Tussainen

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Wappen von Sanden-Tussainen

T u s s a i n e n

Gutshof und Bauerndorf am Memelstrom
Kreis Tilsit Ragnit, O s t p r e u ß e n
_____________________________________________________

Die Dorfstraße von Tussainen an der Memel


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Gut Tussainen um 1860

Einleitung

Tussainen, zwischen der Stadt Ragnit und Ober Eißeln liegend, ist mit Sicherheit schon vor der Ordenszeit von den alten Prussen besiedelt gewesen. Zum Rittergut Tussainen, dessen Besitzer seit Generationen die Freiherrn von Sanden waren, gehörten noch bis zur Jahrhundertwende riesige Ländereien, und zwar nicht nur das in der eigentlichen Gemarkung Tussainen liegende Rittergut mit seinem fruchtbaren Ackerboden und Teilen der herrlichen Daubas mit dem Böttcherkrug, sondern auch die früheren Vorwerke Tracken, Karlsberg und Georgenwalde, Teile von Ober Eißeln, mit seinem 100 Morgen großen Park und dem Jagdschloß, Teile von Unter Eißeln und Klein Lenkeningken, sondern auch der Schilliswald und fruchtbare Wiesen auf der nördlichen Memelseite, die bis an die Grenze von Schreitlaugken reichten.

Das Herrenhaus lag in überaus reizvoller Lage hoch über dem Memelstrom, in einem Park, der zur schönen Daubas gehörte. Hier im Park war unter alten Eichen auch die letzte Ruhestätte des alten Rittergeschlechts. In Nähe des Herrenhauses waren auch die großen Wirtschaftsgebäude, sowie die Wohnungen der auf dem Rittergut beschäftigten Arbeiterfamilien, die Gärtnerei, Stellmacherei, Schmiede und der alte Gutskrug, dessen Pächter viele Jahrzehnte der Gastwirt Wohlgemuth war. [1]

Name

Tussainen, Tusseinen, Toussainen, russ. Tschapajewo / Чапаево, Kreis Ragnit, Ostpreußen.
Der Name bezieht sich auf den ruhigen Fluss der Memel.

  • prußisch "tuset" = leise sein
  • "tusesi, tussise" = schweige
  • "tusa wortes" = gewunden

Politische Einteilung

Zugehörige Wohnplätze, letzte Statistik 1939
Ortsname alter Name Anmerkung
Tussainen
Einw.: 491; Fläche: 1.167 ha
Toussainen nach 1945 : Capaevo / Чапаево
Heidewald, Försterei Schilliswald,
Schillis, Försterei
Wohnplatz zugehörig zum
ev. Ksp. Groß Lenkeningken
Tehlen Jautehlischken nach 1945 : Kuprijanovo / Куприяново
Traken Tracken nach 1945 : Neman / Неман
Wenderoth Endruhnen nach 1945 : Vspol´e / Всполье

Anmerkung: Ort und Wohnplätze zugehörig zu ev. Ksp. Ragnit

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Tussainen und die zugehörigen Wohnplätze gehörten zum Kirchspiel Ragnit, der Schilliswald gehörte allerdings zum Kirchspiel Groß Lenkeningken.

Standesamt

Tussainen gehörte 1888 zum Standesamt Ober Eißeln.


Geschichte

Das Geschlecht von Sande (von Sand, Sanden) war der Überlieferung nach schon seit dem 16. Jahrhundert in Ostpreußen ansässig. Die Stammreihe begann mit Philipp Sanden (gestorben zwischen 1672 und 1673), der als kurfürstlich-brandenburgischer Amtsschreiber in Rhein wirkte. Über ein Jahrhundert später, am 23. März 1796, wurden die Brüder Heinrich (königlich-preußischer Oberamtmann in Szirgupönen), Christian (königlich-polnischer Leutnant) und Karl Sanden (königlich-preußischer Oberamtmann und Generalpächter des Amts Budupönen) sowie deren Brudersöhne Johann Bernhard (königlich-preußischer Oberamtmann des Amts Althof-Ragnit), Ferdinand, Karl und Wilhelm Sanden in den preußischen Adelsstand erhoben.

