Württ LwFAR 1

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Numerisches Verzeichnis der aktiven Einheiten / Numerisches Verzeichnis Kriegsformationen

Württembergisches Landwehr-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 1

Inhaltsverzeichnis

Datum der Aufstellung

  • Frühjahr 1915

Formationsgeschichte mit Unterstellungen

  • März 1915:

Aufstellung des Regimentsstabes, des Stabes der I. Abteilung, der halben 2. Batterie sowie der 3. und 4. Batterie durch die Ersatz-Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 29 in Ludwigsburg. Dreitägige Schießübungen auf dem Truppenübungsplatz Münsingen.

  • 29. März 1915:

Verlegung ins Oberelsaß. Die bereits vor Ort eingesetzte Landwehr-Batterie XIII. Armee-Korps (aufgestellt im August 1914 durch das Feld-Artillerie-Regiment Nr. 49) tritt als 1. Batterie zum Regiment und gibt einen Zug an die die bisher unvollständige 2. Batterie ab.

  • 1. April 1915:

Das Regiment wird der neu gebildeten 7. (Württembergischen) Landwehr-Division unterstellt.

  • 4. April 1915:

Der Stab der II. Abteilung trifft mit der 5. Batterie beim Regiment ein.

  • 13. Mai 1915:

Die leichte Munitions-Kolonne der I. Abteilung trifft beim Regiment ein. Die I. Abteilung ist vollständig.

  • 14. Mai 1915:

Die 6. Batterie trift beim Regiment ein.

  • 17. Mai 1915:

Die leichte Munitions-Kolonne der II. Abteilung trifft beim Regiment ein. Die II. Abteilung ist vollständig.

  • 12. Juli 1915:

Die 7. Batterie (aufgestellt von der I. Ersatz-Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 65) trifft beim Regiment ein.

  • 4. August 1915:

Der Abteilungsstab der III. Abteilung und die 8. Batterie treffen mit der leichten Munitions-Kolonne der III. Abteilung beim Regiment ein.

  • 12. Februar 1916:

Die 9. Batterie (abgegeben vom Feld-Artillerie-Regiment Nr. 13) trifft beim Regiment ein. Die III. Abteilung und das Regiment sind vollständig aufgestellt.

  • 24. Dezember 1918:

Beginn der Demobilmachung in Ulm an der Donau. Die Entlassung der einzelnen Regimentsteile dauert auf Grund der unterschiedlichen Rückkehr bis Juni 1919.

==Standorte== (betrifft vor allem Ersatzbataillon usw)

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Feldzüge, Gefechte usw.

  • 29. März 1915 bis 15. Februar 1917:

Stellungskämpfe im Oberelsaß: Weihnachtskämpfe um den Hartmannsweilerkopf (21. Dezember 1915 bis 28. Dezember 1915), Scheinaktion im Februar 1916 und Eroberung des Schönholzes (7. Februar 1916 bis 13. Februar 1916).

  • 19. Februar 1917 bis 11. Mai 1917:

Stellungskämpfe in Lothringen.

  • 22. Mai 1917 bis 17. Februar 1918:

In Stellung im Sumpfland des Stochod.

  • 18. Februar 1918 bis 30. Mai1918:

Vormarsch in die Ukraine: Vom Stochod bis Taganrog, Eroberung von Bataisk (30. Mai 1918).

  • 31. Mai 1918 bis Ende Oktober 1918:

Besatzungstruppe im Dongebiet.

  • Anfang November 1918 bis Dezember 1918:

Besatzungstruppe in Odessa.

Heimkehr

I. Abteilung:

  • Ende Oktober 1918 bis 30. November 1918:

Verlegung in den Versammlungsraum der Division bei Fetesti. Weitermarsch nach Kronstadt (bis 21. November 1918) zum Bahnschutz. (Die 1. Batterie wird dem Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 126 unterstellt und mit diesem bis 3. November 1918 nach Schellenberg bei Hermannstadt verlegt und kehrt getrennt von der Abteilung in die Heimat zurück: 30. November 1918 bis 16. Dezember 1918: Fußmarsch nach Südungarn bis Arad im Verband der 226. Infanterie-Division. Von dort Bahntransport über Papa, Stein am Anger, Graz, Wien, Passau und Regensburg. Ankunft in Ulm an der Donau am 25. Dezember 1918).

  • 1. Dezember 1918 bis 18. Dezember 1918:

Marsch über Fogaras–Medgyls nach Nagy Enyed und Verwendung zum Schutz des Übergangs über den Maros.

  • 19. Dezember 1918 bis 25. Dezember 1918:

Fußmarsch bis Banffy Hunyad.

  • 25. Dezember 1918 bis 1. Januar 1919:

Bahntransport über Szolnok, St. Bernhard, Graz, Loeben und Salzburg nach Ulm an der Donau. Unterwegs in Ungarn teilweise Entwaffnung und Abgabe von Pferden und Material zur Verhinderung der Internierung.

