Meinerzhagen

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Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Arnsberg > Märkischer Kreis


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Erste urkundliche Erwähnung 1174. frühere Schreibweisen: Meynhardishagen, Meginharteshagen.

Früherwähnung

Ortsname

1067 „Meginhardeshagen", 1248„Meinarzhaen"; 1293 bis 1306 „Meynartzhagen"

Familienname

1214 „Wernerus de Menhardeshagen plebanus"

Pfarrei

13. Jhdt. „parochia Meinartshagen";

Grundherrschaft

  • 1067 schenkte der Kölner Erzbischof Anno III. der von ihm gegründeten Stiftskirche zum hl. Georg in Köln Einkünfte aus dem Zehnten in Meinerzhagen
  • 1248 kaufte der Kölner Erzbischof von der Gräfin v. Sayn Güter in Meinerzhagen.

Wappen

Datei:Wappen Meinerzhagen.png Beschreibung:

Allgemeine Information

Einwohner

  • 1810: 4.819
  • 1812: 4.611
  • 1939: 4.735
  • 1946 schon während des Zweiten Weltkrieges musste eine größere Zahl von Evakuierten aus den Industriegebieten an Rhein und Ruhr, deren Wohnungen durch Bombenangriffe zerstört worden sind, aufgenommen werden. Deren Zahl belief sich laut Gemeindestatistik vom 29. Okt. 1946 auf 2.330 Personen [Meinerzhagener Zeitung vom 2,9.2009].
  • 2000 21.884
  • 2007 21.452
  • 2008 21.289
  • 2009 21.209
  • 2011 20.974
  • 2013 20.814
  • 2015 20.670
  • 2016 20.650
  • Häuser- und Personenstatistik von 1787

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

  • 'Mitglieder:
  • 2005: 6803
  • 2010: 6073
  • 2013: 5696
  • 2017: 5185

Katholische Kirchen

Friedhöfe

  • Alter Friedhof an der Hochstraße.
  • Auf diesem ehemaligen Friedhof befinden sich zwei Kriegerdenkmale und Reste von Grabsteinen aus den Jahren nach 1870.


  • Grabstein auf dem Friedhof:
  • Hier ruht W. Buschhaus in Buschhausen, geb.16. Juni 1846, gest. 3. März 1892. Jacobi 1, Vers 12: Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet.



Genealogische Gesellschaften

Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e.V.,Bezirksgruppe Oberberg-Mark, Gummersbach.