Die neuen Gutsherrn nahmen mit ihren Familien Art und Wesen des alten Landadels an. Sie wurden passionierte Landwirte, bauten den Besitz weit nach Süden und Osten aus und machten ihn leistungs- und lebensfähig. Aus der Verbundenheit zu dem Land, zu Äckern und Wiesen, zu Wasser und Wald, aus der Liebe zu den bodenständigen Menschen wuchsen Verantwortung und Verpflichtung. Sie haben Opfer und Entbehrungen auf sich genommen und hielten dem Gut doch über Generationen die Treue bis zum traurigen Ende.

Von der Wende zum 20. Jahrhundert an zerfiel der ausgedehnte Besitz nach und nach. War schon im Jahre 1895 das Vorwerk Karlsberg (über 125ha) an den Landwirt Loleit, Untereißeln, verkauft worden, so folgte 1908 ein Teil des Besitzes in Obereißeln. 1911 wurde der Schilliswald an den Staat veräußert. Und 1926/27 schuf man auf den Gemarkungen Tussainen, Wenderoth (Endruhnen) und Trakken eine größere Zahl von Siedlerstellen, so daß dem letzten Erben, Hans-Sebastian Freiherr von Sanden-Tussainen, nur ein Restgut von mehreren hundert Morgen blieb, dazu die Wiesen in Übermemel, Teile der Daubas, zwei Krüge und ein kleiner Betrieb in Obereißeln.

Nur noch wenige Jahre war es den von Sandens vergönnt, ihren Familiensitz zu bewirtschaften. Die Wogen des Kriegs rissen auch sie aus der Selbstverständlichkeit ihres ländlichen Lebens. Niemand von ihnen hätte je daran gedacht, daß das Schicksal sie dazu bestimmen würde, den Weg zurückzugehen, den vor mehr als 400 Jahren ihre Ahnen hoffnungsfroh nach Osten gezogen waren. [2] Zeichnung [3]

Das Dorf Tussainen

Aus dem jahrhundertealten Rittergut Tussainen erwuchs zwischen den beiden Weltkriegen mit Tussainen, Endruhnen, Jautelischken, Wenderoth und Traken die Gemeinde Tussainen mit Dutzenden von Vollbauernstellen, vielen Nebenerwerbssiedlungen sowie Handwerks- und Gewerbebetrieben, zwei Gastwirtschaften, einer modernen mehrklassigen Schule und einer Gendarmerie-Station, deren Grenzen im Westen bis zur Stadt Ragnit und im Osten bis Ober-Eißeln reichten.

Bürgermeister bis zur Räumung war Karl Szonn. Die Gemeinde Tusseinen gehörte zum Amt und Fleischbeschaubezirk Ober-Eißeln und zum Kirchspiel Ragnit. Etwa 80-100 Kinder besuchten die an der Hauptstraße nach Ragnit gelegene neue Schule. Die Gemeinde entwickelte sich infolge ihrer guten Lage zur nahen Stadt Ragnit mit ihren Absatzmöglichkeiten für die landwirtschaftlichen Erzeugnisse recht gut, und ein wachsender Wohlstand, wozu der gute Ackerboden mit beitrug, war unverkennbar. Die in der Gemeinde ansässigen Arbeiter hatten gute Erwerbsmöglichkeiten in den Ragniter Betrieben, insbesondere der Sperrplattenfabrik Brüning und der Zellstoff-Fabrik.

