Stettin

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hierarchie

Regional > »Deutsches Reich« > Pommern > Stadt Stettin

Datei:Lokal Stettin-Stadt.png
Lokalisierung der Stadt Stettin innerhalb der preußischen Provinz Pommern
Stettin um 1860

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Schreibweisen: Stetin (1133), Stetyn (1188), Stityn (1251).

Wappen

Datei:Wappen Stettin-Stadt.png

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Datei:Karte Kreis Stettin-Stadt.png

Stadt

Stettin war bis 1945 die Hauptstadt der preußischen Provinz Pommern.

Gemeinden

  • Bredow (1900 eingemeindet)
  • Kreckow (1939 eingemeindet)
  • Völschendorf (1939 eingemeindet)

Geschichte

  • 1523. In Stettin wird die Reformation eingeführt (Brockhaus).
  • 1630.10./20.Juli. Besetzung Stettins durch schwedische Truppen.
  • 1677. Die Brandenburger nehmen Stettin ein (Hellwig/Linne: Daten der Weltgesch.).
  • 1720. Im Frieden von Stockholm mit Preußen tritt Schweden den größten Teil Vorpommerns mit Stettin und den Inseln Usedom und Wollin ab.
  • 1851.23. Mai. "Jeder Zoll, den wir an der Grenze von Memel bis Krakau nachgeben, ruiniert diese ohnehin schon miserabel schwache Grenze und legt die ganze Ostküste bis nach Stettin bloß" (Friedrich Engels an Karl Marx).
  • 1866 durchwütete eine furchtbar verheerende Choleraepidemie, wie ganz Deutschland, so auch Pommern. Entsetzlich viele Menschen starben in Stettin, ... (Carl Ludwig Schleich: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen 1859-1919).
  • 1918. 9. Nov.. Revolution in Berlin; Reichskanzler Max von Baden verkündet die Abdankung Kaiser Wilhelm II. und tritt zurück; Gegen 14 Uhr Ausrufung der deutschen Republik durch Scheidemann, Friedrich Ebert Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten. Damit ist die konstitutionelle Monarchie durch die parlamentarische Demokratie abgelöst.
  • 1922.25. Nov.. In Stettin läuft die "München", das erste über 10.000 BRT große neugebaute Passagierschiff des Norddeutschen Lloyd, vom Stapel.
  • 1939.17.Mai. Stettin hat mehr als 1,2 Millionen zumeist protestantische Einwohner.
  • 1943.21. Apr.. Luftangriff auf Stettin.339 Lancaster und Halifaxmaschinen zerstören die Innenstadt; 586 Tote. Brit. Flugzeugverluste 6% (Jörg Friedrich: Der Brand, Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945, S. 188, München 2002).
  • 1944.5./6. Jan. Stettins Altstadt wird durch die britische Luftwaffe zu 90% zerstört; 244 Tote.
  • 1945.26.April. Die Sowjets erobern Stettin.
  • 1945. 2.Mai. Die Sowjets setzen den 25jährigen Erich Spiegel, Mitglied des "Nationalkomitees freies Deutschland" als Bürgermeister ein.
  • 1945.26.Mai. Die Sowjets setzen den Bürgermeister Erich Spiegel wieder ab. Das Bürgermeisteramt übernimmt Erich Wiesner.
  • 1945. 5.Juli. Das Ende der deutschen Nachkriegsregentschaft. Die Polen übernehmen die Stadtverwaltung.

Archive

Staatsarchiv Stettin (Sczecin.)