Geschichte

  • 1248. Die Grafen von Mark erwerben Meinerzhagen (Fanz Petri).
  • 1476.15. Mai. Meinerzhagen. Der gotische Schnitzaltar in der Kirche „Unser liewen Vrowen“ wird eingeweiht (Jutta de Vries: Die Rheinische Emporenbasilika in Meinerzhagen. Westfälische Kunststätten, Heft 46. Herausgeber: Westfälischer Heimatbund, Münster 1986).
  • 1518. Urkunde ergibt, daß die Gerichte zu Meinerzhagen und Valbert sowohl dem Erzbischof als auch dem Herzog von Kleve (zugleich Graf von der Mark) gehören.
  • 1535. 2. Juni. Der Minorit oder Minderbruder Johann Stammel aus "Meynershachen" leistet an der Universität Köln seinen theologischen Lizentiateneid und behielt fortan den seinem Heimatflecken Meinerzhagen an der Volme u. in der Grafschaft Mark entlehnten Zunamen als Familienbezeichnung (Eduard Jacobs: Johann Meinerzhagen und das Interim, in ZdBG, Bd. 29, Jg. 1893, Elberfeld 1893, S. 238-265).
  • 1536. Friedrich Beurhaus (Bürhaus) als fünftes Kind des Tileman Beurhaus und dessen Ehefrau Margarethe geb. v. Karthausen zu Immecke b. Meinerzhagen geboren (+ 6.8.1609).
  • 1543. Dez.. Der evangelische Prediger Johann Stammel genannt Meinerzhagen muß aus Köln weichen und geht nach Bonn, wo ihm der Erzbischof Hermann von Wied eine Stellung und Wirksamkeit sichert (Ed. Jacobs: Johann Meinerzhagen und das Interim, in: ZdBG, 29. Band, Jg. 1893, Elberf. 1893, S. 240).
  • 1549. kurz vor d. 11. Febr.. + Johann Stammel genannt Meinerzhagen, evangelischer Prediger (Ed. Jacobs: Johann Meinerzhagen und das Interim, in: ZdBG, 29. Bd., 1893, S. 254).
  • 1573. Reformation in Meinerzhagen (H. U. Freitag: 400 Jahre Reformation in Meinerzhagen, in: Meinhardus, 7. Jg. 1973, H. 3).
  • 1598 fiel in Meinerzhagen (Mark) "eine Horde von 500 Spaniern ein und leistete in Plünderung und Erpressung in Unerhörliches" (nach: Manfred Luda: Kleve-Mark unter dem Großen Kurfürsten).
  • 1605. "Johan Genckelius, vom Hof Genckel, aus dem Kirchspiel Meinerzhagen bürtig, ist als Pastor nach Mühlenbach beruffen worden".
  • 1618. Friedrich v. Neuhoff gt. Ley erwirbt das märkische Lehen Lieberhausen (Luda: Meinerzhagen im Schnittpunkt ..., S. 32).
  • 1621. Listringhausen b. Meinerzhagen wird vom Kurfürsten von Brandenburg zum Rittersitz erklärt; Besitzer ist Friedrich von Neuhoff genannt Ley. (u.a.: Manfred Luda: Die Großfamilie von Neuhoff ...in: Der Märker).
  • 1634.13. Okt.. Zwischen Friedr. v. Neuhoff gen. Ley zu Listringhausen u. Badinghagen und den Vertretern der Gemeinde Meinerzhagen wird ein Vergleich abgeschlossen, des Inhalts, daß das Kirchspiel Meinerzhagen dem Hause Listringhausen die Nutzung aller freiadeligen rittermäßigen Privilegien gegen eine einmalige Entrichtung von 700 Reichstalern zugestanden habe. Durch diesen Vertrag werden die Güter Listringhausen u. Neuenhaus von allen bisherigen Lasten, Abgaben u. Verpflichtungen gegenüber der Gemeinde für immer befreit. (Bartsch/Hoppe in Meinhardus 1/91).
  • 1640. Mrz.. Der Kiersper Richter Dr. Rövenstrunck mit seinem Bruder u. den Gemeindevorstehern Johann Borlinghaus, Pet. Kaiser, Theis zu Belkenscheid u. Diedrich zu Schmidthausen, die in Gemeindeangelegenheiten zu Gervershagen (b. Holzwipper) versammelt waren, wurden von einem Haufen hessischer Soldaten überfallen u. mit nach Meinerzhagen geschleppt, wo sie sechs Tage festgehalten wurden, ... (Astrid Schulze: Der Dreißigjährige Krieg).
  • 1640.16. Okt...In Meinerzhagen (Mark) kam es zwischen einer in spanischem Sold stehenden (dänischen) Truppe und einem holländischen Kommando zu einem Treffen besonderer Art. Christian Ulrich Gyldenlöve, Sohn König Christians IV. v. Dänemark, wurde hier mit seinen Söldnern im Morgengrauen von den Holländern überfallen und von zwei Kugeln tötlich getroffen. Er war 29 Jahre alt (Manfred Luda: Kleve-Mark unter dem Großen Kurfürsten).
  • 1642. Badinghagen im Kirchsp. Meinerzhagen geht durch Kauf an Friedr. von Neuhoff gen. Ley zu Listringhausen.
