Montenegro

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

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Lokalisierung Montenegro

Flagge

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Wappen

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Landesfarben

Die Landesfarben sind xxxx

Allgemeine Information

Montenegro, serb. Crnagora, türk. Kardagh, deu. Schwarzes Gebirge. Um 1890 unabhängiges slawisches Fürstentum am Adriatischen Meer.



Politische Einteilung

Datei:Karte Bundesland Montenegro.png


Kirchliche Einteilung

Die kirchliche Einteilung unterscheidet sich von der staatlichen Einteilung. Details finden Sie bei dem jeweiligen Bezirk.

Geschichtlicher Abriss

Name

  • Crna-Gora (Karadagh, Montenegro, Tchernagora, Zrnagora)

Allgemein, Geographie, Klima

Stand 1895: Souveränes Fürstentum, vom Adriatischen Meer, dem Königreichen Dalmatia (Dalmatien), Hersek (Herzegowina) und dem Vilajet Skutari, Türkiye (Türkei) , Arnaoudluk (Albanien), umgeben

  • Gesamtumfang: 9.085 qkm
    • Einwohner: ca. 200.000

Mit Ausnahme weniger Täler durchaus gebirgig und steinig, mit Gipfeln bis zu 2.250 m. Der Westteil ist fast vollständig wasserlos; den Nordwesten bewässern die Seta mit ihren kleinen Nebenflüssen und die jene aufnehmende Moracza, die auch von Osten her mehrere Zuflüsse erhält und in den See Skutari mündet; im Südosten bildet die Bojana die Grenze zwischen Skutari bis ans Meer. Grössere Seen fehlen, nur im Südosten streckt der Skutari seine Nordwesthälfte in das Land herein, und hier ist der fruchtbarste Theil. Das Klima ist im Nordwesten und Osten rauh, im Süden mild, erzeugt aber in den überaus heissen Sommern oft Fieber.

Bevölkerung

Stand 1895: Die Bevölkerung gehört ausser 4.000 Römisch-Katholischen und. 4.000 Muslimen der griechisch-katholischen Kirche an, ist serbischer Nationalität (Serben), mit Ausnahme einiger 1.000 Albanesen (Kutschi; sind Katholisch) und spricht die serbische Sprache. In physischer Beziehung zeigt sich ein Unterschied zwischen den blonden Bewohnern der Brda und der übrigen Bevölkerung, die brünett ist. Alles ist noch patriachalisch; der Familienälteste führt die Regierung über die ganze Familie, die, weil alle stets beisammen bleiben, oft 50, 100 - 300 Köpfe stark ist. Mehrere Familien bilden eine Brüderschaft (bratstvo), mehrere derselben ein Dorf (selo) oder einen Stamm (pleme), deren mehrere eine Nahija bilden, von denen es insgesamt 8 gibt.

Kultur, Religion, Bildung

Stand 1895: Die höchste kirchliche Behörde für die griechisch-orthodoxe Kirche ist ein Metropolit, der die Konsekration von der russischen Heiligen Synode erhält. Die geistige Kultur ist sehr gering, seit 1879 ist der Elementarunterricht für obligatorisch erklärt; ein Seminar (Priester), ein Realgymnasium und eine höhere Schule für Mädchen (Töchterschule).

Produkte, Handel

Stand 1895: Das Land produziert zu wenig, um den Bedarf zu decken, nur am See Skutari werden mit Erfolg Tabak, Wein, Orangen, Oliven u. Feigen gezogen; Ende des 19. Jhdts. auch Imkerei und Seidenbau. Erkleckliches liefern Viehzucht und Fischerei. Industrie gibt es nicht, auch kaum ein Handwerk. Der Handel beschränkt sich auf Ausfuhr (Hammel, Ziegen, geräuchertes Fleisch, geräucherte Fische, Felle von Ziegen, Wolle, Wachs, Honig, Käse, Waldprodukte), worunter besonders auch ein gelbes Farbholz (im jährlichen Wert von 4 Mill. Mark), wogegen Korn, Reis, Branntwein, Salz, Kleidungsstoffe und Munition eingeführt werden. Das Land hat 1895 nur eine Kunststrasse von Cettinje nach Cattaro, das der Hauptverkehrsplatz ist; sonst dienen dem Verkehr nur Saumpfade, auf denen Esel, Maulesel und die Frauen die Lasten befördern. Schiffahrt wird nur in dem neu hinzugekommenen Bezirk Dulcigno getrieben und beschränkt sich auf Schiffahrt an der Küste. Für Post und Telegrafie besteht je ein Direktorium in Cettinje; 8 Postbezirke, Länge der Telegrafenlinien 444 km. Zahl der Bureaus 11, nämlich in Cettinje, Grasovo, Rieka, Vir, Antivari, Danilovgrad, Mikschitsch, Goransko, Podgoritza, Kolaschin und Andrijewitza.