  • Bestandsverzeichnis siehe im Internet unter Staatsarchiv Stettin

Genealogische und historische Gesellschaften

  • Heimatkreis: Organisation und Publikationen

Persönlichkeiten

  • von Cramer, Heinz Schriftststeller, * Stettin 12.7.1924, Sohn einer baltischen Familie. Er kam 1947 als Regisseur, Dramaturg und Hörspielautor zum Rundfunk nach Berlin, freier Schriftsteller auf der Insel Procida im Golf von Neapel.
  • Döblin, Alfred, Schriftsteller, * Stettin 10.8.1878; + Emmendingen bei Freiburg/Br..
  • Schleich, Carl Ludwig, * Stettin 19.7.1859; + Bad Saarow 7. 3. 1922, Chirurg und Schriftsteller, oo Hedwig Oelschläger, Tochter des Rudolf Oelschlägers, Präsident einer norddeutschen Bahngesellschaft.
    • Biografie Carl Ludwig Schleichs siehe in Wikipedia.
  • George, Heinrich (Georg Heinrich Schulz], * Stettin 9.10.1893. Er war einer der bedeutendsten deutschen Schauspieler und von 1936 bis 1944 Intendant des Berliner Schillertheaters. Nach Kriegsende wurde George von den Sowjets verhaftet und starb nach 14 Monaten Haft im Alter von weniger als 53 Jahren im Konzentrationslager Sachsenhausen. (Die Deutsche Volkshochschule, Heft 87, 1993, Ratekau).

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

Standesamtsregister

Adressbücher

Schulprogramme

Historische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

  • Carl Ludwich Schleich: Besonnte Vergangenheit. Lebenserinnerungen 1859-1919, 232 Seiten, Berlin 1922. [C.L.Schleich, * Stettin 19.7.1859]
  • FELDBUSCH, Karen: Ortsfamilienbuch Frauendorf (Stettin) : Online-OFB.

Historische Bibliografie

  • Paul Friedeborn, Historische Beschreibung der Stadt Alten Stettin in Pommern sampt einem Memorial unnd Außzuge etlicher denckwürdiger Geschichten, Handlungen und Verträgen, welche sich von Zeit angenommenen Christenthumbs innerhalb fünff hundert Jahren daselbst begeben und etwan nützlich zu wissen. So dann auch einer General-Beschreibung des ganzen Pommerlandes: Fürstliche Stammlini der Hertzogen von Pommern, und Fürsten zu Rügen, in 4 Taffeln abgetheilet, sampt inserirtem Bericht ihrer löblichen Thaten und andere mehr nützliche Sachen; in 3 Büchern, Stettin, 1613, gedruckt zu Alten Stettin durch und Verlegung S. Jochim Rethen Erben; vorhanden als Google Digitalisat Digitalisat der Google Buchsuche (E_M-M-AAAAcAAJ)
  • THIEDE, Fr., Chronik der Stadt Stettin -- Bearbeitet nach Urkunden und den bewährtesten historischen Nachrichten, Stettin, 1849, Verlag Ferdinand Müller; vorhanden als Google Digitalisat Digitalisat der Google Buchsuche (E_wAAAAAcAAJ)

Periodika

  • N.N.: Feldpost für die Angestellten der Firma F. Hessenland GmbH, Stettin, Periodica des 1. Weltkriegs mit vielen Namenlisten und Familienanzeigen, Online
  • Stettiner General-Anzeiger, 1936-1937, Online
  • Pommersche Zeitung, Stettin, 1935-1939, Online

Karten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.


Kreise in Pommern
Regierungsbezirk Stettin

Anklam | Demmin | Greifenberg | Greifenhagen | Kammin | Naugard | Pyritz | Randow | Regenwalde | Saatzig | Stettin-Stadt | Ueckermünde | Usedom-Wollin

Regierungsbezirk Köslin

Belgard | Bublitz | Bütow | Dramburg | Kolberg-Körlin | Köslin | Lauenburg | Neustettin | Rummelsburg | Schivelbein | Schlawe | Stolp

Regierungsbezirk Stralsund

Franzburg | Greifswald | Grimmen | Rügen | Stralsund-Stadt


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung object_214289
Name
  • Stettin (deu)
  • Powiat szczeciński miejski Quelle (pol)
Typ
Einwohner
  • 91756 (1880-12-01) Quelle Seite 81
  • 237402 (1910-12-01)
  • 254466 (1925-06-16)
Fläche (in km²)
  • 81.56 (1925-06-16)
Karte
   

TK25: 2553

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Stettin (- 1945) ( Regierungsbezirk )

