Wolff von Gudenberg (Adelsfamilie)

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Herren und Freiherren Wolff von Gudenberg

Inhaltsverzeichnis

Wappen


Tafeln und allgemeine Angaben im „Stammbuch der Althessischen Ritterschaft“ (Rudolf v. Buttlar-Elberberg)

  • Tafel I.: Wolff von Gudenberg zu Meimbressen.
1. Hessischer Uradel
2. Ob die 4 Gruppen, die von Gudenberg, die Groppe von Gudenberg, die Wolff von G. und die von Meysenbug von dem Vicegrafen von Gudensberg stammen, oder aus einem Stamme hervorgegangen waren, läßt sich bei der Dürftigkeit der nachrichten nicht beantworten.
3. Die Wappen derer von Gudenberg:
a. Schild, quer geteilt, im obern Feld 2 nach außen blickende Adlerköpfe, im untern Feld 2 Querbalken.
b. Schild, nach der Länge getheilt, im linken Feld ein stehender gekrönter Löwe, im rechten Feld 4 Querbalken. (Siegel vom Jahre 1257.)
c. Schild mit einem Kopf mit lang gelockten Haaren. (Siegel von 1266.)
d. Geschachtestes Schild mit einem mit Lilien geschmückten Schrägbalken. (Siegel von 1253-64-72.)
e. Im Schild ein nach oben gekehrter Halbmond, auf dem Helm ein hoher Federbusch mit gleichem Halbmond. (1338-1534.)
4. Das Wappen derer Groppe von Gudenberg hatte einen mit einem Henkel und mit 3 Beinen versehenen Topf (Gropp, olla).
5. Das Wappen derer von Meysenbug im goldenen Schild ein abgehauener Adlersfuß mit nach oben gekehrten Klauen.
6. Das Wappen der Wolfe von Gudenberg bestand bis zum Ende des 13. Jahrhunderts aus einer sogenannten Maueranker, wie das derer von Rödersen, Helfenbert, Hatzfeld, Breidenbach, Plesse etc. Die Familie von Breidenbach könnte als ein Zweig der Wölfe von Gudenberg angesehen werden, weil sie einen Wolf auf dem Helm führte. Seit dem Anfang des 14. Jahrhunderts aber führten die Wolfe statt der Maueranker einen Wolf und nahmen nach der Erwerbung der Herrschaft Itter circa 1479 noch den Itterschen Löwen hinzu.
7. Genehmigung zur Führung des Freiherrenstandes, laut Allerhöchster Cabinetsordre d. d. Berlin 10. März 1873 für die Gebrüder Otto, Gottlob und Carl Wolff von Gudenberg.
Quellen-Nachweis.
1. Rommels Geschichte von Hessen, Band I., Buch II., Anmerkung 146-149.
2. Landaus Geschichte der Hessischen Ritterburgen, Band IV., S. 233-283.
3. Zeitschrift des Vereins für Hess. Geschichte und Landeskunde, Band II., Neue Folge, S. 48-50.
4. Die sog. Wolffsche Stammtafel von der Familie selbst entworfen. Eine Abschrift davon im Stiftsarchiv zu Kaufungen.
5. Die sog. Fuldaische Stammtafel der Wolfe von Gudenberg, verfaßt vom damaligen Canonikus, nachherigen Reichsfürst und Abt Armand von Buseck, im Landesarchiv zu Fulda, jetzt in Marburg.
6. Die sog. Landauische Stammtafel der Wolfe von Gudensberg, verfaßt vom Kurhessischen Archivrath Dr. Landau, abgedruckt in dessen Hess. Ritterburgen, IV.
Anmerkung: Die Wolffischen, Fuldaischen und Landauischen Stammtafeln sämmtlich stehen merkwürdiger Weise mit einander in Widersprüchen, nur diejenige vom Archivrath Dr. Landau verfaßt dürfte mehr Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit haben.
7. Die Personenmatrikel im Stiftsarchiv zu Kaufungen.
8. Nachrichtensammlung des Verfassers.
  • Tafel II.: Wolff von Gudenberg zu Meimbressen.

Literatur

Weblinks

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