Object 155092

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Dieser Artikel überschneidet sich mit dem Artikel Asel, Ostfriesland und dem Artikel ASESELJO33VN.

Asel liegt ca 4km entfernt von Wittmund und nach Jever sind es noch 7km. Der Name Asel setzt sich zusammen aus den beiden Begriffen (A)qua und Sel, was für Salz steht. Bedeutung: Salziges Wasser. Das Dorf wurde erstmal im 12 Jahrhundert urkundlich als Asla, im 14 Jahrhundert dann auch Asle und Azle. Erst 1497 hiess das Dorf dann Asel.


[bearbeiten] Geschichtlicher Überblick

a. Entwicklung der Gemeinde bis zur Weimarer Republik

Asel wurde laut Kirchenbücher und diverser Schriftstücke wohl im frühen Hochmittelalter gegründet. Im Jahr 1124 wurde der Ortsteil Klinge das erste Mal erwähnt und die Kirche im 13 Jahrhundert. Jedoch ist anzunehmen, das die Kirche einen Vorgängerbau hatte.

1684 wurde von Balthasar Arend überliefert, dass das Dorf Asel vom Aseler Warf (auch Basel)zur jetzigen Lage verlegt worden ist. Der Grund war, das der neue Ort höher lag und so einen besseren Schutz vor den Fluten bot. Zudem sollen in Asel einst zwei Burgen gestanden haben, in Klinge eine Wasserburg und in Dohusen eine weitere, die Folkersburg, die auch in den Chroniken von Werdum erwähnt wird. Die Burgen sollen von zwei Brüder aus der Kankena Familie betrieben worden sein.

1710 durchstachen die Jeverländer den alten Seedeich um ihr Wasser nach Eggelingen und Asel abfliessen zu lassen, aber die Aseler wehrten sich dagegen. Anfangs vergeblich. Erst als sie Unterstützung von Georg Albrecht, Fürst von Ostfriesland, bekamen, der Ihnen 70 Soldaten zur Seite stellte, gelang es den Aseler die Eindämmung wieder herzustellen.

1806 bis 1913 wurde Mairie Asel aufgrund der holländisch-französischen Besatzung dem Arrondissement Jever und dem Kanton Wittmund zugeordnet. Erst später wurde Asel der Vogtei Wittmund zugeordnet.

Zu einer Auswanderungswelle in die USA kam es um 1881 und 1889. 1918 wurde ein Soldaten-, Bürger- und Bauernrat gebildet, der sich für die Verteilung von Lebensmittel einsetzte, dieser Rat wurde dann von einer demokratisch gewählten Gemeindevertretung abgelöst. Eine Dorfwache wurde eingesetzt um das Vieh auf den Weiden zu schützen, und eine Bürgerwehr hatte eine Stärke von 22 Mann.

b. Namhafte Persönlichkeiten

Mamme Folkardus war einer der drei Reformatoren des Harlingerlandes und predigte von 1537 bis zu seinem Tod im Jahr 1576 in Asel.

Peter-Wilhem-Johannsen wurde 1870 in Asel als Sohn des Dorfschmiedes geboren und erlernte in Bremen die Kunst der Lithographie und wurde später vom dänischen König zum Meisterlithographen ernannt.

1929 begründete Pastor Karl Schaaf die heutige Jugendbildungsstätte. Er wurde 1895 in Hesel geboren und starb 1965. Seinen Dienst als Sprengeljugendpastor in Asel verrichtete er von 1929 bis 1937.


[bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

1811: 308; 1824: 333;

1848: 356; 1859: 356;

1880: 329; 1897: 319;

1905: 331; 1925: 305;

1933: 301; 1939: 297;

1946: 452; 1950: 469;

1956: 373; 1964: 385,

1969: 337; 1982: 411;

1991: 401; 2005: 525 Einwohner

[bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge