Oststeinbek

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Schleswig-Holstein > Kreis Stormarn > Oststeinbek

Datei:Lokal Ort Oststeinbek.png
Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Oststeinbek innerhalb des Kreises Stormarn

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Politische Einteilung

Ortsteile

  • Oststeinbek
Erste urkundlichen Erwähnung im Jahre 1255
  • Havighorst
Zum 1. Januar 1974 wurden Oststeinbek und Havighorst zu einer Gemeinde mit dem Namen Oststeinbek vereinigt.

Kirchliche Einteilung / Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Im Zentrum Oststeinbeks, an der Kreuzung Möllner Landstraße / Stormarnstraße gelegen, liegt die 1966 eingeweihte und von dem Architekten Olaf Andreas Gulbrandson entworfene Auferstehungskirche. Die Oststeinbeker Kirche ist eine Tochter der alten Mutterkirche in Steinbek:

http://www.kirche-in-steinbek.de/

Einen Überblick über die Geschichte der Kirche gibt es hier:

https://www.kirche-in-steinbek.de/oststeinbek/kirche-hier-gebaeude/

Verwaltungsgliederung

GOV-Kennung object_185401
Name
  • Oststeinbek (deu)
Typ
  • Kirchspiel
Konfession
  • ev
Karte
   

TK25: 2427

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Stormarn ( Kirchenkreis )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Oststeinbek Kirche object_185402


Katholische Kirche

Die katholische Kirche befindet sich seit 1950 im benachbarten Glinde in der Möllner Landstraße 46.

Internet: http://kath-kirche-reinbek.de

Aus einem Bericht der "Glinder Zeitung Sachsenwald": Im 2. Weltkrieg lagerten Kirchenglocken aus ganz Deutschland im Hamburger Hafen, weil sie eingeschmolzen und zu Waffen verarbeitet werden sollten. Nach Kriegsende kamen zwei der erhaltenen Glocken nach Glinde, beide stammen aus der schlesischen Kirchengemeinde St. Ursula in Queissen / Erzdiozöse Breslau. Die größere Glocke wurde 1507 in Ton b gegossen, die kleinere 1668 in Ton g. Da die kleine Glocke bereits beim Einbau beschädigt wurde hat man sie ersetzt. Sie steht heute im Keller des Pfarrhauses in der Möllner Landstr. in Glinde.

Geschichte

Die 750jährige Geschichte Oststeinbeks seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1255 ist erst zu einem verschwindend kleinen Bruchteil erforscht.

Die Grafen Johann und Gerhard von Holstein übertrugen 1255 dem Hamburger Domkapitel ihre Rechte an dem von Friedrich von Haseldorp dem Kapitel überlassenen halben Zehnten dieses Dorfes. Am Kauf des Asbrook-Waldes 1257 war auch Oststeinbek beteiligt. 1309 verkauften Reimar und Hasso von Wedel vier Hufen an das Kapitel. Später gelangte das ganze Dorf in seinen Besitz, den Graf Johann der Milde am 23. April 1342 bestätigte. Im gleichen Jahr erlitt Oststeinbek im Streit zwischen der Stadt Hamburg und dem Kapitel großen Schaden infolge Brandschatzung und Plünderung durch die Städter und die Ritter von Scharpenberg.


Im Vergleich vom 18. Oktober 1576 wurde das Dorf mit den übrigen im Amt Trittau belegenen Kapitelsdörfern an Herzog Adolf abgetreten, der sich verpflichtete, jährlich bestimmte Lieferungen an das Domkapitel zu leisten. Diese Vereinbarung galt bis zur Auflösung des Kapitels im Jahre 1803. Oststeinbek gehörte bis 1609 zum Amte Trittau und kam dann durch Tausch an das Amt Reinbek.

Oststeinbek besaß 1573: 5 Hufen, 2 Halbhufen, 6 Katen, 1 Brinkkate; 1800: 7 Hufen, 6 große Katen, 6 kleine Katen, 2 Anbauerstellen

(Quelle: "Das Amt Reinbek 1577 - 1800" von Walter Fink, Frankfurt/Main 1969)


Mannzahlregister (Einwohnerverzeichnisse) der Jahre 1777 und 1797 wurden vom Verein Schleswig-Holsteinische Familienforschung e.V. im "Familienkundlichen Jahrbuch Schleswig-Holstein", Band 49 aus 2010 veröffentlicht.




