Recke

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Recke: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Münster > Kreis Steinfurt > Recke


Inhaltsverzeichnis

Zeitschiene vor 1806

Name

  • 1189 „Rike"; 1220 „Reke"; 1243 „Recke"; 1281 „Reke"

Gut Recke

  • 1137 „domus de Reice"

Kirche

  • 1137 wird erstmalig die Kirche genannt.
  • 1281 plebanus Johannes.

Grundherrschaft

  • 1189 schenkte Wigbold v. Horstmar seinen Erbsitz in der Pfarre Recke, darunter den Hof Recke, mit allem Zubehör der Osnabrücker Kirche.

Gut Recke

  • 1220 trugen die Edelherren v. Horstmar ihr Gut in Recke dem Osnabrücker Bischof Adolf zu Lehen auf.
    • Quelle der Früherwähnungen: Osnabrücker Urkunden I. Nr. 257; II. Nr. 128; 441; IV. Nr. 29 Westfälisches Urkundenbuch (WUB) II. Cod. Nr. 488; [1]

Lagerbuch der Grafschaft Lingen 1769

Lagerbuch der Grafschaft Lingen 1769, Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen in der Vogtey Recke

  • Anmerkung zur Tabelle:
    • 1) = Freye Häuser
    • 2) = Schatzbare Häuser
    • 3) = Summe der Häuser
    • 4) = Darinnen befinden sich
    • 5) = Einfache Schatzung

Grafschaft Lingen 1769

Städte
Kirchspiele
Bauerschaften
u.freye Häuser
1)
Klöster
u. Adelige
1)
geistl.,
priv.
2)
Ganze Erben
2)
½ Erben
2)
Kötter u.
Brinksitzer
3)
reduc. in
Vollerben
4)
Vorspann-
pferde,
Stück
4)
Stallung
f. Pferde
Stück
5)
Rtlr
5)
fl.
5)
Pf.
Vogtey
Recke
Bauerschaft
Halverde
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Recke
Bauerschaft
Recke
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Recke
Bauerschaft
Steinbeck
} } } } } }  ?  ?  ?  ?  ?
Vogtey
Recke
Bauerschaft
Sunderbaur
} } }32 }20 }113 }70  ?  ?  ?  ?  ?

Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.

Zeitschiene nach 1806

Landesherren

Bürgermeisterei Recke

  • 1823 Bürgermeisterei Recke Umfang: Recke
    • Bürgermeister: Lucassen zu Mettingen
      • Quelle: Adreß-Kalender für den Bezirk der Königl. Preuß. Regierung in Münster (1823)

Bürgermeisterei Mettingen

  • 1832/35 Bürgermeisterei Mettingen Einwohner: 5.662, davon
    • Kirchspiel Recke 2.520 Einwohner

Verwaltungseinbindung

Infrastruktur

1931 Amt Mettingen, Kreis Tecklenburg, Regierungsbezirk Münster, Sitz Mettingen,

  • Gemeinde Recke: Ländl Gemeinde mit Bergarbeitersiedlung (Zechen, Kohlengruben, Steinbrüche, Ziegelei), Schwefelbad „Steinheck". Gemeindevorsteher Goecke, Ortsklasse D
    • Einwohner: 3.820, Kath. 3.376, Ev. 444
    • Gesamtfläche: 5.417 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.) 2, Pfarramt (ev), Volksschule 8, Krankenhaus (Kirchengemeinde), Ärzte 2, Zahnärzte 1, Apotheke, Postanstalt, Kleinbahnstation (Piesberg-Rheine), Polizei (kom.) 1, Feuerwehr (frw.), Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Elektrizitätsversorgung, Sommerbadeanstalt (pv), Kleinbahn, Markt, Hafen (Mittellandkanal)
    • Politik, Gemeindevertretung 12 Sitze.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Bevölkerungsverzeichnisse

Kirchenbuchverzeichnisse

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Personenstandsregister von Recke:

  • Zivilstandsregister Heiraten 1810-1811
  • Kirchenbuchkopien evangelisch Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874
  • Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote 1809, 1815-1874
  • Kirchenbuchkopien katholisch Familienregister 1800-1842
  • Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote (1815-1874)
  • Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1824

Abschriften der Mormonen

Politische Einteilung

Wappen

Bild:Wappen_Recke.png Beschreibung:

Das Wappen zeigt im silbernen Schild sieben blaue Balken, darauf einen schwarzen, silbern verfugten Turm mit Satteldach. Der Turm zeigt drei rundbogige, silberne Fenster, darunter eine silberne, rechteckige Schießscharte und unten ein silbernes, spitzbogiges Tor. Die blauen Balken entsprechen dem Schild der Edelherren von Horstmar, die seit dem frühen Mittelalter in Recke Besitzungen hatten. Der alte Wehrturm der romanischen Kirche wurde als Wahrzeichen der Gemeinde dem Horstmarer Wappen beigefügt.

