Wiehl
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Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Köln > Oberbergischer Kreis > Wiehl
[bearbeiten] Einleitung
[bearbeiten] Wappen
Bei der Gestaltung des Wappens diente als Grundlage das Wappen der alten Herrschaft Homburg. Die ehemaligen Gemeinden Wiehl und Bielstein - bei der kommunalen Neugliederung von 1969 vereinigt - gehörten der Herrschaft Homburg seit dem Jahre 1385 an. Im Wappen der ehemaligen Gemeinde Wiehl war bereits eine zweitürmige Burg mit offenem Tor und einem Fallgitter enthalten, was auf die enge Verknüpfung mit der Herrschaft Homburg hinwies.
Das Wappen der Herrschaft Homburg ist lediglich in der Weise verändert, dass über dem erniedrigten (heraldisch) linken Turm ein schwebendes Johanniter-Kreuz angebracht wurde. Das Johanniterkreuz befand sich im Wappen der ehemaligen Gemeinde Bielstein und soll daran erinnern, dass der Johanniterorden die Kirche in Drabenderhöhe und die dazugehörigen Gebäude stiftete.
Weitere Informationen zu Wiehler Wappen: auf www.wiehl.de
[bearbeiten] Allgemeine Information
alte Schreibweisen auch Wele, Weill, wiell.
Im Jahr 1969 schlossen sich die ehemaligen Gemeinden Wiehl und Drabenderhöhe (Hauptort war Bielstein) zusammen. Seit 1971 hat die neue Gemeinde Wiehl das Stadtrecht inne.
[bearbeiten] Politische Einteilung
Die Stadt Wiehl hat drei zentrale Ortskerne, das sind Drabenderhöhe, Bielstein und Wiehl.
Insgesamt besteht Wiehl aus 51 Orten und weiteren 24 Ortsteilen, die einem dieser Orte zugeordnet sind:
- Alferzhagen
- Alpe mit Alpermühle, Koppelweide
- Alperbrück
- Angfurten
- Bieberstein
- Bielstein mit Damte, Dreibholz, Helmerhausen, Kehlinghausen
- Bomig mit Breidenbruch
- Börnhausen
- Brächen
- Büddelhagen
- Büttinghausen
- Dahl
- Drabenderhöhe
- Dreisbach
- Drosselhardt
- Fahlenbruch
- Faulmert
- Forst
- Gassenhagen
- Grossfischbach
- Hahn
- Hau
- Hengstenberg
- Hillerscheid
- Hübender
- Hückhausen
- Immen
- Jennecken
- Kleinfischbach
- Kurtensiefen
- Linden (Wiehl)
- Marienhagen mit Pergenroth, Seifen
- Merkausen
- Monsau
- Morkepütz
- Mühlen
- Mühlhausen
- Neuklef
- Niederbellinghausen
- Niederhof mit Hähner Mühle
- Oberbantenberg
- Oberholzen
- Oberwiehl mit Heckelsiefen, Mühlenau, Perke, Scheidt, Schlenke, Siefen, Soelsiefen
- Pfaffenberg
- Remperg
- Steinacker
- Verr
- Wald
- Weiershagen
- Wiehl mit Altklef, Bruch, Dahl, Dörnen, Pfaffenscheidt, Zaun, Zirre
- Wiehlsiefen
Der früher zum Kirchspiel Wiehl gehörende Ort Hunstig (Honnestich)
gehört heute zu Gummersbach.
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Einen Überblick über alle Kirchen und kirchlichen Einrichtungen im heutigen Wiehl gibt die Seite www.wiehl.de
[bearbeiten] Evangelische Kirchen
- Wiehl, Evangelische Kirchengemeinde (seit 1568)
[bearbeiten] Katholische Kirchen
Katholiken in Drabenderhöhe, 20. July 1858, Beurkundung des Bürgermeisters:
Alfas Franz, Ackerer, wohnhaft zur Mühlen, Boller, Maria Magdalena, Magd, Ehefrau Koch, Schwarzefruhl(?), Klaas, Johann, Schneider zur Mühlen, Kubach, Peter Josef, Tagelöhner, Hau, Miebach, Johann, ohne Gewerbe, Bielstein, Pickhardt, Theodor, Scherenschleifer, Hau.