Einfahrt von Süden nach Tussainen
Tussainen, Wohnhaus beim Abzweig nach Szillen

Der Böttcherkrug

Am Ende eines Hohlweges, direkt am Memelstrom und von den Bäumen der Daubas beschattet, lag der zweite Krug des Rittergutes Tussainen, der allen Wanderern als Böttcherkrug bekannt war. Das jahrhundertealte Gasthaus wurde auch Schiffer- oder Fischerkrug genannt. Daubas-Wanderer, die nach Ober Eisseln unterwegs waren legten auf der Terasse des Böttcherkruges gern eine Rast ein. An dieser Stelle befand sich auch eine Fähre, mit der das Heu von den gegenüberliegenden Memelwiesen über den Memelstrom herübergeschafft wurde. Die Fähre wurde lange Jahre mit bedient vom Krugpächter „Thilo“, der zugleich auch Fischereipächter war. Er betrieb außerdem eine kleine Landwirtschaft, die zum Böttcherkrug gehörte. Spätere Pächter waren Krebstakis und Siedelke.
Bei der Räumung des Memellandes im Herbst 1944 haben viele Bauern mit ihren Fluchtwagen die Fähre beim Böttcherkrug genutzt, weil alle Landstraßen zur Luisenbrücke in Tilsit heillos verstopft waren. Die Fuhrwerke mußten bei der Flussüberquerung auf beiden Seiten steile Uferböschungen überwinden, und schon hier wurden die ersten Gegenstände vom Wagen geworfen. Beim Böttcherkrug erfolgte eine erste Notversorgung der Flüchtlinge.

Geschichte des Gutes Tussainen

Frühling in Tussainen

Von Susanne von Baibus
“Es riecht nach Frühling”, sagten die Kinder und schnupperten in die Luft. Überall taute es. Die langen Eiszapfen, die von den Dächern herunterhingen, schmolzen in der Mittagssonne dahin. Die dicke Schneedecke schrumpfte von Tag zu Tag mehr zusammen und sah schon grau und häßlich aus. An manchen Stellen sah bereits der Boden hervor und auf dem Hof entstanden große Pfützen. Die Meisen waren die ersten, die den Frühling spürten. Sie saßen in den kahlen Weiden und probierten ihr erstes Frühlingslied.

Aber noch dauerte es eine ganze Weile, bis es in Ostpreußen richtig Frühling wurde. Jeden Morgen schauten fünf Augenpaare aus dem Kinderstubenfenster zu dem Storchennest auf der Scheune hinauf. Wer würde den ersten Storch sehen? Doch das Nest stand immer noch leer, obgleich es schon Ende März war und die Störche um diese Zeit gewöhnlich von ihrer Afrikareise zurückerwartet wurden.

Ebenso gespannt wie nach den Störchen sahen die Kinder nach der Memel. Die Eisdecke lag immer noch fest auf dem Wasser, wenngleich man es nicht mehr wagen konnte, hinüberzugehen. Von Tag zu Tag färbte sich das Eis anders, Das Weiß wurde erst gelblich, dann bräunlich, dann blaugrau, richtig morsch sah es aus, rührte sich aber immer noch nicht. Nachts heulte der Wind ums Haus. Er pfiff durch den Schornstein. Die Dachsparren knarrten und die großen Ulmen auf der Nordseite und die Kastanien auf der Rampe ächzten.

Als die Kinder morgens aus den Betten schlüpften, stand der Tag grau vor den Fenstern, große Wolken jagten am Himmel und in das Toben des Windes mischte sich ein neuer, seltener Ton. Rasch liefen die Kinder zu den Nordfenstern. Tatsächlich, das Eis setzte sich in Bewegung. Ganz, ganz langsam vorerst noch; aber ohne Zweifel: die Memel “ging”.

Während der Schulpause warfen sie immer wieder einen Blick auf den Fluß. Die Eisdecke hing noch zusammen, aber sie schob sich stromabwärts. Jetzt kam der Weg vorbeigeschwommen, der am Böttcherkrug über das Eis geführt hatte. Man erkannte genau die Schlittenspuren. Die Zweige, mit denen der Pfad abgesteckt gewesen war, standen noch aufrecht. Rechts und links waren die Wasserlöcher sichtbar, aus denen man das Wasser geschöpft hatte, um den Übergang zu begießen.

