


  • Weiffen, Raimund: Die Familien Daniels und Schlösser im katholischen Kirchspiel Dattenfeld. Ein Beitrag zur Genealogie beider Familien.
  • in: Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Band 40, Jg. 89, Heft 3, 2001, Seite 71-77.


  • Weiffen, Raimund: Hermann Arnold und Adam Weiffen, zwei Priester in Dattenfeld. Ein Beitrag zur Pfarr- und Familiengeschichte des katholischen Kirchspiels Dattenfeld an der Sieg. In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, Jahrbuch 1995 des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e. V., Seite 189-199.

Historische Bibliografie

  • Hundhausen, Emil: Zur Dattenfelder Kirchengeschichte. In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, Jb. des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V., 43.45. Jg. 1975-1977, S. 144-153.

Weitere Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Landesarchiv NRW Abt. Rheinland

  • (ehemaliges Hauptstaatsarchiv des Landes NRW in Düsseldorf)


  • Dattenfeld: Kirchen- und Armenrechnungen 1793-1801.
  • Bestellsignatur: Jülich-Berg II Nr. 550.

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Stadtarchiv Rathaus, 53721 Siegburg, Tel. 02241-10 23 25
  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A 1 - A 31. Edition W. Günter Henseler, Kierspe.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662,A II/2, 1495, Bl. 222r-223v. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1495. Heynrich van Dattefelt impetit Johan zom Oessen und fraicht, wie dat he sy komen an Schorns huys und wie die ghene synt, die eme dat huys verkoufft haven.
  • Johan spricht, hie have dat huys jaer und jair gehat und sy myt dem huse verschreven in dem scheffenboich und sy ouch den scheffen kundich, wer die ghene geweist synt, die eme dat huys verkoufft haven und darumb sy he eme neit schuldich vorder sy zo antworden.
  • Heynrich spricht, he have eyn huysfrau genomen, die sy zo der tzyt eyn kynt geweist. Und dieselve sy also na as die anderen, die eme dat huys verkoufft haven. Und dat kunne he bewysen.
  • Der scheffen haet gewyst wat kunden und kuntschaff, dat he have, sulle he zom neisten brengen.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/7, 1496, Bl. 152v; Edition: W. Günter Henseler.
  • 1496. Loe, Lantzberch, Bell und Roid, anno domini [14]XCVI tercia feria post Nativitate Marien.
  • Heynrich van Dattenfelt haet vur dese vurscrevene scheffen braecht Loetz van Nederluysscheit, gnant Goitgeselle. Und derselve haet gesaicht, dat hie gekunt have eynen man, gnant Sybet van Overhauwel. Und haet eyn son gehat gnant Hen van Overhauwell und derselve haet eyn doichter gelaessen, gnant Katheryn. Und dieselve haet eynen man, gnant Heynrich van Dattefelt. Und de vurgenante Sybet haet eyn suster gehat zo Syberch, gnant Elsse Schorns und sy und er man haven eyn huys gehat, gnant Schornshuys, in der Moelengassen gelegen. Und davan is die egenante Elss de leste hant geweist und haet myt gekundt, dat obgenante Elssa Schorns noch eyn neichte gehat, gnant Coen van Overenauwell, des egenanten Sybetz doichter. Und dieselve Coin haet eynen son gehat, gnant Groisheynrich. Und derselve Groisheynrich haet sulche huys an sich gedingt und gekundt, as eme kundich is. Und he haet helffen myt zugen.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/7, 1496, Bl. 152r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1496. Coram ersdem anno die ut supra.
  • Coens, der smyt van Luysscheit, haet gesaecht und bekant, dat die saechen wie vurscreven steit, as Loetz vurscreven gekundt und gesaecht haet, sy eme ouch mytkundich sy et ambo volut... confirmare juramento.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/11, 1522, Blatt 25r. Edition: W. Günter Henseler.
  • Alner, schoultis, uff donrestach na sent Johansdage Mytzsomer, anno et cetera [15]XXII.
  • 1522. Johan Drymbach van Dattenfelt hait zu leisten gemant Wynant Hoiffsmyt als eynen burgen van wegen Thonis Houltzenheuwer van eyme par rader. Kosten XII Mark.
  • Hait Wynant vur eynen wirt gekoren by den Kannengeisser.
  • Kost VI Schilling.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/13, 1541, Bl. 18v. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • Johann Worm und Dederich Loer, burgemeister, anno XVC XLI, uff saterstach na sant Michelsdach.
  • 1541. Item, Arnt Murer van Dattenfelt und Kathrina, sin elige huisfrauwe, haben erer eint dem anderen upgedragen und gegeven, alle ire gueder, gereit und ungereidt, so wie sy die itzt haven off hernamails verkrigen mogen, gar nit davan uyßgescheiden, die leste levendige hant van in beiden, die zo wenden und zo keren, in wes hant die wilt off der enenkompt, as hie zo Siberch recht ist.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/13, 1543, Bl. 45r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • Dadenberg, schulten, und Dederich Loer, burgemeister, anno XVC XLIII, uff dingstach post oculli.
  • 1543. Item, Greitgen, Johann Steinheuwers dochter van Dattenfelt, geschaffen van dem selvigen Johann und Mettellen, siner eliger huisfrauwen, hait verkaufft und upgedragen deis idt mogich und mechtigh geweist ist, alsulchen erff, gelegen im Roßbornnen under deme Jalgenbergh, tuisschen der Jonfferen erff am Dreisch, mit lost und unlost, gar nit davan uißgescheiden, Wingant Hoffsmit as hie zo einer hant gesessen und wie deis metges Greitges vader und moder eme auch dasselvige guet hiebevor verkaufft haitten, dair er biß anher nit mitgeerfft geweist.
  • Und hait hiemit sich und sin erven nu vorthan darvan unterfft und gedachten Wingant daran in und mitgeerfft vestlich.
  • Deis uißgegangen und daruff vertzegen mit hant, halm und monde, as hie zo Siberch recht ist.
  • Item, Wingant Hoffsmit hait datselvige erff und guet vorthan verkaufft und upgedragen, der erber, doegenthafftiger und fromer Kathrinen van Nesselroide, widtwe van Bilant, iren erven, und hait sich und sin erven darvan untterfft und des hoffmeisters Hoestedens son, in behoff gemelter Jonfferen daran in und mitgeerfft vestlich.
  • Deis uißgegangen mit hant, halm und monde und mit rechter herlicheit, as hie zo Siberch recht ist.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/15, 1558, Bl. 133v.
  • Ailff Wolff und Berthram an Ontzenort, instatt Johans zom Widennist, burgemeistere, anno et cetera XVC und LVIII, am XIIten marcy.
  • 1558. So und nachdem durch versehunge Gottes, des Almechtigen, hiebevor etwan Wilhelm van Collen und Swentgen seliger, sin elige huisfrauwe, vam natuirlichen leben zom doide khomen und zwey unmondige clein khinder mit etzlichem gereiden guet im leben nachgelaissen, derhalven huite, dato, die parthien und naberen dasselbige gereide guet, als cleider und anders, taccieren und Penninck setzen laissen, in biwesen Joenen zom Esell, Arnt Murer und Peter van Merem, nemlich uff einhondert Overlensche Gulden, das der khinder oem, mit namen Arntz Johann van Rossell, auß dem kirspell van Dattenfelt, mit den unmondigen kinderen nach sich genomen. Und ist verdraigen, das er deiß zehen jair loß und vry soll gebrouchen und die kinder davan ufferzehen. Und na ombganck der zehen jairen alßdan soll gepuirliche pensioen davan gegeven werden, bis zu der khinder mondigen und bestetlichen dagen. Dan soll innen alsuilchen Penninck mit uffgelouffner pensioenen wederab gehantreicht werden. Und das soll auch van eim kindt uff das ander sterben. Und gemelter oehm hait auch gelofft, den kinderen ferners vur siner gepuirlicher obricheit versicherunge zu thun, damit sie woll verwart werden, ane alle argelist und geverde.
  • Datum ut supra.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/18, 1576, Bl. 144v-144r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • Anno et cetera [15]76, am 7. july.
  • 1576. Als uf vorschrieben datum Johan, des Schelen Adolfs sonn zu Rupichterädt, im kirßpel Nymmerich wonhafftig, Peteren von Nymmenich, ein kindt, mit einer kahren uberfaren und beschedigt und man zur zeit noch niet gewist, ob weiter mangel darauß entstehen kundt oder niet, demnach hat bemelter Johan solcher vorsorge und schadens halben, so darausser entstanden ist und kommen möchte, zu burgen gesatzt meister Hansen von Dattenvelt und Petern Nagelschmit in der Holtzgassen, wilche sothanige burgschafft angenomen und mit handtastung globt, was schadens des uberfarens halben geschehen ist und ferner entstehen möchte, denselben auf erforderen des clegers jedertzeit abzutragen und zu verrichten.
  • Und hat gemelter beclagter jetzgnanten seinen gesatzten burgen zu versicherung und nachburgschafft gesatzt Albrechten von Bantenbergh im kirßpell Weill, daran im fall der noit sich alles schadens zu erhollen.
  • Und hat der principall gleichfals anglobt, jetzgemelten seinen gesetzten nachburgen so woll als auch seine vorige zwen burgen disfals zu entheben und gantz schadtloß zu halten.
  • Actum vor Johannen Weidennist.


