Württ. Geb.-MG-Abt. Nr. 250

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Württembergische Gebirgs-Maschinengewehr-Abteilung Nr. 250


Inhaltsverzeichnis

Formationsgeschichte mit Unterstellungen

  • September 1915:

Aufstellung auf dem Truppenübungsplatz Münsingen mit einer Gesamtstärke von drei Offizieren und 175 Unteroffizieren und Mannschaften.

  • 1. Oktober 1915:

Unterstellung unter die 25. Reserve-Division (III. Armee-Korps) und Zuteilung zum Reserve-Dragoner-Regiment Nr. 4.

  • 20. Oktober 1915:

Unterstellung unter die neu gebildete „Brigade von Jagow“.

  • 4. Dezember 1915:

Unterstellung unter das Deutsche Alpenkorps (Gruppe Münsterer).

  • 2. März 1916:

Unterstellung unter die 5. Bulgarische Division.


Standorte

  • Ab November 1915:

Ersatz-Gebirgs-MG-Zug XIII auf dem Truppenübungsplatz Münsingen.


Feldzüge und Gefechte

  • 1. Oktober 1915:

Abtransport nach Serbien.

  • 6. Oktober 1915:

Vormarsch in Serbien:

-Schutz der Donauübergänge bei Semendria und Schutz der rechten Divisionsflanke bei Semendria (8. bis 16. Oktober 1915).
-Vormarsch über als rechter Flankenschutz des III. Armee-Korps über Oresac, Seone, Ansaja, Kusoda, Petrovac, Saranovo, Jarosice, Debeljak nach Kragujevac ohne größere Kampfhandlungen (17. Oktober bis 1. November 1915).
  • 2. November 1915 bis 20. November 1915:

Divisionsreserve bei Krusevac und Rückmarsch mit der 25. Reserve-Division durch das Moravatal nach Norden.

  • 21. November bis 4. Dezember 1915:

In Ruhestellung bei Cuprija.

  • 5. bis Ende Dezember 1915:

Erneuter Vormarsch nach Süden über Rutevce, Aleksinac, Toponica, Nisch und Podrince nach Turekovac:

-Gefecht am Jagovoberg (14. Dezember 1914).
-Gefecht bei Brestovi (19. Dezember 1915).
-Gefecht bei Jarosice (29. Dezember 1915).
  • Januar 1915 bis 16. März 1916:

Ruhetage in Turekovac und Verlegung über Vranje nach Sopot, dort Unterkunft im Februar. Weiterverlegung nach Süden Richtung Üsküb bis nach Huma an der mazedonisch-griechischen Grenze.

  • 17. März 1916 bis 30. Mai 1918:

Stellungskämpfe an der mazedonisch-griechischen Grenze bei Huma.

  • Anfang Juni bis Ende Juli 1918:

Ruhe als Brigadereserve im Lager bei Kojnsko.

  • Anfang August bis 19. September 1918:

Stellungskämpfe bei Huma.

  • 20. September bis 7. Oktober 1918:

Rückzug über Hudova, Gradec und den Vardar.

  • 7. bis 13. Oktober 1918:

Verlegung über Nisch nach Cuprija zum Aufbau einer deutschen Front nach Abschluß des bulgarischen Waffenstillstandes.

  • 13. Oktober bis 19. November 1918:

Räumung Serbiens und Rückmarsch bis Bekes in Südungarn.

Heimkehr

  • 19. November bis Anfang Dezember 1918:

Aufenthalt in Bekes, Abgabe von Pferden, Waffen und Gerät und Vorbereitung der Demobilmachung.

  • Anfang Dezember 1918:

Die Abteilung löst sich in Bekes auf um mit allen Mitteln die Heimat zu erreichen und der Internierung zu entgehen.


Abteilungsführer

  • Ab September 1915: Oberleutnant Kob (gefallen am 4. November 1915 bei Sabanta)
  • Ab November 1915: Oberleutnant Denzel (erkrankt Ende Dezember 1915)
  • Ab Januar 1916: Leutnant d. L. Dölker.


Literatur

  • Hauptmann im Reichswehrministerium H. Lanz:
    „Die Württembergischen Gebirgs- und Sturmtruppen im Weltkrieg 1914–1918“
    Schriftenreihe „Württembergs Heer im Weltkriege“, Heft Nr. 17, Bergers Literarisches Büro und Verlagsanstalt, Stuttgart 1929.

Weblinks

Württembergische Verbände unterhalb der Regimentsebene

Einzelnachweise

Persönliche Werkzeuge