[bearbeiten] Geschichte
Die Geschichte von Wiehl auf www.wiehl.de
[bearbeiten] Genealogische und historische Gesellschaften
[bearbeiten] Genealogische Gesellschaften
- Bezirksgruppe Oberberg-Mark der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V.
- Bergischer Verein für Familienkunde e.V. (BVfF)
[bearbeiten] Historische Gesellschaften
[bearbeiten] Genealogische und historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
[bearbeiten] Kirchenbücher
[bearbeiten] Zivilstandsregister
[bearbeiten] Personenstandsarchiv Brühl [1]
Munizipalität, ab 1815 Samtgemeinde/Bürgermeisterei im Landgericht Köln
- Geburten / Heiraten / Sterbefälle 1810 - 1875
- Belegakten zu Heiraten 1810, 1813 - 1875
- Belegakten zu Sterbefällen 1817 - 1821 (Lücken), 1842, 1866
- Aufgebote 1810 - 1875
- Dezimaltabellen 1820 - 1869
Wiehler Bürger in den Protokollen des Siegburger Schöffengrichtes
1415-1662. Stadtarchiv Siegburg, Sign.: A II/1-31. In der runden
Klammer die Jahreszahl, dahinter, vor dem Schrägstrich, der
Protokollband, nach dem Schrägstrich die Protokollseite, in der
eckigen Klammer Zusätze des Bearbeiters W. Günter Henseler.
[Wiehl,] Wele, Weill, Wiell, (1537) 4/18r, 4/22r, 4/42r, (1553)
14/198r, (1576) 18/144r,
Bungenckausen, Kirspelß Wiel, in der Herrschafft Hommerich, (1653) 31/6v,
[Hunstig]/Honnestich, Kirchspiel Wele/Wiehl (heute OT von Gummersbach), (1557) 15/115v,
Adolff uff dem Cleve aus dem Kirspell van Wele, (1560) 15/230v,
Albrechten v. Bantenbergh im Kirspell Weill, als Bürge Johans, d. Schelen Adolffs Sohn zu Rupichterädt, (1576) 18/144v, 18/144r,
Ailbricht van Honestich, uiß dem Kirspell van Wele, (1557) 15/115v,
Ailbricht van Rapscheit [Repschenroth] bürgt für d. verhafteten Henne vam Dryfoes, (1558) 15/141v,
Bertram van Wele, Prozeßgegner Peters zo Windeck (Greitges zor Ecken, seiner Ehefr., Monber), (1537) 4/18r, 4/22r, (1538) 4/37r. 4/43v, (1543) 13/51v, (1546) 13/115r, 13/116v,
Blancken van Weill, (1497) 7/185r,
Boitz, der Wirt zo Weill, (1519) 9/180r,
Engelbert uff dem Berge, berg[i]sche[r] Schultis zu Wiell, (1558) 15/148a,
Heinrich van Weill und sein Bürge Joh. van Immehusen [Windeck], (1459) 2/38v,
Henne, ein „sere jongh“ Knecht uiß d. Wele, vam Dryfoes, weg. Mißhandelns u. Fischens in Siegb. Haft, (1558) 15/141v,
Heyman van Bornhuysen [Börnhausen], (1486) 7/15v,
Herman zum Hummell auß dem Kirßspell Weill, (1566) 17/93r,
Johan Balthen von der Drabenderhöhe u. der Pastor auf d. Drabenderhoe [heute Gem. Wiehl], (1569) 17/149r, 17/150v, 17/151v, 17/151r, 17/152v, 17/152r,
Joh. zur Brucken a. d. Kirspell v. Wele gesessen, under d. Graven v. Witgenstein, (1558) 15/152v,
Joh. zur Brucken a. d. Kirspell v. Wele gesessen, fordert begl. einer Schuld v. Joh. Raidt zu Jennincken, (1558) 15/152v,
Joh. Hohn von Bugenhausen, (1653) 31/5r,