  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, A II/27, 1604, Bl. 75r. Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1604, am 23ten decembris, anno ut supra, hat der scholtis zu Dattenfeldt im ambt Windecken gegen Thewissen Soncheradt wegen dessen gebener handtschrifft sich beclagt 46 Thaler, herkomendt von einem pferdt, und dweill terminus solvendi verlauffen, umb betzahlungh angehalten.
  • Eodem anno, am 24ten decembris [1604].
  • Als Thewis von Soncheradt, behaffter, auff bitlich anhalten seiner hausfrauwen und vorbitt anderer guter nachbar und guter frundt der hafftungh auß dem Schinckenkessell gnedig erlassen und in Heinrich Schloßmecher, des botten behausung, wegen des angelegten leibchommers in die eisen gesetzt, demnach ist ermeltem botten durch den burgermeister Johannen Reider und mich ernstlich aufferlacht und eingebunden, bei leibssträff den behafften woll zu verwaren und niet entkomen zu lassen et cetera.

Bibliotheken

Verschiedenes

Auswanderungen

  • Hundhausen, Emil: Auswanderer aus dem ehemaligen Amt Dattenfeld im 19. Jahrhundert. In: Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises. Jahrbuch 1986/1987 des Geschichts- und Altertumsvereins für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V. Seite 42-63.


Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Persönliche Werkzeuge