  • 1648. 6. Apr.. Die Kirchengemeinde Meinerzhagen sendet dem Großen Kurfürsten ihren Bericht über die Besitzverhältnisse der Konfessionen in Meinerzhagen, unterzeichnet von Richter Peter Wever. Danach hat es seit der Reformation keinen Katholiken mehr in Meinerzhagen gegeben (Hans Ulrich Freitag: 800 Jahre Christliche Gemeinde Meinerzhagen, in: Meinhardus).
  • 1653. Die Güter Listringhausen (Rittersitz) und Badinghagen im Kirchspiel Meinerzhagen werden durch Erbteilung getrennt. Caspar Christoph v. Neuhoff gt. Ley erhält Listringhausen.
  • 1665.28. Febr.. Richter Pet. Wever sendet ein Rescriptum wegen der Kirche in Meinerzhagen an den Drosten Stephan vom und zum Neuenhofe laut kurfürstlicher Verordnung. Danach gibt es in der Gemeinde fast keinen Katholiken (H. U. Freitag).
  • 1666.28. Mai. In Meinerzhagen ging die kurfürstliche Aufforderung ein, einen Bericht über die derzeitigen Religions- und Kirchenverhältnisse und die in den Jahren zwischen 1615 und 1624 einzuschicken (Hans Ulrich Freitag: 400 Jahre Reformation in Meinerzhagen, in: Meinhardus, Meinerzhagener Heimatblätter, 7. Jg. 1973, S.53).
  • 1666. 2. Juni. Antwort des Meinerzhagenener Richters Peter Wever an den Kurfürsten, bezügl. der Religions- u. Kirchenverhältnisse 1615 bis 1624 und heute (H. U. Freitag: 400 Jahre Reformation in Meinerzhagen, in: Meinhardus 3/1973).
  • 1675.10. Jan. Friedrich Krugmann von der Leye zu Meinerzhagen heiratet Anna Prumbaum vom Klingelnberg zu Meinerzhagen.
  • 1676. Ende März. Auf Anordnung d. Klevischen Regierung: Musterung d. wehrfähig. Männer im Kirchspiel Meinerzhagen.
  • 1677. + die Edle und Tugendreiche Frau Gertrud Dürholtz, Witwe des weyland Edelwerten Herrn Petri Wever, gewesenen churfürstlich-Brandenburgischen Richters, alhier selig im Herrn entschlafen, ihres Alters im 76. Jahre.
  • 1683 Dez.-1684. Febr. einer der härtesten Winter in Deutschland.
  • 1743.28. Jan.. Preußen (eínschl. Mark). Die königliche Majestät befreit einzelne Bauernsöhne, die auf ihrem Höfen nicht zu entbehren sind, vom Kriegsdienst (Meinerzhagener Zeitung v. 18. Mai 2000).
  • 1756.27. Sept..Getreideausfuhrverbot der Franzosen in der Grafschaft Mark (Ed. Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Krieg).
  • 1757.14. Nov.. + Freiherr Friedrich Sigismund von Neuhoff gen. Ley zu Haus Listringhausen b. Meinerzhagen, 72 Jahre alt, Erbauer des Herrenhauses Listringhausen (Bartsch/Hoppe: Aus alten Chroniken, Meinhardus, Meinerzh. Heimatbl. 2/91).
  • 1759. 2./6. Jan.. 360 Turpin´sche Husaren in Meinerzhagen im Quartier. Sie erhielten 1.120 Rat. Hafer und 1.120 Rat. Heu (Ed. Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Kriege, in Meinhardus, 8. Jg. 1/1974).
  • 1758.15./16. Dez.. Franzosen in Meinerzhagen (Ed. Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Kriege, in Meinhardus, 8. Jg. 1/1974).
  • 1758.20./23. Dez. Franzosen in Meinerzhagen (Ed. Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Kriege, in Meinhardus, 8. Jg. 1/1974).
  • 1758.26./28. Dez.. Starke französische Detachements zu Pferde in Meinerzhagen (Ed. Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Kriege, in Meinhardus, 8. Jg. 1/1974).
  • 1761.20./30. Sept..In der Nacht erschienen sehr spät drei französische Husaren in Meinerzhagen u. verlangten 2 Boten zu Pferde als Wegweiser nach Lüdenscheid. ... Dem Schneider Abraham Hanebeck wurde die Begleitung übertragen. Aber diesen schlugen die Kerle unterwegs mit dem Säbel "schwarz und blau an den Schultern u. auf dem Rücken, so dass er übel zugerichtet die Hilfe des Chirurgen Heyden in Anspruch nehmen mußte und viele Wochen sein Handwerk nicht betreiben konnte" ... (Eduard Fittig: Meinerzhagen im 7jährigen Kriege, in: Meinhardus, 8. Jg., 1/74).
  • 1765. Das Dorf Meinerzhagen wird formell zur Stadt erhoben (Hans Ulrich Freitag: 800 Jahre Christliche Gemeinde Meinerzhagen, in: Meinhardus, Meinerzhagener Heimatblätter, 8. Jg., H. 3/4, 1974, S. 75).