Eine Stunde später zog der Unter-Eissler Weg vorbei, der etwas weiter flußaufwärts verlaufen war. Am nächsten Morgen war dann die Decke gerissen. Große Schollen trieben jetzt vorüber. Die Fahrt wurde schneller, der Fluß immer reißender. Die Schollen schoben und stießen sich, türmten sich hoch übereinander, krachten und lärmten, wenn sie aufeinanderprallten. Der Fluß stieg an, die Wiesen am Ufer waren schon zur Hälfte überschwemmt, und auch dort trieben Eisschollen. “Wenn sie mir nur nicht die Scheunen abrasieren,” sagte der Vater.

Memelhochwasser bei Tussainen, 1934

Doch plötzlich war alles ins Stocken geraten. Irgendwo mußte der Fluß verstopft sein. Wahrscheinlich bei den Brückenpfeilern in Tilsit. Doch dort würde man wachsam sein. Wenn das Eis sich zu Bergen auftürmte und nicht weiter konnte, sprengten es Pioniere. Kurze Zeit später setzte sich das Eis von neuem in Bewegung. Der Eisgang dauerte tagelang. Die Schollen wurden allmählich grau und schmutzig und trugen allerlei Unrat. “Jetzt kommt schon das Russeneis,” sagten die Tussainer. Denn in Rußland heißt der Fluß nicht mehr “Memel”, sondern “Njemen” und wurde im Winter zu einer Landstraße, über die unzählige Schlittenspuren hingingen.

Vom Altan aus sah man jetzt bis zum Schreitlaugker Wald nichts als Wasser. Nur hier und dort ragte eine vereinzelte Pappel oder etwas Weidengestrüpp aus den Fluten heraus. Vereinzelte Eisschollen schwammen auf dem Strom, und als es sachte zu regnen begann, verschwanden auch diese. “Die Memel ist eisfrei, nun ist der Frühling nicht mehr weit,” sagten die Leute.

Ein paar Tage später leuchteten weiße Schwingen hoch in der Sonne. “Kommt rasch, Kinder, die Schwäne sind da,” rief Vater. Das Fernglas wanderte von Hand zu Hand. Ruhig zogen die Märchenvögel über die Wiesen. Hoch oben, nahe den Wolken, flogen die einen, andere wieder strichen so dicht über dem Wasser dahin, dass ihre Flügelspitzen fast eintauchten. Man hörte das Klatschen der schweren Schwingen. Auch die Störche waren nun angekommen und Helmke erzählte jedem der es wissen wollte, dass nun bald sein Geburtstag sei. [4]

Heutige Situation

Nur noch wenige Jahre war es den von Sandens vergönnt, ihren Familiensitz zu bewirtschaften. Die Wogen des Kriegs rissen auch sie aus der Selbstverständlichkeit ihres ländlichen Lebens. Niemand von ihnen hätte je daran gedacht, daß das Schicksal sie dazu bestimmen würde, den Weg zurückzugehen, den vor mehr als 400 Jahren ihre Ahnen hoffnungsfroh nach Osten gezogen waren.

Aus unbekanntem Grund gesprengt

So sieht die Ortsmitte von Tussainen heute aus. Hier stand einmal die Schule. Rechts kann man das Ortsschild von Ragnit erkennen. Sommer 1993.

Die ostpreußische Tragödie 1944/45 führte in ihrer Auswirkung auf Tussainen zum Verlust des Ritterguts und zur Vertreibung des Geschlechts derer von Sanden von der heimatlichen Scholle, die sie fruchtbar gemacht hatten und mit der sie verwurzelt waren. Durch die wahnwitzige Politik machthungriger Diktatoren ist auch das Lebenswerk dieser Familie in ein Nichts versunken.

50 Jahre danach: Auf der Suche nach Spuren einer längst vergangenen Zeit bietet sich dem Besucher der Memelregion das Bild eines geschundenen Landes. Weite, in Steppe verwandelte Ackerflächen, ausradierte Dörfer, verfallene oder in desolatem Zustand befindliche Einzelgehöfte. Die zu den russischen Kolchosen in Obereißeln und Altenkirch gehörigen riesigen landwirtschaftlichen Flächen liegen nach dem Zusammenbruch des politischen und Wirtschaftssystems überwiegend brach.

