Springborn

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Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Königsberg > Landkreis Heilsberg > Springborn

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Springborn (mitte) auf der Endersch Karte von 1755 - Tabula geographica episcopatum Warmiensem in Prussia exhibens, Heilsberg, solita habitatio episcopalis / Joannes Fridericus Endersch - Historische Karte des Bistums Ermland / gallica.bnf.fr / Bibliothèque nationale de France Durch anklicken der Ortsnamen erreicht man die Seite des Ortes

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information

Springborn war eine Gemeinde im Landkreis Heilsberg.
Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen und heißt auf polnisch Stoczek. [1]
Zur Gemeinde Springborn gehörten folgende Dörfer und Flecken: [2]

Politische Einteilung

Ab 1945

Von 1818 bis 1945

  • Am 1.2.1818 wurde der Kreis Heilsberg gegründet, er löste den Heilsberger Kreis ab. Zum Kreis Heilsberg gehörten die Kirchspiele Liebstadt, Silberbach, Kahlau,
    Herzogswalde, Mohrungen, Reichau, Alt Christburg, Miswalde, Liebwalde, Altstadt, Arnsdorf, Wilmsdorf, Simnau, Saalfeld, Weinsdorf, Schnellwalde, Jäskendorf,
    Sonnenborn mit Venedien und Samrodt. [5]
  • Mit der Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872 am 1.1.1874,
    wurde am 18.6.1874 der Amtsbezirk Nr.10 Kiwitten im Landkreis Heilsberg gegründet. Zum Amtsbezirk Heilsberg gehörte die Landgemeinde Springborn. [6]
  • Durch das preußische Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9. März 1874, wurden auf Grund des Paragraphen 55 zum
    1. Oktober 1874 in Ostpreußen in den Amtsbezirken die Standesämter gegründet. Deren Aufgabe es war die Standesamtsbücher zu führen. Da es aus Kostengründen keine
    hauptamtlichen Standesbeamten gab, war diese Arbeit ehrenamtlich. Oft war der Lehrer oder ein Rentner der Standesbeamte. So das sich mehrere Amtsbezirke zusammen
    geschlossen hatten und ein gemeinsames Standesamt gegründet haben. Im Landkreis Heilsberg wurden fast immer die Standesämter in Dörfern mit Kirchspiel gegründet.[7] [8]
    Der Amtsbezirk Kiwitten hatte ein eignes Standesamt. Die Landgemeinde Springborn gehörte zum Standesamt Kiwitten. [9] [10] [2]
  • Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Springborn in Gemeinde umbenannt. [6]
  • Der Amtsbezirk Kiwitten bestand bis 1945. [6]

Verwaltung

Standesamt Kiwitten

Einwohnerzahlen

1820 [11] 1885 [9] 1905 [10] 1910 [12] 1933 [13] 1939 [13]
163262256271273251

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Evangelisches Kirchspiel Heilsberg

Schulorte

Katholische Kirchen

Katholisches Kirchspiel Kiwitten

Geschichte

Bistum Ermland auf der Endersch Karte von 1755 - Tabula geographica episcopatum Warmiensem in Prussia exhibens, Heilsberg, solita habitatio episcopalis / Joannes Fridericus Endersch

Fürstbistum Ermland (1395 - 1772)

Selbständiges Ermland bis 1466

  • 18.11.1349, Wormditt: Der Bischof Hermann von Prag gründet das Dorf Springborn [16]

Ermland unter polnischer Herrschaft 1466-1772

  • 22.5.1515: Bischof Fabian von Lossainen erneuerte die Verschreibung von Springborn, weil die ältere bei einem Brand in Heilsberg verloren gegangen war. [16]

Königreich Preußen (1772 - 1918)

