Reiser (Familienname)
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Herkunft und Bedeutung
Denkbar ist ein Herkunftsname = der aus dem Ries stammt; oder zwei Örtlichkeitsnamen = Anlieger an eine Risi (Rinne) oder nach Reis = Gehölz, Gebüsch. Wohl nicht von Reiser = Reisiger. Denkbar aber noch ein Berufsname, von Rißer = Holzschneider.
[bearbeiten] Varianten des Namens
Variation zu Rieser, Riser bzw. Ryser.
[bearbeiten] Geographische Verteilung
Reiser (im Jahr 2002 insgesamt 3344 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 10 Vorkommen pro Mio,
bis 155 Vorkommen pro Mio,
bis 310 Vorkommen pro Mio,
bis 465 Vorkommen pro Mio,
bis 620 Vorkommen pro Mio,
mehr als 620 Vorkommen pro Mio
Reiser als Familienname kommt in der Schweiz (laut Twix-Tel 2005) 295 mal in Privateinträgen vor, davon leben 153 im Kanton Zürich. Laut Ortsquellen ist ein Teil der Reiser aus Egesheim in die Schweiz ausgewandert. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass der grösste Teil der Schweizer Reiser ursprünglich aus der Schwäbischen Alb stammt. Als Frauenname ist er noch 119 mal eingetragen.
[bearbeiten] Herkunft Reiser-Geschlechter
[bearbeiten] Deutschland
- Egesheim (Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg) ab 1600
- Erste Erwähnung: Ahnherr Johann Reiser *um 1595 Egesheim und sein Sohn Martin Reiser *um 1620 Egesheim, †23.12.1693 Egesheim, oo 16.01.1650 Egesheim mit Ursula Mattthes. [1]
[bearbeiten] Schweiz
- Winterthur (Kanton Zürich) Einbürgerungen seit 1900
[bearbeiten] Bekannte Namensträger
[bearbeiten] Wilhelm von Reiser
Bischof von Rottenburg, *13.05.1835 Egesheim, †11.05.1898 Ellwangen/Jagst.
In kinderreicher katholischer Familie (Eltern: Leonhard Reiser, Schultheiß in Egesheim und Gertrud geb. Stier) in Egesheim aufgewachsen, studierte er 1854-1858 an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Tübingen. Nach der Priesterweihe 1859 promovierte er 1867 zum Lizentiaten der Theologie. 1869 provisorische und 1870 definitive Ernennung zum Direktor des Wilhelmsstifts Emil Ruckgaber. 1877 erhielt er von der Tübinger Fakultät die Promotion zum Dr. theol. h. c. 1880-1886 vertrat er die Interessen des Domkapitels in der Württembergischen Kammer der Abgeordneten. 1881 Verleihung des württembergischen Personaladels.
1886 Ernennung durch Papst Leo XIII. zum Titularbischof von Enos und Weihbischof von Rottenburg. Anschliessend Bischof von Rottenburg 1893-1898. [2]
[bearbeiten] Sonstige Personen
[bearbeiten] Geographische Bezeichnungen
[bearbeiten] Umgangssprachliche Bezeichnungen
[bearbeiten] Literaturhinweise
- [1] 1986 Voith, Karl Erwin »Das Kirchspiel Egehseim« S 8.
- [2] Biographisches-Bibliographisches Kirchenlexikon, «REISER, Wilhelm»
[bearbeiten] Ahnenforscher
[bearbeiten] Weblinks
[bearbeiten] Daten aus FOKO
In der Datenbank FOKO finden Sie zum Beispiel folgende Einträge zum Familiennamen Reiser:
- Reiser, 1725 und später in Bremen, Bremen
- Reiser, römisch-katholisch, zwischen 1750 und 1784 in Pretzfeld, Bayern
- Reiser, evangelisch, 1738 und später in Dottenheim, Mittelfranken
- Reiser, evangelisch, 1862 und später in Schwenten, Posen
- Reiser, evangelisch, 1829 und später in Ruden, Posen
- Reiser, evangelisch, 1613 und später in Seenheim, Mittelfranken
- Reiser, evangelisch, 1565 und später in Lübeck, Schleswig-Holstein
- Reiser, römisch-katholisch, zwischen 1753 und 1820 in Riedhausen, Oberbayern
- Reiser, römisch-katholisch, zwischen 1685 und 1756 in Kochel, Oberbayern
- Reiser, römisch-katholisch, zwischen 1600 und 1900 in Egesheim, Baden-Württemberg
- Reiser, römisch-katholisch, 1720 und später in Lauingen (Donau), Baden-Württemberg
- Reiser, römisch-katholisch, zwischen 1711 und 1822 in Lorenzenberg, Oberbayern
- Reiser, evangelisch, zwischen 1580 und 1671 in Baldingen G Nördlingen, Schwaben
- Reiser, evangelisch, 1697 und später in Ederheim, Schwaben
- Reiser, evangelisch, zwischen 1527 und 1606 in Diemantstein G Bissingen, Schwaben
- Reiser, evangelisch, 1696 und später in Möttingen, Schwaben
- Reiser, evangelisch, 1638 und später in Nördlingen, Schwaben
- Reiser, evangelisch, zwischen 1555 und 1606 in Unterringingen G Bissing, Schwaben
- Reiser, 1871 und später in Aitrang, Schwaben
- Reiser, zwischen 1835 und 1835 in Bergheim, Nordrhein-Westfalen
Weitere Einträge und andere Schreibweisen können Sie hier abfragen: http://foko.genealogy.net
