Schlagbrügge

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1194 erhielt das Kapitel den halben Zehnten. 1302 fiel ein Teil des Dorfes an Siegfried von Borke, 1362 ging der Rest des Dorfes von den Brüdern von Bülow durch Tausch an das Domkapitel.

Schlagbrügge war ein Straßendorf, denn heute ist eine Dorfanlage nicht mehr erkennbar. Im Südosten drei Höfe, davor liegt der große Brink. Fünf Höfe liegen gradlinig einseitig am Wege nach Schlagsdorf, die anderen drei Höfe an der Chaussee Ratzeburg-Schönberg. Eine Bauernstelle wurde dann die Försterei.

In den Freiheitskriegen fand am 6. Oktober 1813 hier das Gefecht "bei Schlagbrügge" zwischen den Lützower Jägern und den Franzosen statt.

Bis 1989 war Schlagbrügge ein Dorf zwischen den Schlagbäumen, denn nördlich des Ortseinganges begann das Sperrgebiet zur innerdeutschen Grenze, und südlich des Dorfausganges der Grenzaun und die aufgerissene Straße nach Wietingsbeck.

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