Joh., der Seinsche zo Hoenssen im Kirspell Wele woenhafftigh, (1553) 14/198r,
Joh. Botz aus dem Kirchsp. Wiehl (Weill), Gerichtszeuge, (1516) 9/121r,
Joh. van Hontzdych aus dem Kirchsp. Wiehl (Weill), (1505) 8/69r,
Joh. Leefgen van Wele, Prozeßgegner Peters zo Windeck, dem Ehem. Greitges, (1544) 4/55r, 4/59r,
Joh. Raedt zu Jenecken, Richter und Schultis zu Wiell [er kann nicht schreiben!], (1558) 15/148a,
Joh. Raidt zu Jennincken, Rechtsvergleich mit Joh. zur Brucken [= Brüchen bei Hübender?], (1558) 15/152v,
Joh. Smitgen zo Wele u. Joh. Snider uff d. Forst, Naburgen für Joh., d. Mentgens Sohn van Herckenroid, (1559) 15/193r,
Joh. Snider uff d. Forst, Naburgen für Joh., d. Mentgens Sohn van Herckenroid, (1559) 15/193r,
Joh. Stockfisch, Johanmentgens Sohn uff dem Dryfels aus d. Kirßpell v. Wele, kommt in Siegb. in Haft, (1558) 15/158r,
Joh. Verver van Weill, Kläger gegen Peter zo Windeck, (1545) 4/68v,
Kemper aus dem Kirchspiel van Wele [Wiehl], Bürge für Kirstgen, (1560) 15/130v,
Nold van Weill, (1517) 9/127r,
Peter u. Ailff, Brüder, sel. Johans Söhne v. Repschenhoff, Nachbürgen f. d. verhafteten Joh. Stockfisch, (1558) 15/158r,
Peter uff dem Polle [Pfuhl] zu Wele bürgt für den verhafteten Henne vam Dryfoes [= Dreibholz], (1558) 15/141v,
Richter zu Weill, (1574) 18/91v,
Smitman van Wele, (1486) 7/27r,
Vulpgen van Wiell, (1515) 9/96v,
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Genealogische Bibliografie
[bearbeiten] Ortsfamilienbücher
Familienbuch Wiehl, ev. ref. 1745-1840
[bearbeiten] Historische Bibliografie
Ulrich Melk: Chronik von Wiehl : 1131 - 1920, Wiehl (Heimatverein) 2001, ISBN 3-00-008600-5 (Beschreibung auf www.wiehl.de)
[bearbeiten] Archive und Bibliotheken
[bearbeiten] Archive
Stadtarchiv Wiehl auf www.archive.nrw.de (02.06.2007)
[bearbeiten] Bibliotheken
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Benutzte Quellen und Literatur / Anmerkungen
- ↑ FÜCHTNER, Jörg, und LAUERMANN, Andrea, Die Zivilstandsregister und die Kirchenbuchduplikate im Nordrhein-Westfälischen Personenstandsarchiv Rheinland, Eine Übersicht, Brühl, 1996.
[bearbeiten] Weblinks
[bearbeiten] Offizielle Webseiten
[bearbeiten] Genealogische Webseiten
[bearbeiten] Weitere Webseiten
Artikel Wiehl. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
[bearbeiten] Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.
| Städte und Gemeinden im Oberbergischen Kreis (Regierungsbezirk Köln) | |
| Städte: Bergneustadt | Gummersbach | Hückeswagen | Radevormwald | Waldbröl | Wiehl | Wipperfürth | |
| Gemeinden: Engelskirchen | Lindlar | Marienheide | Morsbach | Nümbrecht | Reichshof |
[bearbeiten] Forscherkontakte in FOKO
Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Wiehl findet man über die Suche nach der GOV-Kennung oder nach dem Ortsnamen (Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).