Historische Gesellschaften

Havighorster-Oststeinbeker-Geschichtskreis (HOG)

Der Verein wurde am 30. April 2007 als gemeinnütziger Verein gegründet. Vorläufer war der „Arbeitskreis Heimatstube Oststeinbek“

  • Publikationen

Die bebilderten „Blätter zur Ortsgeschichte“ erscheinen in unregelmäßigen Zeitabständen. Sie sind auf das Format DIN A 5 festgelegt. Die Ausgaben Nummern 1 und 2 umfassen jeweils 8 Seiten, die Ausgaben ab der Nr. 3 jeweils 12 Seiten. Bis zur Ausgabe Nr. 14 einschließlich fungierte der „Arbeitskreis Heimatstube Oststeinbek“, ab Nr. 15 der „Havighorster – Oststeinbeker - Geschichtskreis (HOG)“ als Herausgeber. Die Höhe der Auflage beträgt jeweils 4500 Exemplare, die Ausgaben Nrn. 15 bis 18 hatten eine Auflagenhöhe von jeweils 4 800 Exemplaren. Die jeweilige Ausgabe wird von der Gemeinde als Beilage zum monatlich erscheinenden Mitteilungsblatt „Oststeinbek aktuell“ an alle Haushaltungen in der Gemeinde verteilt. Die Blätter zur Ortsgeschichte werden im Kreisarchiv Bad Oldesloe, in der Landesbibliothek von Schleswig-Holstein in Kiel sowie im Landesarchiv von Schleswig-Holstein in Schleswig archiviert.

  • Kontakt zum Verein:

über die Homepage http://www.hog-sh.de

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Standesämter

Die Zugehörigkeit der Standesämter wechselten in den Jahren

seit der Gründung im Jahr 1874 häufiger.

In der nachfolgenden Tabelle ist eine Übersicht zu sehen:

ab zuständiges Standesamt die Register/Bücher befinden sich jetzt beim Standesamt
01.10.1874 Steinbek Standesamt HH-Mitte
20.07.1919 Kirchsteinbek Standesamt HH-Mitte
01.02.1928 Sande Standesamt HH-Bergedorf
16.07.1928 Billstedt Standesamt HH-Mitte
01.04.1937 Barsbüttel, Kreis Stormarn Standesamt Barsbüttel
01.01.1943 Glinde Standesamt Glinde
26.06.1978 Oststeinbek, Kreis Stormarn Standesamt Oststeinbek


Kirchenbuchamt

Archiv des Kirchenkreises Stormarn für die Kirchen Ahrensburg (früher Woldenhorn), Bargteheide, Bergstedt, Eichede, Rahlstedt, Siek, Steinbek, Trittau und Wandsbek.

Adresse:

Kirchenkreisarchiv Hamburg Ost, Hölertwiete 5, 21073 Hamburg - Harburg

Telefon: 040 519 000 975 (Familienforschung)

Telefon: 040 519 000 974 (wissenschaftliche Anfragen)

Fax: 040 519 000 970

Mail: archiv@kirche-hamburg-ost.de

Öffnungszeiten:

für Familienforschung Mo - Mi 9.00 - 14.30, für wissenschaftliche Anfragen Mo - Do 9.00 - 1530.

Anmeldung ist erforderlich, es stehen 6 Benutzerplätze zu Verfügung.

Die Haltestelle "Harburg Rathaus" der S-Bahn-Linie 3 Hamburg -Stade befindet sich in unmittelbarer Nähe, ebenso mehrere Parkhäuser.Mittwoch und Donnerstag von 9 - 13 Uhr.

Das Archiv enthält alle Stormarner Kirchenbücher auf Microfichen, dazu zahlreiche Verzeichnisse und Abschriften per Schreibmaschine.



Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Gemeinde Oststeinbek: Hauptamt, Möllner Landstraße 20, 22113 Oststeinbek

Verfügt über Unterlagen ab 1978 (Trennung vom Amt Glinde)

Öffnungszeiten:

Montag 9.00 - 12.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr

Bibliotheken

  • Gemeindebücherei
Oststeinbek: Mo + Do 16:00 - 19:00 Uhr, Tel: 2199 0733


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

http://www.oststeinbek.de/


Zufallsfunde

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung OSTBEKJO53CN
Name
  • Oststeinbek (deu)
Typ
  • Dorf
Einwohner
Postleitzahl
  • W2000 (- 1993-06-30)
  • 22113 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2856184
Karte
   

TK25: 2427

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Hamburg-Steinbek, Steinbek (1880) ( Kirchspiel ) Quelle

Oststeinbek, Ost Steinbek ( Gemeinde )

Reinbek (1880) ( Amtsgericht ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Oststeinbek Kirche object_185402
Persönliche Werkzeuge