Nachrichten über Adelige Familien und Güter - 2/095
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1487 als Lehenträger.Wilhelm überträgt das Lehen 1505 an seinen
Bruder Arnold von Brüggen Schelfen zu Deutz, welcher dasselbe 1511
dem Johan Vastart [1] der Rechten Doctor und Aloff von
Gerresheim Kirchmeistern von St. Lupus verkauft, und empfängt
Aloffs Sohn, Johan von Gerresheim, zu Behuf der Kirche die
Belehnung. Im Jahre 1546 verkaufen die Kirchmeister Conrad Schuff,
Wilhelm von Hüls und Adolph Schmelinck besagtes Haus dem Goebel
Giesser von Urbach und Grietgen Kelners seiner Hausfrauen. Goebel
stirbt, Grietgen heirathet Johan Vischenich, und die Vormünder von
Goebels Kindern verkaufen das Haus im J. 1560 dem Ludwig von Neuss
und Gertrud seiner ehelichen Hausfrauen. Ludwig, und Johan von
Neuss sein Sohn, verkaufen ihr Haus 1583 den Eheleuten Adolph
Theuss oder Deutz und Anna von "Woringen: deren Sohn Peter Theuss
oder Deutz 1603 belehnt wird. Peter stirbt, und die Alte Schmitt
soll noch immer keine Ruhe finden. Anna von Woringen und ihre
andern Kinder verkaufen dieselbe im J. 1609 dem Maler Gereon
Milendunck und Maria von Bensburg: von welchen Ehegatten das Haus
1625 an ihren Eidam Goddert Hesselman übergegangen ist. Gereon
Hesselman wird 1658 für sich und seine Geschwister Maria, Johan
Leonard und Heinrich Hesselman belehnt. Im J. 1687 empfängt Gereons
Sohn, Antonius Philippus Hesselman, die Belehnung. Anna Maria
Ursula Beckers Wittwe des vorhergehenden Lehenträgers, und ihre
Kinder, Franz Anton Joseph Hesselman nunmehriger Lehenträger,
Philippus Ant. Jos. Hesselman Canonicus ad St. Cunibertum, Maria
Odilia Hesselman uxor Theodori Jos. Mevis, Conera Catharina
Hesselman, und noch ein in Brabant wohnender Vetter Philip Wilhelm
Hesselman [2] verkaufen ihr Haus im J. 1754 dem
Erzbischöflichen Seminarium in Cöln, und empfängt in dessen Namen
Michael Joseph Huetmacher gleichzeitig, und wiederum 1778 als
Pastor Canonicus die Belehnung.
[bearbeiten] XII. Das Haus zum Gulden Schlüssel In der Sporgasse.
Dies Haus war nächst Meister Wetzels des Schmitts Haus, zum Domhofe wärts, unweit der Kirche ad Gradus B. Mariae,