  • 1712: Das erneut verlorenen gegangene Privilegium wurde erneuert [16]
  • 1785: Springborn war ein königliches Dorf mit 76 Feuerstellen, bei welchem ein Bernhardiner-Kloster, Neukirch genannt,liegt.
    Es gehörte zum Domänen-Amt Heilsberg. Springborn war im Kirchspiel Kiwitten eingepfarrt. Der Patron war der König. [17]
  • 1820: Springborn war ein königliches Dorf mit 25 Feuerstellen und 163 Seelen. Es gehörte zum königlichen Amt Heilsberg. Springborn gehörte zum Kirchspiel Kiwitten. [11]
  • 18.5.1860, Königsberg: Amtsblatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg, 1860, No.17, Verordnung No.127
Die Vereinigung des ehem. Klosters Springborn mit dem Dorfe gleichen Namens betr.
Gemäß Al.7. §1. des Gesetzes betreffend die ländliche Gemeinde-Verfassung in den sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 14ten April 1856
wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das ehemalige Kloster Springborn, Kreises Heilsberg, dem Kommunal-Verbande des Dorfes gleichen Namens
mit höherer Genehmigung einverleibt worden ist. [18]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

  • Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Königsberg, - Königsberg i. Pr., 7.1817 - 133.1943,
teilweise online in der Bayerischen Staatsbibliothek [1],
Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank (ZDB): ZDB-ID 13501-x
  • Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen
Agaton Harnoch, Neidenburg 1890, S. Nipkow
Digitalisat der Elbląska Biblioteka Cyfrowa (Digitale Bibliothek der Elbinger Stadtbibliothek)
  • Codex Diplomaticus Warmiensis oder Regesten und Urkunden zur Geschichte des Ermlands
    von Carl Peter Woelky und Johann Martin Saage, Band II
    Urkunden der Jahre 1340 - 1375, nebst Nachträgen 1240 - 1340,
    Mainz 1864, Verlag Franz Kirchheim
    Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihrer Bevölkerung
Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet
und zusammengestellt vom Königlichen Statistischen Bureau.
I. Die Provinz Preussen
Berlin 1874, Verlag des Königl. Statistischen Bureaus (Dr. Engel).
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Historisch-comparative Geographie von Preussen
Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,Justus Perthes
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Topographische Statische Uebersicht des Regierungs-Bezirk Königsberg
Im Auftrage der Königlichen Regierung von Adolf Schlott, Tilsit 1848
Digitalisat der Universität zu Köln
  • Topographische Uebersicht des Verwaltung-Bezirks
    der Königlichen Preussischen Regierung zu Königsberg in Preussen
Königsberg 1820, gedruckt bei Heinrich Degen
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Springborn nach dem Ort: Springborn

Karten

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

  • Liste der Landwirte von Springborn aus dem Adressbuch landwirtschaftlicher Güter - Ostpreußen 1930 [4] (20.11.2013)

Zufallsfunde

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SPRORNKO04JC
Name
Typ
  • Wohnplatz (1818-02-01 - 1945)
  • Dorf (1945 -) Quelle
Einwohner
Postleitzahl
  • PL-11-106 (2004)
w-Nummer
  • 50135
externe Kennung
  • nima:-530379
  • geonames:758158
  • SIMC:0478285
Karte
   

TK25: 1890

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Springborn (1818-02-01 - 1945) ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle Landgemeinde 11.95 Quelle 14.92

Kiwity ( Landgemeinde PL )

Heilsberg (1818 - 1945) ( Kirchspiel )

Kiwitten, Kiwitten (St. Peter u. Paul), Kiwity (Parafia Świętych Apostołów Piotra i Pawła) (1820 - 1945) ( Pfarrei ) Quelle S.153.84

