Urkundenbuch Oppen, Band 1/033
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Czerwest disse vorgeschreben ierliche gnlde, sechs wischeffel
torns, ymande andern leuthen versetczen musten aber versetczen
wolden, das sullen sy machte habin und wir sullen en das gunnen,
vnd wenne sy di versetzten, den stillen wir vnde wollen das
vorbrifen und sulche bewerunge thun, als wir den Tumherrn zcu
Czerwest gethan habin, vorwindelt mit sulchen worten, dy sich
darczu gehoren. Alle disse stukke und artikeln und eyn iglichs
besunder, di in dissem brife geschrebin steen, dy Reden wir und
globin den vorgeschrebin Tumhern zcu Czerwest vnd dem gantzen
Cappittel da selbst Stete und gancz czu halden in gutin truwen ane
allerleie argelist, und des zcu vrkunde und Bekentnisse So haben
mir, nemlich Ich vorgnanter er Hans von Morczvuor mich, vor meyne
egnante Husvrawe und vor vnser erbin meyn Ingesegel vnd wir Er
Ghere Direken, Hans von Schersted vnd Hans von Oppin vor vns vnd
vnser erbin unser Ingesegeln wissentlich mit guten willen lasen
hingen an dissen briff, der gegeben is nach gots gebort
vierczehenhundert Jar vnd an dem andern Jare, an Sand Martins
tage.
Original auf Pergament im Herzoglich Anhaltischen Haus- und Staatsarchiv zu Zerbst s. r. K. 68 v. Vf. 320 Nr. 99. Von den angehängt gewesenen Siegeln fehlen die beiden ersten, das dritte v. Schierstedtsche Siegel hängt wohlerhalten daran, das vierte des Hans v. Oppen, gleichfalls wohlerhalten, hat sich von seinem Siegelbande abgelöst und liegt bei der Urkunde.
[bearbeiten] 64) 2. Februar 1405.
Ulrich und Günther Grafen von Lindow und Herren zu Ruuuin bekunden, daß sie das Dorf nnd die Güter zu Zeddemick, im Gericht z» Möckern belegen, die Thile Hekeling uon ihnen und ihrer Herrschaft bisher zu Zehn gehabt, dem Hans u. Oupen geliehen haben.
We Olrek vnd gunther von godes gnaden greuen von lyndom vnd Herren to Reppyn Bekennen openbar mit dissem brieue, dat we adder unsse einger befunden noch nymand von vnsser wegen dat dorp vnd guder to Czcedenick, in dem Gerichte to Mockern gelegen, dn tyle hekeling von uns vnd vnsser herschap to lehene hadde, hanse van Ovvyn edder anders ymande nicht gelegen hebben, noch einige ander leen odder angeuelle der guder na der tyd, alz derfulue tile hekelinge belehenet is, gedan hebben eder gelegen vor giefft disses brieues. Des to orkunde hebben we vnsser Ingesegel an dissen brieff laten hengen na godes gebort vierteynhundert Jar vnd darna in dem vefften Jare, am Sundage unsser lieuen vromen dage lichtmissen.
Original im Königl. Staatsarchiv zu Magdeburg und gleichz, Abschrift Ebendas. im domcapit. Magdeb. Copialbuch v. J. 1393—1420 (Cop. Nr. XXXIII) f. 120. Gedruckt in Riedel C. D. Brand. A. IV. p. 86.
[bearbeiten] 65) 2. September 1412.
Verzeichniß dessen, was Hans v. Oppen (vom Hause Brandenburg) zu Lehn hat, nämlich die Dörfer Schlalach und Deutsch-Borck nebst allem Zubehör und außerdem noch Gefälle an Geld- und Natural-Einkünften in Nieder-Nichel
