Mischpettern

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Hierarchie

Regional > Litauen > Mischpettern

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Mischpettern


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Mischpettern, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf eine Person namens Petris (Peter), der an einer Quelle oder an einem Fluss siedelt. Der Name von 1669 weist auf die Ehefrau (Endung -ene).

  • preußisch-litauisch "mižle" = Wasser, das aus dem Boden schießt, Strom, Erguss, Wasserstrahl, Brunnen

vgl. dazu

  • prußisch "mizt" = pinkeln


Politische Einteilung

1.5.1939: Mischpettern kommt zur Gemeinde Thomuscheiten. [2]

1.10.1939: Thomuscheiten kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit. [3]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Mischpettern gehörte 1912 zum Kirchspiel Nattkischken, vor 1895 aber zum Kirchspiel Coadjuthen.


Standesamt

Mischpettern gehörte 1888 zum Standesamt Timstern.

Bewohner

Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 04.08.1933

Wahlen für die Gemeindeverwaltungen im Memelgebiet – Kreis Pogegen

Mischpettern: Gemeindevorsteher wurde Besitzer Franz Korbot, erster Schöffe Besitzer Max Hoffmann, zweiter Schöffe Besitzer Johann Tarailus und Ortskassenrendant Besitzer Johann Urban.


Karten

Mischpettern auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Mischpettern und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Mischpettern im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 47, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Mischpettern im Messtischblatt 0797 Nattkischken, (1915) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Thomuscheiten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Thomuscheiten aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MISERNKO05XF
Name
  • Mischpettern Quelle Wohnplatz 37.94 (deu)
  • Mišpetriai (1923) Quelle Seite 1092 (lit)
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Wüstung (1945 -)
w-Nummer
  • 66133
Karte
   

TK25: 797

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Nattkischken (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.296/297

Pogegen, Pagėgiai, Pagėgių savivaldybė (2011) ( Gemeinde )

Mischpettern, Mišpetriai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde ) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 70

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei ) Quelle S.296/297

Thomuscheiten (1939-05-01 - 1945) ( Gemeinde ) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 70


Quellen

  1. GOV: http://gov.genealogy.net/
  2. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  3. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
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