Springborn, Stoczek (1946-06-28 -) ( Schulzenamt ) Quelle


Fußnoten

  1. http://www.stat.gov.pl/broker/access/performSearch.jspa?searchString=Stoczek&level=miejsc&wojewodztwo=398&powiat=&gmina=&miejscowosc=&advanced=true
  2. 2,0 2,1 Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.45-48
  3. 3,0 3,1 http://bip.warmia.mazury.pl/kiwity_gmina_wiejska/171/195/STATUT_SOLECTWA/
  4. http://bazy.hoga.pl/kody.asp
  5. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.263, 346-347
  6. 6,0 6,1 6,2 http://www.territorial.de/ostp/hbrg/kiwitten.htm
  7. Artikel Gesetzessammlung Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten Jahrgang 1874, Seite 95, Gesetz Nr. 8182. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  8. Westfälische Geschichte online
  9. 9,0 9,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888,S.126-134
  10. 10,0 10,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.82-88
  11. 11,0 11,1 Topographische Übersicht des Verwaltungs-Bezirks der Königlichen Preussischen Regierung,1820, S.153
  12. Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
  13. 13,0 13,1 Digitalisat von www.verwaltungsgeschichte.de von Micheal Rademacher
  14. Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.129-130
  15. Die katholischen Kirchspiele des Hochstifts Ermland mit den eingepfarrten Ortschaften,Stand: 1944
  16. 16,0 16,1 16,2 Codex Diplomaticus Warmiensis oder Regesten und Urkunden zur Geschichte des Ermlands von Carl Peter Woelky und Johann Martin Saage, Band II Urkunden der Jahre 1340 - 1375, nebst Nachträgen 1240 - 1340, Mainz 1864, Verlag Franz Kirchheim, Nr.143,(S.144)
  17. Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck, S.186 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  18. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg,1860, Nr.17, Verordnung Nr.127,S.125 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums


Städte und Gemeinden im Landkreis Heilsberg (Regierungsbezirk Königsberg) Stand 1.1.1945

Städte: Guttstadt | Heilsberg

Gemeinden: Albrechtsdorf | Alt Garschen | Althof | Altkirch | Ankendorf | Arnsdorf (Ermland) | Battatron | Beiswalde | Benern | Bewernick | Blankenberg | Blankensee | Bleichenbarth | Blumenau | Bogen | Drewenz | Elditten | Eschenau | Frauendorf | Freimarkt | Friedrichsheide | Glottau | Gronau | Großendorf | Groß Klaussitten | Heiligenfelde | Heiligenthal | Hohenfeld | Jegothen | Kalkstein | Katzen | Kerschdorf | Kerschen | Kerwienen | Kiwitten | Kleiditten | Kleinenfeld | Klingerswalde | Klotainen | Knipstein Knopen | Kobeln | Konitten | Konnegen | Krekollen | Langwiese | Launau | Lauterhagen | Lauterwalde | Lawden | Liewenberg | Lingenau | Markeim | Mawern | Medien | Münsterberg | Napratten | Neuendorf bei Guttstadt | Neuendorf b. Heilsberg | Neu Garschen | Noßberg | Ober Kapkeim | Petersdorf | Peterswalde | Polpen | Pomehren | Queetz | Raunau | Regerteln | Rehagen | Reichenberg | Reimerswalde | Retsch | Roggenhausen | Rosenbeck | Rosengarth | Schlitt | Schmolainen | Schönwalde | Schönwiese | Schulen | Schwenkitten | Schwuben | Settau | Siegfriedswalde | Sommerfeld | Soritten | Springborn | Stabunken | Sternberg | Stolzhagen | Süßenberg | Thegsten | Tollnigk | Trautenau | Unter Kapkeim | Voigtsdorf | Waltersmühl | Warlack | Wernegitten | Wolfsdorf | Workeim | Wosseden | Wuslack

Gutsbezirk: Wichertshof


Orte im Amtsbezirk Kiwitten ( Landkreis Heilsberg ) Stand 1931

Orte:
Bleichenbarth | Kerschdorf | Kerwienen | Kiwitten | Kleiditten | Kleitz | Kloster Springborn | Kobeln | Konitten | Parkitten | Polpen | Springborn | Waldhof


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Königsberg (Provinz Ostpreußen) Stand 1.1.1945

Stadtkreis: Königsberg

Landkreise: Braunsberg | Fischhausen | Friedland | Gerdauen | Heiligenbeil | Heilsberg | Königsberg (Land) | Labiau | Memel | Mohrungen | Preußisch Eylau | Preußisch Holland | Rastenburg | Wehlau

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