Robens (Familienname)

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Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Bedeutung

Hoen (1) leitet die Form Rubens von der flämischen Nebenform Rubin des Vornamens Robrecht (auch Rupprecht) ab.

Varianten des Namens

  • aus Düren bekannt: ursprünglich Rubens, Rübens, später Röbens, Robens (2)
  • Hoen nennt für die Niederlande: Reupers, Ruypers, Roberts, Rubben, Rupert, Ruppe, Ruppert und Rubens (1)

Frühe Nennungen

Macco führt einen Tilmann Robens, Sohn von Jakob Robens vom Stern an, der 1542 Bürgermeister von Heinsberg war. (3)

Wappen

Wappen des Thomas Robens gemäß Macco (3)

Die Dürener Robens werden von Müller-Westphal (2) bis auf den Schuhmacher Anton Rubens (*um 1615, + zw. 1679 und 1687) zurückgeführt. Sein Sohn Hans Robens heiratete Anna Elisabeth von Hillensberg. Deren Sohn, Wilhelm Arnold Robens führte das nur leicht modifizierte Wappen der von Hillensberg (ergänzt um eine Blume auf dem Helm), obwohl er dazu nicht berechtigt war. Dessen Sohn, Thomas Heinrich Wilhelm Robens, führte das Wappen der von Hillensberg (also ohne Blume).

(Vergleiche: Arnold Robens)

Blasonierung

  • Wappen 1: Im Schild zwei Pfähle, in der Mitte überdeckt von einem dreilätzigen Turnierkragen. Auf dem Helm eine Blume (Rose?) mit beblättertem Stiel zwischen einem offenen Flug. (2)
  • Wappen 2: In blauem Schild zwei weiße Pfähle, belegt mit einem schwartzen dreilätzigen Turnierkragen. Auf dem gekrönten Helm zwei blaue Flügel. (4) (Beschreibung des Hillensberg-Wappens; die Beschreibung des Robens-Wappen ist ohne Farbangaben.)


Geographische Verteilung

Relative Verteilung des Namens Robens
Absolute Verteilung des Namens Robens

Geogen ermittelt 295 Treffer in 65 Landkreisen und rechnet auf die Gesamtbevölkerung 784 hoch.

Relative Darstellung für Robens

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Robens in Kreis Düren, nämlich 165 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus München, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.

Absolute Karte für Robens

Die meisten Robens findet man im Kreis Düren, nämlich genau 45 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen im Hochtaunuskreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal einer.


Bekannte Namensträger

Sonstige Personen

  • ≈ Engelsk. 8.1.1651 ist getaufft worden ein Kindt, Infans Bertramus, gehordtte Herr Bertram Rubens, Schultheißen zu Steinbach, [und] Catharina de Berges, Eluthen. Sein Tauffpatten sein der wollgebohrene Freyher Bertram von Nesselrahtt zu Ereshoven, Guligs undt Bergischer Cantzler, dessen Platz ahn der Heiligen Tauff vertretten der Ehrwurdige Peter Nicolaus Weißkirchen, ordinis S. Dominici, Sacellanus zu Ereshoven. Der ander Tauffpatte ist Johannes Schnieders von Schiffahrt, wohnhafft zu Coln. Dessen Platz ahn der Tauff vertretten der Herr Pastor zu Lindtlahr, Heinrich Braunschweiger. Die Tauffgodde ist Agnes, selig Herr Jacobi Rubens, gewesenen schultheissen zu Steinbach hinterlassene wittib, obgenanten Bertrams Mutter [Taufbuch Engelskirchen, KB-Seite 11].


  • Arnold Robens, ehemaliger beigeordneter Bürgermeister in Aachen, Genealoge und Heraldiker (~ 7.11.1758 in Düren, † 6.5.1820 in Aachen)


Literaturhinweise

Daten aus FOKO

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Weblinks

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