Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug/232

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche
test
GenWiki - Digitale Bibliothek
Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug
Inhalt | Orts- und Namenregister | Glossar
<<<Vorherige Seite
[231]
Nächste Seite>>>
[233]
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen und kann somit Fehler enthalten.


- 232. -


Wir hatten von dort die Aussicht nach Studenki, wo sich das Gefecht immer mehr der Brücke näherte und die oben beschriebene graußenvolle Verwirrung veranlaßte. Wir sahen ganz deutlich, wie die Flüchtlinge, in der Hoffnung, einen Uebergang zu finden, am Fluße aufwärts eilten und dort den überall lauernden Kosaken in die Hände fielen. Die Sorge, es könnte diesen gelingen, einen Uebergangspunkt zu finden und auch uns zu überfallen, veranlaßten Wildermuth auf den Aufbruch zu bestehen, der mir gar nicht behagen wollte, indem ich mich krank fühlte. Oberst Missani hatte sich in diesem Ort von uns getrennt. Auf der durch den Wald nach Zembin führenden, schmalen Straße entstand ein großes Gedränge, was uns bewog, jenseits des Sumpfes, auf einer Wiese, wo große Heuhaufen standen, anzuhalten und Kaffee zu trinken. Mit Einbruch der Nacht sezten wir unseren Marsch nach Zembin, und da es dort sehr

Persönliche Werkzeuge