Sinzig/Kriegerdenkmal

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Das Denkmal für die Kriegsopfer der Stadt Sinzig

Das Kriegerdenkmal


Das nach einem Entwurf des Kölner Architekten und Bildhauers Franz Brantzky geschaffene Kriegerdenkmal der Stadt Sinzig wurde am 5. Juli 1931 auf dem Absatz der zur Kirche führenden Freitreppe feierlich eingeweiht.

Der scheinbar in Richtung Frankreich blickende, von einem Pfeil tödlich getroffene Löwe beherrscht die Gedenkstätte. Die Tafeln mit den Namen von 137 Kriegstoten des I. Weltkrieges wurden bereits wenige Jahre um die Namen von rund 300 Gefallenen und Kriegsteilnehmern des II. Weltkrieges erweitert. Davon zeugen Nachträge: 1938 HUB. SCHNEIDER / 1950 MATTH. SCHEUER / 1956 KARL SCHRÖDER / 1958 FRANZ JERGA, THEODOR SCHULTE.

Auf 96 Tafeln sind die Namen von 288 Toten des II. Weltkrieges aufgeführt. - Die Anzahl der Toten wird unterschiedlich angegeben, je nachdem, ob zivile Opfer, Kriegsgefangene oder in Sinzig getötete Auswärtige mitgezählt werden.

Quellenangaben

  1. Stadtverwaltung Sinzig
  2. Deutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18, Leipzig 1931, S. 162
  3. Künstlerlexikon Thieme-Becker, Leipzig 1999, Band 4, Seite 540
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