Szczecin (1999 -) ( Stadtkreis )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Scheune, Szczecin-Gumieńce Ort GUMNCEJO73FK (1939-10-15 -)
Brunn, Bezrzecze Ort BRUUNNJO73FL (1939-10-15 - 1945)
Stettin-Mölln-Revier, Mieleński Ostrów Ort MOLIERJO73HK
Stettin-Nemitz, Szczecin-Niemierzyn Ort NEMITZJO73GK
Stettin-Vorbruch, Regalickie Łęgi Ort VORUCHJO73GJ
Podejuch, Podjuchy Ort PODUCHJO73HI (1939-10-15 -)
Mandelkow, Będargowo Ort MANKOWJO73FJ (1939-10-15 - 1945)
Rollberge Ort ROLRGEJO73GL
Stettin-Westend, Szczecin-Łekno Ort WESENDJO73GK
Messenthin, Szczecin-Mścięcino Ort SKOWINJO73HM (1939-10-15 -)
Bergmühle, Nagórnik Ort BERHLEJO73GL
Wussow, Wussow (Vogelsang), Osow, Szczecin-Osów Ort OSOSOWJO73GL (1939-10-15 -)
Schadeleben Ort SCHBENJO73FJ (1939-10-15 -)
Wedelshöhe Ort WEDOHEJO73GL (1939-10-15 -)
Bredow, Niebuszewo Ort NIEEWOJO73GK
Polchow, Szczecin-Pilchowo Ort PILOWOJO73FM (1939-10-15 -)
Karow, Karwowo Landgemeinde KARROWJO73FI (1939-10-15 - 1945)
Arndthaus, Stettin-Ernst-Moritz-Arndthaus Ort ARNAUSJO73GK (1938)
Pritzlow, Przecław Ort PRILOWJO73FI (1939-10-15 - 1945)
Völschendorf, Wołczkowo Ort VOLORFJO73FL (1939-10-15 - 1945)
Glambeck, Głębokie Ort GLAECKJO73FL
Waldschlößchen Ort WALHENJO73GL (1939-10-15 -)
Scheune Ort SCHUNEJO73FK (1939-10-15 -)
Stettin-Pommerensdorfer Anlage, Pommerensdorfer, Szczecin-Pomorzany Ort POMAGEJO73GK
Kreckow, Szczecin-Krzekowo Ort KREKOWJO73FK (1939-10-15 -)
Altdamm, Dąbie Stadt DABBIEJO73IJ (1939-10-15 -)
Hohenzahden, Siadło Górne Landgemeinde Dorf HOHDE1JO73FI (1939-10-15 - 1945)
Stolzenhagen, Szczecin-Glinki Ort STOGENJO73HL (1939-10-15 -)
Stettin-Lastadie, Szczecin-Łasztownia Ort LASDIEJO73GK
Stettin-Groß Oderbruch, Dębina Ort ODEUCHJO73HL
Stettin-Jungfernberg, Jungfernberg, Dziewoklicz Ort JUNERGJO73GJ
Stettin-Bredow, Szczecin-Drzetowo Ort BREDOWJO73GK
Pölitz, Szczecin-Police Stadt POLITZJO73GN (1939-10-15 - 1945)
Finkenwalde, Zdroje Ort ZDROJEJO73HJ (1939-10-15 - 1945)
Alt Damuster, Stary Dębostrów Ort DAMTE2JO73GO
Stettin-Zabelsdorf, Szczecin-Niebuszewo Ort ZABORFJO73GK
Stettin-Gut Wendorf, Gut Wendorf, Słowieńsko Ort WENORFJO73GK
Stettin Standesamt object_1144257 (1883)
Hammelstall, Owczary Ort HAMALLJO73FL
Enge Oderkrug, Czapliniec Ort ODERUGJO73HN
Messenthin, Mścięcino Ort Ortsteil MESHINJO73GM (1939-10-15 - 1945)
Cavelwisch, Babin Ort CAVSCHJO73HM
Kurow, Kurów Landgemeinde KURRO1JO73GI (1939-10-15 -)
