Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug/020
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| Tagebuch 1812 Ernst von Baumbach - Napoleons Russlandfeldzug | |
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Wir verloren einen rechtlichen unpartheiischen Führer und erhielten
dagegen einen eiteln, dieser Stelle in keiner Hinsicht gewachsenen
Vorgesetzten, welcher, aufgeblasen durch die hohe Meinung die
unbegreiflicherweise der
König[1] von seinen Fähigkeiten zu haben schien, mit
Grobheit seinen Mangel an Dienstkenntnißen zu verdecken suchte, wie
solches damals leider bei vielen der höhern Offiziere der Fall
war.
Zu Ende Februar conzentrirte sich das Truppen-Corps in der Gegend von Heilbronn und es übernahm der Kronprinz den Oberbefehl. Die Infanterie commandirte der Generallieutenant von Scheler, die Reiterei der Generallieutenant von Wöllwarth, die Artillerie der Oberstlieutenant von Brand; Chef des Generalstabs war Generalmajor von Kerner. Die Infanterie-Regimenter No1 und 4 bildeten die 1te Brigade unter den Befehlen des Generalmajors Ernst von Hügel.
Nachdem der König in der Gegend von Ohringen Revue gehalten und so zu sagen Abschied von uns genommen hatte, brach das Corps am 11ten März auf, um in vier Colonnen über Mergentheim, Marktbreit, Wiesenheit, Neusaß,
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