Szibben
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Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Szibben
Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
Szibben oder Jonell Kindschen oder Jonel Kindßen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
Name
Der Name weist auf etwas Leuchtendes. Der Alternativname Jonell Kindschen weist auf schwere körperliche Arbeit.
- preußisch-litauisch "žibe" = die Lampe
- "žibintis" = Kienspan, Fackel, Leuchte, Leuchtbake
- "žibeti" =leuchten, wie Gold oder Silber schimmern
- prußisch "žibers" = der Leuchtspan
- nehrungs-kurisch "žibuoat" = glitzern
- preußisch-litauisch "kinčiu, kenteti" = leiden, körperliche Schmerzen dulden
vgl. dazu
- prußisch "kinstitis" = der Leidenbehandler, Heiler
Politische Einteilung
1913 ist Szibben mit Heydekrug zur Gemeinde Heydekrug vereinigt worden.
Standesamt
Szibben gehörte zum Standesamtsbezirk Heydekrug, dessen Register seit 1944 verschollen sind.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Szibben gehörte 1912 zusammen mit Heydekrug zum Kirchspiel Werden.
Katholische Kirche
Als sogenannte Diaspora-Gemeinde in überwiegend evangelischem Gebiet umfaßte die katholische Gemeinde ein relativ großes Areal.
Die Kirchenbücher der Jahre 1876-1917 sind im Diözesanarchiv in Allenstein erhalten. Als Mikrofilme sind sie auch bei den Mormonen einsehbar.
Zugehörige Ortschaften
Zum katholischen Kirchspiel Szibben gehörten 1907 folgende Ortschaften:
Akminge, Alk, Atmath, Augstumal, Barsduhnen, Barwen, Berzischken, Blaszen, Blausden, Bliematzen, Bruiszen, Bruisz Pakull, Cynthionischken, Didszeln, Dronszeln, Eydathen, Gaidellen, Gaitzen, Gnieballen, Groß Barwen, Groß Grabuppen, Gurgsden, Hermannlöhlen, Heydekrug, Jagstellen, Jodekrandt, Jonaten, Jündszen, Jugnaten, Kallningken, Kallwellischken, Kanterischken, Kinten, Kioschen, Kirlicken, Kischken, Klein Barwen, Klein Grabuppen, Klugohnen, Klumben, Kolleschen, Kuhlins, Kukoreiten, Kurpen, Lampsaten, Lapallen, Laschen, Laudszen, Laugallen, Lenken, Liekertischken, Mankuslauken, Mantwieden, Maszellen, Maszen, Matzken, Medellen, Mestellen, Metterqueten, Michelsakuten, Minge, Minneiken, Mischkogallen, Mussaten, Neusaß Gritzas, Neusaß Scheer, Neusaß Sköries, Ogeln, Okslinden, Pagrienen, Paszelischken, Paszieszen, Pauern, Paweln, Petrellen, Piktaten, Pokallna, Prätzmen, Ramutten, Raudszen, Ridszen, Röbsden, Rogaischen, Ruboken, Rudienen, Rupkalwen, Ruß, Saugen, Schillmeiszen, Schillwen, Schlaszen, Skirwietell, Sziesze, Szieszgirren.
Kirchenbücher
Mikrofilme aufgenommen von Manuskripten im Archiwum Diecezji Warmińskiej, 1989
- Taufen 1876-1899
- Heiraten 1876-1917
- Sterbefälle 1876-1910
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| Name |
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| Typ |
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| W-Nummer |
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| GOV-Kennung | |
| Karte | ![]() |
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| Übergeordnete Objekte | Šilutė, Šilokarčema, Heydekrug (1910 -) (Landgemeinde Stadt) - Quelle Art. Žibai |
| Untergeordnete Objekte | Nichts zum Anzeigen gefunden |


