Wietullen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite gehört zum Portal Memelland und wird betreut von der Familienforschungsgruppe Memelland.
Bitte beachten Sie auch unsere Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Wietullen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Wietullen


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Wietullen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name weist auf eine Seilerei, auf einen Reepschläger. Der Alternativname Michel-Rundait weist auf Schiffbau bzw. Zulieferbetrieb.

  • preußisch-litauisch "vytulas" (prußisch "greanste") = Strick von zusammengedrehten Reisern, zusammengedrehtes Flachsbündel, in Spiralen gewundenes Tau, Spirale
  • "rundynis" = der Einbaum, der aus einem Stamm gebaute Kahn
  • "runjdyti" = abrunden, mit etwas verbinden


Politische Einteilung

Lippten gehörte zu Wietullen.[2]


1.5.1939: Die neu gebildete Gemeinde: Wietullen besteht aus den Orten: Alk und Wietullen. [3]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wietullen gehörte 1912 zum Kirchspiel Saugen, vor 1844 allerdings zum Kirchspiel Werden.


Friedhof

Er liegt an der Straße und ist gut erreichbar. Geradezu romantisch ist da ein kleiner Holzsteg der über den kleinen Wasserlauf führt. Man kann einige Grabstellen finden.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013

Standesamt

Wietullen gehörte 1888 zum Standesamt Saugen.


Schule

Schulklasse in Wietullen 1934
Helmut Wauschkies ist der zweite von rechts in der hinteren Reihe
(Bild: Helga Lange)
Schulfest in Saugen im Jahr 1936
Es zeigt die Sieger im Schlagballspiel, die Jungen der Schule Wietullen.
Der Vater Der Bildinhaberin Helmut Wauschkies kniet vorne genau in der Mitte.(Bild: Helga Lange)


Schulklasse in Wietullen 1938
Helmut Wauschkies steht in der hinteren Reihe, genau in der Mitte
(Bild: Helga Lange)
Schulklasse in Wietullen 1940


Der Vater Helmut Wauschkies der Bildinhaberin ging in Klassen 1934 und 1938. Die Lehrerin 1938 hieß Erika Lengwenat. Auf dem Bild von 1940 ist Helmut Waschkies nicht mehr zu sehen, er wurde Ostern 40 aus der Schule entlassen.



Bewohner

Maria geb. Dittkuhn und Michael Wauschkies
mit ihren Kindern Marta Irene, Bruno Erich und Helmut Max. 1934 (Bild: Helga Lange)
  • Bewohner in Wietullen
  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 61 Michel Rundait [1]
  • 1832: Consignation Personal Dezem Schul-Societät Petrellen, Michel Rundeit Seite 52 [2]



Verschiedenes

Freiwillige Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Szameitkehmen, zu der auch Bewohner aus Wietullen gehörten. Michael Wauschkies, der Großvaterder der Bildinhaberin ist der achte von links. (Bild:Helga Lange)


Karten

Wietullen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Wietullen siehe mitte in der Schroetterkarte (1802) 1:160 000


Wietullen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Wietullen und Lipten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Wietullen im Messtischblatt 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Wietullen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WIELENKL01RK
Name
  • Wietullen Quelle Wohnplatz 12.150 (deu)
  • Vytuliai (1923) Quelle Seite 1091 (lit)
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
Karte
   

TK25: 0594

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Wietullen, Vytuliai ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle

Saugen (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S. 94/95


Quellen

  1. Werden Taufenbuch 1710-1728
  2. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  3. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm

Persönliche Werkzeuge