Auch von dem einstigen Adelssitz in Tussainen ist nichts geblieben. Bis 1947/ 48 beherbergte das Herrenhaus noch russische Familien, die in der Ragniter Zellstoff-Fabrik arbeiteten. Dann wurde es gesprengt. Auf wessen Geheiß? Aus welchem Grund? Niemand weiß es so recht. Selbst die greise russische Zeitzeugin, die das alles miterlebt hat und die heute in Groß Lenkeningken wohnt, kann die Fragen nicht überzeugend beantworten.

Der Dorfteich ist zugewachsen

Die Bäume des Gutsparks fielen der Säge zum Opfer. Dort wurde ein russischer Friedhof für die Stadt Ragnit angelegt. Der Dorfteich ist zugewachsen und mit Gestrüpp überwuchert. Rechts der Gutsauffahrt in Richtung Obereißeln werden von Russen einige wenige Kleingärten bewirtschaftet.

Ein mächtiger Mauerbrocken ist alles, was an die Existenz des repräsentativen Tussainer Schlosses erinnert. Auf der verödeten Hofstelle treibt der Flugsand sein ungehindertes Spiel. Geblieben ist die breit strömende Memel. Mit ihren Fluten hat alles begonnen, was das Land so schön macht. Der Strom hat es geformt, hat es wachsen lassen zu nordisch-herber Größe. Geblieben ist die liebliche Schönheit des Memeltals.

Vom Hochufer schweift der Blick über das weite, mit Wiesen und blinkenden Altwassern belebte Urstromtal hinüber nach Schreitlaugken und stromauf zu dunklen Waldeshöhen, wie in ein fernes, fremdes und doch so vertrautes Land. [5]

Verschiedenes

Karten

Tusseinen im Messtischblatt 0998 Ragnit (1913-1915) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Tussainen im Preußischen Urmesstischblatt 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Vorwerk zu Tussainen, nordwestlich vom Rittergut gelegen, im Preußischen Urmesstischblatt 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Tusseinen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe ganz unten südlich der Memel auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung TUSNENKO15AA
Name
  • Tusainiai Quelle Lesnojė (Didieji Lankininkai) (lit)
  • Туссайнен (- 1950-07-04) Quelle Seite 25 (rus)
  • Tußainen (- 1928-09-29) Quelle Wohnplatz 31.362 (deu)
  • Tussainen (1928-09-30 -) Quelle (deu)
  • Чапаево (1950-07-05 -) Quelle Seite 25 (rus)
Typ
  • Gut (- 1945)
  • Wohnplatz (1945 -)
Postleitzahl
  • RUS-238712 (1993)
w-Nummer
  • 50239
Karte
   

TK25: 0998

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bolschesselskij Dorfsowjet, Большесельский сельский Совет (1993) ( Dorfrat ) Quelle

Tußainen, Tussainen (- 1945) ( Gutsbezirk Landgemeinde Gemeinde ) Quelle Quelle

Wischwill, Viešvilė (1907) ( Pfarrei ) Quelle S.262/263

Ragnit (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.262/263

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Schillis, Heidewald Forsthaus HEIALDKO15CA (- 1945)
Tracken, пр.Неман Vorwerk Wohnplatz TRAKENKO15AA (- 1945)


Quellen

  1. Quelle: Auszug aus dem Heimatbuch "Am Memelstrom und Ostfluß", von Ernst Hofer © 1967; Herausgeber Kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V. - Wiederauflage 1994
  2. Autor: Hans-Georg Tautorat, Quelle: Heimatrundbrief "Land an der Memel" Nr. 56/1995
  3. Die Zeichnung zeigt die letzte Gutsherrin auf Tussainen, zur Zeit, als die jüngste Tochter Reintraud geboren wurde. Übernommen aus dem Buch "Paradies an der Memel" von Susanne von Baibus, Heilbronn 1956
  4. Susanne von Baibus, “Paradies an der Memel”, Salzer Verlag, Heilbronn 1956
  5. Autor: Hans-Georg Tautorat, Quelle: Heimatrundbrief "Land an der Memel" Nr. 56/1995
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