Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug/265
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
| GenWiki - Digitale Bibliothek | |
|---|---|
| Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug | |
| Inhalt | Orts- und Namenregister | Glossar | |
| <<<Vorherige
Seite [264] |
Nächste Seite>>> [266] |
| unkorrigiert | |
| Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen und kann somit Fehler enthalten. | |
versammelten sich die Menschen um uns, und verlangten, daß wir
ihnen unsere Schicksale erzählen sollten, was nachgerade lästig
wurde.
In Elbingen hofften wir den Kriegs-Commissair Hardegen /: den jezigen Finanzminister :/ zu finden, der Geld und vom König den Auftrag hatte, einem Jeden zu geben, so viel er brauche. --- Er war aber schon nach Marienburg voraus gereist, weshalb ich den Auftrag übernahm ihm nachzueilen und Geld für uns Alle zu verlangen. Ich traf ihn auch wie er gerade im Begriff war, weiter zu gehen, nahm das Geld in Empfang und erwartete hierauf die Ankunft der übrigen Reisegefährten. --- Zwischen Marienburg und Marienwerder wurden wir umgeworfen, wobei ich einen heftigen Stoß auf die Brust bekam, der mir längere Zeit Schmerzen verursachte. Die Eigenheiten des Prinzen Hohenlohe langweilten den Obersten Missani, weshalb er mich veranlaßte, uns von den beiden anderen Reisegefährten