Heuershof, Sienno Gut HEUHOFJO73GL
Frauendorf Ort FRAORFJO73HL
Zedlitzfelde, Siedlice Ort ZEDLDEJO73GM (1939-10-15 - 1945)
Kratzwieck, Szczecin-Kraśnica Ort KRAECKJO73HM
Teufelsbruch Ort TEUUCHJO73GM (1939-10-15 -)
Kückenmannanst., Stettin-Kückenmannanst. Ort KUCNSTJO73GK
Züllchow, Szczecin-Żelechowa Ort ZULHOWJO73HK (1939-10-15 -)
Teufelsstein Ort TEUEINJO73GM (1939-10-15 -)
Stettin-Schwarzow, Szczecin-Świerczewo Ort SCHZOWJO73GK
Stettin-Piepenwerder, Piepenwerder, Krainka Ort PIEDERJO73GJ
Stettin-Grabow, Szczecin-Grabowo Ort GRABOWJO73GK
Stettin-Kurhaus, Kurhaus, Uzdrowisko Ort KURAUSJO73GL (- 1945)
Klein Reinkendorf, Warzymice Landgemeinde REIORFJO73FJ (1939-10-15 - 1945)
Nieder Zahden, Niederzahden, Siadło Dolne Ort NIEDE1JO73GI (1939-10-15 - 1945)
Stöwen, Stöven, Stobno Ort STOVENJO73FK (1939-10-15 - 1945)
Althagen, Brzózki Ort ALTGENJO73EQ
Stettin-Laubenkolonie, Laubenkolonie, Grabowskie Osiedle Ort LAUNIEJO73HK
Bergquell b. Frauendorf, Bystrzyk Ort BERELLJO73HL
Alt Leese, Stare Leśno Ort LEEESEJO73FM (1939-10-15 - 1945)
Pommerensdorf, Szczecin-Pomorzany Ort POMORFJO73GJ
Pommerensdorf, Szczecin-Pomorzany Ort POMANYJO73GJ (1939-10-15 -)
Kattshof Ort KATHOFJO73JK
Warsow, Szczecin-Warszewo Ort WARSOWJO73GL (1939-10-15 -)
Stettin-Neuwestend, Neuwestend, Pogodno Ort NEUENDJO73GK
Trestin, Trzeszczyn Landgemeinde TRETINJO73GN (1939-10-15 - 1945)
Möhringen, Mierzyn Ort MIEZYNJO73FK (1939-10-15 - 1945)
Odermünde, Szczecin-Skolwin Ort ODENDEJO73HM
F. Stettin-Eckerberg, F. Eckerberg, Osowice Ort ECKERGJO73GL (- 1945)
Klappmühle Ort KLAHLEJO73GL
Stettin-Silberwiese, Kępa Parnicka Ort SILESEJO73GK
Frauendorf, Szczecin-Golęcino Ort GOLINOJO73HK (1939-10-15 -)
Hohenkrug-Buchholz, Hohenkrug b. Buchholz, Struga, Szczecin-Struga Ort STRUGAJO73JI
Stettin-Hauptfriedhof Ort HAUHOFJO73GK
Scholwin, Odermünde, Szczecin-Skolwin Ort GLINKIJO73HM (1939-10-15 -)
Barm, Bartoszewo Ort BARARMJO73FM
Stettin-Quistorpturm, Quistorpturm Ort QUIURMJO73GL
Neu Buchholz, Bukowo Ort BUCOL2JO73GL
Torney, Turzyn Ort TURZYNJO73GK
Neuendorf, Przęsocin Landgemeinde NEUORFJO73GM (1939-10-15 - 1945)
Güstow, Szczecin-Ustowo Landgemeinde GUSTOWJO73GJ (1939-10-15 -)
Stettin, Szczecin Stadt STETINJO73GK
Stettin-Torney, Szczecin-Turzyn Ort TORNEYJO73GK
Neuhaus, Sławoszewo Ort NEUAUSJO73FM
Gotzlow, Szczecin-Gocław Ort GOTLOWJO73HL (1939-10-15 -)
Pechfurth Ort PECRTHJO73IJ
Persönliche Werkzeuge