  • 1. Januar 1919:

Einmarsch in Ulm an der Donau und Beginn der Demobilmachung durch die Ersatz-Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 49.

II. Abteilung (ohne 6. Batterie):

  • 7. Dezember 1918 bis 22. Dezember 1918:

Bahnfahrt nach Rasdelnaja (65 Kilometer nordwestlich Odessa), Weiterfahrt Richtung Norden über Proskurow, Tarnopol, durch Galizien und Ungarn und über Wien, Linz, Rosenheim und München nach Ulm an der Donau (die 4. Batterie trifft mit einem anderen Transport erst am 26. Dezember 1918 über Regensburg in Ulm ein). Unterwegs in Galizien teilweise Entwaffnung und Abgabe von Pferden und Material zur Verhinderung der Internierung.

  • 22. Dezember 1918:

Einmarsch in Ulm an der Donau.

III. Abteilung:

  • 7. Dezember 1918 bis 8. Dezember 1918:

Abfahrt per Bahn nach Norden und Rückkehr nach Odessa nachdem der Transport von Nationalukrainischen Truppen nicht durchgelassen wurde.

  • 16. Dezember 1918 bis:

Rücktransport per Bahn durch die Ukraine bis Powursk, unterwegs teilweise Abgabe von Geschützen, Waffen, Pferden und Fahrzeugen zum Erkaufen des Weitertransports. 14-tägiger Bahnschutz an der Bahnlinie zwischen Kowel und Brest-Litowsk, am 30. Dezember 1918 Weiterfahrt nach Brest-Litowsk.

  • 1. Januar 1919 bis 5. Januar 1919:

Bahnschutz in der Umgebung von Brest-Litowsk.

  • 6. Januar 1919 bis 17. Januar 1919:

Weitertransport per Bahn über Bialystok, Allenstein, Graudenz, Küstrin, Erfurt, Würzburg und Heilbronn nach Ulm an der Donau (die 9. Batterie hatte bereits am 6. Januar 1919 mit einem Transport des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 122 Ulm erreicht).

Regimentsstab:

  • 17. November 1918:

Verlegung von Odessa nach Elisabethgrad zum Aufbau einer Verpflegungsstation für den Rücktransport der aus Palästina und der Ukraine zurückkehrenden deutschen Truppen.

  • 18. Dezember 1918 bis Anfang März 1919:

Gewaltsame Erzwingung der Herausgabe eines Zuges zum Rücktransport in die Heimat. Entwaffnung der gewaltsam vorgehenden deutschen Truppen durch ukrainische Kräfte. Die Mannschaften werden unter Zurücklassung der Offiziere per Bahn in die Heimat befördert. Die Offziere kommen für die nächsten 70 Tage ins Gefängnis.

  • 9. März 1919 bis 5. April 1919:

Rücktransport der gefangenen Offiziere und der in den Hospitälern verbliebenen Verwundeten per Schiff über Konstantinopel nach Wilhelmshaven.

6. Batterie:

  • 6. Dezember 1918 bis 13. März 1919:

Einsatz als Schutztruppe in Odessa. Am 27. Januar 1919 Übergabe der Geschütze an die Franzosen.

  • 14. März 1919 bis 25. März 1919:

Abgabe sämtlicher Pferde, Waffen und Ausrüstungsstücke an die Franzosen und Abfahrt mit dem Dapfer „Anatoly Molschanoff“ über Konstantinopel nach Saloniki.

  • 6. März 1919 bis 9. Juni 1919:

Internierung im Kriegsgefangenenlager Mikra bei Saloniki.

  • 10. Juni 1919 bis 6. Juli 1919:

Rücktransport mit dem deutschen Dampfer „Konstantin“ bis Brunsbüttel, anschließend Demobilmachung im Lockstedeter Lager.

  • 11. Juli 1919:

Ankunft per Bahn in Heilbronn und Stuttgart.

Regimentschefs, -kommandeure

  • ab 29. März 1915:

Regimentskommandeur: Oberstleutnant Schweizerbarth (wird am 21. Juni 1917 zum Artilleriekommandeur 149 ernannt).

  • ab 29. Juni 1917:

Regimentskommandeur: Major Freiherr von Wächter.

  • ab Januar 1918:

Regimentskommandeur: Major Meyer-Clason.

Uniformen

  • ab, von - bis: Ggf Beschreibung der Farben usw

Datei:Bild mit Uniformen.jpg


Literatur

Karl Fortenbach, Major a. D.:

„Das Württembergische Landwehr-Feld-Art.-Regiment Nr. 1 im Weltkrieg 1914–1918“

Chr. Belser A.G., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1922, Online

Weblinks

Württembergische Regimentsverbände

Persönliche Werkzeuge