Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug/071
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| Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug | |
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Fall außerhalb der Verschanzung halten müßten. Die Schwierigkeit
war nun diese zu verlassen, indem wir nur den einzigen Ausgang
hatten, auf den die Rußen ein conzentrirtes Feuer richteten. Wir
zogen die Leute von den Wällen zurück, sammelten sie unter dem
Thorweg und in der dahin führenden Straße und eilten nun heraus, um
in den Gärten, welche zwischen dem hohen Ufer und einer etwa 150
Schritte weit entfernten Häuserreihe lagen , das Gefecht
fortzusetzen, wurden jedoch genöthigt bis hinter das Ufer
zurückzugehen, wo ein höchst kritischer Moment eintrat, indem uns
die Wahl blieb, ins Wasser zu springen, uns gefangen zu geben, oder
die Rußen von neuem anzugreifen. Wir wählten das letztere; ich bat
den
General von Hügel mir das Commando einer
Compagnie zu geben, deren Offiziere alle todt oder verwundet
waren, und befahl einem
Tambour Sturmmarsch zu schlagen, was unsere Leute electrisirte.
In einem Augenblick hatten wir das Ufer erstiegen, von dem die
Rußen nur noch wenige Schritte entfernt waren. Durch unsern
unerwarteten Angriff überrascht, wichen