Allgemeine Information

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Bibliografie-Suche

Fußnoten

  1. Literatur: Bau-u. Kunstdenkmäler, Kr. Tecklenburg, S. 83; Dolle, R.: Recke, die Kirche in Saxlinga, Ibbenbüren 1932.

Weblinks

Offizielle Internetseiten

Gemeinde Recke http://www.recke.de (29.09.2005)

Genealogische Internetseiten

Historische Webseiten

Heimatforschung in Westfalen

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Forscherkontakte in FOKO

Die Datenbank FOKO sammelt und ermöglicht Forscherkontakte. Dort eingetragene Forscher mit genealogischen Interessen in Recke findet man über die Suche

(Zur Erläuterung des Unterschiedes zwischen den angebotenen Suchmöglichkeiten bitte hier weiterlesen).


Wappen_NRW_Kreis_Steinfurt.png Städte und Gemeinden im Kreis Steinfurt (Regierungsbezirk Münster)

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung RECCKEJO32UI
Name
  • Recke (deu)
Typ
  • Landgemeinde (1816 - 1974)
  • Gemeinde (1975 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • W4534 (- 1993-06-30)
  • 49509 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • wikidata:Q182286
  • opengeodb:22864
  • geonames:2849689
Webseite
Amtlicher Gemeindeschlüssel
  • 05566072
Karte
   

TK25: 3612

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Recke (1811 - 1814) ( Mairie ) Quelle

Recke (1816 - 1930) ( Bürgermeisterei Amt )

Tecklenburg (1951 - 1974) ( Kreis )

Steinfurt (1975 -) ( Kreis )

Mettingen (1930 - 1951) ( Bürgermeisterei Amt )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Harhof Bauerschaft HARHOFJO32UJ
Helmes Ortsteil HELMESJO32UI
Steingröver Ortsteil STEVERJO32VI
Haarhof Ortsteil HAAHOFJO32UJ
Haerhof Bauerschaft HAEHOF_W4534
Kölker Ortsteil KOLKERJO32UI
Twenhusen Bauerschaft TWESENJO32UI
Robbes Ortsteil ROBBESJO32UJ
Mentrup Ort MENRUPJO32VI
Steinbeck Bauerschaft Ortsteil STEEC2JO32UI
Spiekermann Ortsteil SPIANNJO32UI
Stelthove Ortsteil STEOVEJO32UI
Lünnemann Ortsteil LUNAN2JO32UH
Schröer Ortsteil SCHOERJO32UI
Bad Steinbeck, Steinbeck Bauerschaft STEECKJO32UI
Langenacker Bauerschaft LANKERJO32UI
Konermann Ortsteil KONANNJO32UI
Weltring Ortsteil WELINGJO32UI
Kamp Ortsteil KAMAMPJO32UI
Lewe Ortsteil LEWEWEJO32UI
Espel Bauerschaft Ortsteil ESPPELJO32UI
Recke Dorf RECCK1JO32UI (1809 -)
Visse Ortsteil VISSSEJO32UJ
Breckweg Ortsteil BREWEGJO32TI
Raumühle Ortsteil RAUHLEJO32UI
Frekers Ortsteil FREERSJO32UI
Ungruhe Ortsteil UNGUHEJO32UI
Oelgemöller Ortsteil OELLERJO32TI
Oelgemöller Ort OELLERJO32UH
Berlage Ortsteil BERAGEJO32UI
Obersteinbeck Bauerschaft Ortsteil OBEECKJO32UI
Kälberberg Ortsteil KALERGJO32TI
Stroothof Ortsteil STRHOFJO32UI
Veerkamp Ortsteil VEEAMPJO32UJ
Bußmann Ortsteil BUSANNJO32UI
Goecke Ortsteil GOECKEJO32UI
Persönliche Werkzeuge