Szieszgirren

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Wappen von Heydekrug

S z i e s z g i r r e n

Bauerndorf im Memelland
Kreis Heydekrug, O s t p r e u ß e n
______________________________________________________

Zufahrt nach Szieszgirren, Kreis Heydekrug


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Landschaft bei Szieszgirren, Kreis Heydekrug


Einleitung

Augstumalmoor bei Szieszgirren

Szieszgirren, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name bedeutet einfach Wald in der Nähe der lebhaften und wasserreichen Sziesze (Fluss). Die Ableitung von Peteraitis bezöge sich auf die Eigenarten des Ortsgründers Jon.

  • preußisch-litauisch "šišas" = Mutwilligkeit

+ litauisch "giria" = Wald

  • litauisch "šyša" im Sinne von "pikčiurna" = boshafter Mensch, Zanksüchtiger, Furie, Teufel


Allgemeine Information

Politische Einteilung

1736 gehörte Jahn Schiesgirren zum Schultz Biethellis Creyß im Amt Heydekrug, Hauptamt Memel[11]
1785 gehörte Szieszgirren zum Amt Heydekrug.[12]
1940 ist Moorweide der neue Name für Szießgirren.
1940 ist Szießgirren Gemeinde und Dorf.

Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Szieszgirren gehörte 1913 zum Kirchspiel Heydekrug, vor 1913 allerdings zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Szieszgirren gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.

Friedhof

Der Friedhof von Schießgirren liegt inmitten von Weiden. Er ist erreichbar - es ist nur gut, wenn man vorher versucht jemanden vom angrenzendem Hof Bescheid zu geben. Er wird halbwegs gepflegt und es sind einige Inschriften lesbar.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2012


Standesamt

Szieszgirren gehörte 1907 zum Standesamt Heydekrug.


Bewohner


  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seite 56 Jon Schiesgirren [1]


Verschiedenes

Karten

Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
Schieszgirren auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Szieszgirren im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Szieszgirren und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Szieszgirren im Messtischblatt 0694 Heydekrug (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Moorweide aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHRENKO05QI
Name
  • Szieszgirren (1907) Quelle Landgemeinde 12.114 identisch mit Schießgirren (deu)
  • Šyšgiriai (1923) Quelle Seite 1090 (lit)
  • Schießgirren (1939) Quelle (deu)
Typ
  • Landgemeinde (- 1939-04-30) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 65 u. 115
  • Wohnplatz (1939-05-01 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • geonames:594009
  • nima:-2619766
Fläche (in km²)
Karte
   

TK25: 0694

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Rajongemeinde Šilutė [1950-], Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (1945 -) ( Landkreis Gemeinde ) Quelle

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei ) Quelle S. 92/93

Heydekrug, Šilutės apskritis (1920-01-10 - 1939-04-30) ( Kreis Landkreis ) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 65 u. 115

Moorweide (1939-05-01 - 1945) ( Gemeinde ) Quelle

Heydekrug (- 1920-01-09) ( Kreis Landkreis ) Quelle Quelle

Werden (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S. 92/93


Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
  2. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Werden Taufenbuch 1710-1728
  5. Prästationstabellen 1730-1736
  6. GOV: http://gov.genealogy.net/
  7. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  8. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  9. Urmesstischblatt von 1860
  10. Messtischblatt 0694Heydekrug (1910-1940), Maßstab 1:25000 © Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
  11. Amtsbauern u Köllmer in nördlichen Ostpreußen um 1736, Horst Kenkel, VFFOW, Hamburg 1995
  12. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
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