Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug/187
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| Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug | |
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nach
Smolensk, von denen jedoch 8. dort zurückgelassen werden
mußten. Die Reiterei war gänzlich aufgelöst und die 1500. Mann
Infanterie waren zwischen
Moskau und Smolensk auf 700. zusammengeschmolzen. Wir trafen
hier einige
reconvalescirte Offiziere und Soldaten, gleich wie die
Grenadier-Compagnie
des
Regimentes
Kronprinz, welche, nach der Abreise dieses Prinzen von
Wilna, der Armee entgegen marschirt war.
In Smolensk fand Napoleon noch einige Tausend Mann ausgeruhter Truppen, was war aber das gegen die ungeheuern Verluste aller Art, welche die Armee erlitten hatte!? Der Kaiser mußte daher seinen anfänglichen Plan: die Armee zwischen dem Dnieper und der Düna in Cantonierungen zu verlegen, um so mehr aufgeben und an die schleunige Fortsetzung des Rückzuges denken, als die Armee Kutusow's bedeutend überlegen war, ihm bereits auf gleicher Höhe zur Seite stand und auch im Rücken der Armee der Plan des rußischen Kaisers: uns den Rückzug über die Berezina und Ula zu sperren,
