Treuburg
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Allgemeine Informationen
- alte Namen: Olecko (umgangssprachlich Oletzko), Marggrabowa, ab 21.12.1928-1945 Treuburg
- Marggrabowa/Treuburg 1818-1945 Landkreis Oletzko, Ostpreußen
Treuburg oder Oletzko oder Marggrabowa liegt am Oletzkoer See im prußischen Stammesgebiet Sudauen-Jatvingen nahe der 1398 an Litauen abgetretenen Stadt Suwalki. Westlich von Treuburg liegt der Schwentainer See an dem Doppeldorf Schwentainen-Suleyken, welches berühmt wurde durch die Erzählungen von Siegried Lenz "So zärtlich war Suleyken".
Marggrabowa (polonisierte Form von Markgraf) wurde 1560 von Herzog Albrecht gegründet. Parallel dazu gründete der Polenkönig Sigismund II. August auf der polnisch-litauischen Seite der Grenze den Ort Augustowo. Damit sollte die Freundschaft der beiden Fürsten besiegelt werden, die hier ihre "Jagdbuden" hatten.
Der Marktplatz von 7 Hektar Bodenfläche war der größte im preußischen Staat und berühmt für seine Viehmärkte. Die Stadt lebte von Landwirtschaft und Viehzucht.
Wappen
In Silber auf grünem Boden eine blaue dreitürmige Burg mit höherem Mittelturm, belegt mit einem gespaltenen Schild, rechts ein halber, roter Adler (Brandenburg), links von Silber und Schwarz geviert (Zollern).
Einwohner
1939. 7.114
politische Einteilung/Zugehörigkeit.
Kirchen
Kirchliche Zugehörigkeit
Kirchhöfe/Friedhöfe
Geschichte
- 1560 Gründung durch Herzog Albrecht von Preußen. Die Stadt wurde niemals befestigt.
- 1654 An der Stelle der befestigten Jagdbude wurde durch den Amtshauptmann Christoph Albrecht von Schönaich ein Schloss errichtet, das untergegangen ist. Später erhob sich an der Stelle das burgartig erbaute Kreishaus.
- 1656 wurden Rathaus und Kirche beim Tatareneinfall zerstört.
- 1684 legte eine Feuersbrunst die Stadt vollständig in Asche.
- Der 7 Hektar große Marktplatz, auf desses Anhöhe sich die Kirche befindet, war der größte im Preußischen Staat. Daneben befanden sich Rathaus und Schule.
- 1709/1710 Pestzeit. Von den knapp 1.000 Einwohnern blieben nur 98 übrig.
- 1920.11.Juli. Volksabstimmung in Allenstein und Masuren: "Anschluß an Ostpreußen (Deutschland) oder Polen". In Oletzko gab es 28.650 Stimmberechtigte, gültige Stimmen 28.627, für Ostpreußen 28.625 (=99,993%), für Polen 2 (= 0,007%).
- 1928 Dezember wurde Oletzko in Treuburg umbenannt, weil die Stadt im Volkstumskampf nach dem 1. Weltkrieg und den Bestimmungen der Versailler Verträge für Deutschland statt für Polen abgestimmt hatte.
- 1929.2. Februar. In Treuburg werden 42 Grad minus gemessen.
- 1945 Besetzung durch die Rote Armee.
- 1945 Annektierung durch Polen.
Archive, Bibliotheken
Genealogische und historische Quellen
- Jeannette Hanisch: Ortsfamilienbuch Marggrabowa Land (2011)
Kirchenbücher
Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges
Persönlichkeiten
Vereine
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Weblinks
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | TREURGKO14GA | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Übergeordnete Objekte |
Oletzko, Treuburg, Powiat olecki ( Landkreis Landkreis ) Quelle Ort 25.1 Treuburg ( Kirchspiel ) |
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| Untergeordnete Objekte |
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