Regierungsform, Verwaltung

Stand 1895: Das Fürstentum bildet eine absolute erbliche Monarchie nach dem Rechte der männlichen Erstgeburt in der Familie Petrovic-Njegós. Dem Fürsten stehen 5 Minister und ein gesetzgebender Staatsrat von 18 Mitgliedern zur Seite. Die Einnahmen des Landes belaufen sich auf ca. 600.000 österreichische Gulden, die Staatsschuld beträgt 1 Mill. österreichische Gulden. Der Fürst hat eine Civilliste von 100.000 österreichische Gulden.

Politisch ist das Land in 80 Bezirke (früher 23) eingeteilt, unter ebenso vielen Bezirkshauptleuten. Gerichtsbehörden sind der oberste Gerichtshof, Appellationshof und 12 Gerichte (I. Instanz). In besonderen Fällen urteilt die Skuptschina (Volksversammlung, bestehend aus den Hausvätern, Ortsältesten und Stammeshäuptlingen).

Militär

Stand 1895: Crna-Gora (Montenegro) zerfällt in 5 Militärbezirke; ausser der Leibwache und Gendarmerie keine stehende Truppe; im Kriege ist die ganze männliche Bevölkerung wehrpflichtig: 26-000 Mann Feldtruppen, 8.400 Mann Reserve und ein letztes Aufgebot von 18.000 Mann, zusammen 52.400 Mann.

Regenten

  • 1711- Dynastie Petrowitsch-Njegosch
  • 21.03.1852-1860 Danilo, erster souveräner Fürst
  • 1860- (?) Nicolaus

Genealogische und historische Quellen

Hier: Nur die dem Staat insgesamt zugeordneten Referenzen aufführen.

Bibliographie

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Genealogische Werke

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Historische Werke

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Weitere Literatur

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Ortslexika und Karten

Ortslexika

  • ShtetlSeeker auf JewishGen: Link

Karten

  • Maporama.com: Link
  • Bundesamt für das Eich- und Vermessungswesen, Wien Link. Auch historische Karten!

Archive und Bibliotheken

Staatliche Archive

Die wichtigste Forschungsmöglichkeit außerhalb der Haushalte bieten die staatlichen Archive. Dort kann man in Matriken, Verkündbüchern, Seelenbeschreibungen, Grundbücher usw. Einsicht nehmen. Matriken sind Aufzeichnungen über kirchliche Handlungen wie Taufen, Trauungen, Einsegnungen sowie Kirchenein- und austritte.

Sonstige Archive

  • Heraldisch genealogische Gesellschaft "Adler"

Universitätsstrasse 6/9b A-1090 Wien

Adler

Die Gesellschaft "Adler" wurde bereits 1870 gegündet. Sie verfügt über eine genealogische Spezialbibliothek, mit Todesanzeigensammlung, Wappenbildkartei, Siegelsammlung und laufende Publikationen.

Weitere lokale Archive finden Sie in den untergeordneten Seiten.

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Bibliotheken

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Genealogische Forschungsstellen der 'Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage' (Mormonen).

Die Kirche und die dazu gehörende Genealogische Gesellschaft von Utah, in Salt Lake City, Utah, USA, bzw. ihre europäische Zentrale (Im Rosengarten 25a, D-61118 Bad Vilbel, BRD) verfilmt aus religiösen Gründen in aller Welt personenbezogene Akten (meist Kirchenbücher). Von Böhmen sind nur wenige Verfilmungen verfügbar.

In Salt Lake City ist ein großes Zentrum für Familienforschung eingerichtet. Die Filmrollen und Microfishes sind in den Rocky Mountains in riesigen unterirdischen Hallen gelagert. Duplikate dieses Materials werden Familienforschern in aller Welt gegen ein geringes Entgelt in zahlreichen Familienforschungsstellen (FHCs) zur Verfügung gestellt.

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