Schott (Familienname)

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Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Bedeutung

  • mittelniederdeutscher Berufsname "schotte" = "herumziehender Krämer" bzw. "(schottischer) Hausierer"
  • Deutung - Berufsübernamen zu mittelhochdeutsch schotte = Quark von süssen Molken für den Hersteller oder Übernamen nach der Lieblingsspeise.
  • In N-Deutschland kann es sich um einen Wohnstättennamen zu mittelniederdeutsch schot = Riegel, Verschluss, Falltür handeln.
  • Die seit dem Mittelalter in Würzburg und Umgebung bezeugten Namensträger, leiten sich wohl von einer Wohnstätte in der Nähe des ehemaligen Schottenklosters ab.

Varianten des Namens

  • Schot(us) (um 1209), Schotte (um 1373), Schott (um 1489)
  • Schöttle, schwäb. Ableitung von Schott.

Geographische Verteilung

Relativ Absolut
relative Namensverteilung
Schott (im Jahr 2002 insgesamt 5537 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 10 Vorkommen pro Mio,
bis 195 Vorkommen pro Mio,
bis 390 Vorkommen pro Mio,
bis 585 Vorkommen pro Mio,
bis 780 Vorkommen pro Mio,
mehr als 780 Vorkommen pro Mio
absolute Namensverteilung
Schott (im Jahr 2002 insgesamt 5537 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 1 Vorkommen,
bis 30 Vorkommen,
bis 60 Vorkommen,
bis 90 Vorkommen,
bis 120 Vorkommen,
mehr als 120 Vorkommen

Bekannte Namensträger

  • Friedrichs Otto Schott, dt. Chemiker und Glastechniker 19./20. Jh.
  • Bernhard Schott, (1748-1809), Verleger

Sonstige Personen

Schott, Wilhelmine, copuliert 1823 in Wesel

nähere Angaben siehe: Mitteilungen aus dem Schlossarchiv Diersfordt und vom Niederrhein, Beiheft XIX, Hermann Kleinholz: Das Heiratsregister in der Garnisonsgemeinde Wesel 1818 bis 1874, Herausgeber: Historischer Arbeitskreis Wesel, 2002

Geographische Bezeichnungen

Umgangssprachliche Bezeichnungen

Literaturhinweise

Daten aus FOKO


Weblinks

Persönliche Werkzeuge