  • 1765. 1. März. * Meinerzhagen, Johann Christoph Friedrich Bährens, Arzt, Pfarrer, Naturforscher, seit 1812 badischer Hofrat, + Schwerte 18. Okt. 1833.
  • 1786. 1. Sept.. Joh. Christ. Fr. Bährens errichtet in Meinerzhagen sein "Königliches Pädagogium" (das jed. nach zwei Jahren scheitert).
  • 1794. Dez.. Große Truppenkontingente der Österreicher ziehen dem Rhein zu, so dass die an der Chaussee Hagen-Aggertal liegenden Orte, wie Breckerfeld, Halver, Kierspe u. Meinerzhagen, sehr geplagt waren (Alfr. Jung: Halver u. Schalksmühle, S. 296).
  • 1797.20. Juli. Meinerzhagen brennt innerhalb weniger Stunden bis auf bescheidene Reste nieder (Horst vom Hofe: Großbrände in Meinerzhagen, in Meinhardus, 1/94).
  • 1813.13. Jan.. "Ein Haufen von 400 Mann zog plündernd nach Listringhausen, wo der Maire Karl Reitz von Frentz sein Haus vor dem anrückenden Haufen verließ. Weiter zogen die "Speckrussen" nach Meinerzhagen, wo sie u. a. die alte Schützenfahne mitnahmen und im Ort wüteten (Karl-Heinz Bartsch: Aus alten Chroniken; Die "Speckrussen", in: Meinhardus 1/97, Meinerzhagener Geschichtsblätter).
  • 1815. 5. Apr.. Besitzergreifungspatent König Friedrich Wilhelms III.; die ehemal. Herzogtümer Cleve, Berg, Geldern, das Fürstentum Mörs, die Grafschaften Essen und Werden, das jetzige Generalgouvernement Berg werden auf Grund des Friedensvertrages von Wien preußisch.
  • 1817.16. Sept.. Vereinigung der beiden märkischen Synoden, die lutherische und die reformierte, zu einer evangelischen Gesamtsynode. Meinerzhagen nennt sich seither "evangelisch" (H. U. Freitag, 800 Jahre Christliche Gemeinde Meinerzhagen).
  • 1819. 8. Juli. Starker Hagelschlag verwüstet den unteren Teil der Gemeinde Valbert derartig, daß den Betroffenen ein gewisser Steuernachlaß gebilligt wurde (Karl Hans Nübel: Pest, Kriege, Feuer, Wohlstand; in Meinerzhagener Zeitung v. 28.10.1997).
  • 1826. 5. Juli. Conrad Bährens versucht den Meinerzhagener Bürgermeister Gerlach in seinem Haus zu erschießen, was ihm jedoch, vor allem wegen des Eingreifens des Gendarmen, nicht gelang (Bährens/Freitag: Mordanschlag auf Meinerzhagens Bürgermeister, in: Meinhardus, 1/93).
  • 1853. 5. Febr.. Die Meinerzhagener verkaufen ihren Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert für 20 Taler der katholischen Pfarrkirchen St. Matthias in Krefeld-Uerdingen, Stadteil Hohenbudberg.
  • 1855.18. Okt.. In Meinerzhagen wird eine katholische Missionskirche (die "Schmiede") errichtet (H. Ulr.. Freitag: 800 Jahre ...).
  • 1866.21. Okt. Der letzte der Verträge zwischen Preußen und 22 Staaten oder Freien Städten nördlich der Mainlinie über die Gründung des Deutschen Bundes wird unterzeichnet. Meinerzhagen im Königreich Preußen ist nun eine Gemeinde im (Nord)Deutschen Bund.
  • 1867. In Meinerzhagen Gründung der Kornbrennerei Krugmann.
  • 1869.20. Okt.. in Meinerzhagen wird der Gesangverein „Deutscher Liederkranz“ gegründet.
  • 1871.18. Jan.. König Wilhelm von Preußen wird im Spiegelsaal zu Versailles zum Deutschen Kaiser proklamiert; Gründung des II. Deutschen Kaiserreichs. Insgesamt gehen vier Königreiche, sechs Großherzogtümer, fünf Herzogtümer, sieben Fürstentümer, drei freie und Hansestädte sowie das Reichsland Elsaß-Lothringen in das Reich ein. Meinerzhagen ist nun eine Stadt im Deutschen Reich.
  • 1874.30. März. * Burscheid, Robert Otto Fuchs, der spätere Firmeninhaber der Firma Otto Fuchs in Meinerzhagen.
  • 1885.22. Mai. Düsseldorf. + Maximilian Carl Hubert Reichsfreiherr Raitz von Frentz, Herr der seit 1777 vereinigten Rittergüter Badinghagen und Listringhausen b. Meinerzhagen (Karl Heinz Bartsch: Aus alten Chroniken, in: Meinhardus, Meinerzhagener Heimatbl., 1/1991).
  • 1889.21. Aug.. Der preußische Minister erteilt die Genehmigung der öffentlichen Arbeiten zum Bau der Eisenbahnstrecke Brügge-Meinerzhagen.
  • 1891.24. Nov.. Einweihung des Teilstückes Meinerzhagen-Marienheide der Eisenbahn Brügge Lüdenscheid-Meinerzhagen.
  • 1892. 6. Apr.. Otto v. Bismarck bedankt sich aus Friedrichsruh beim Sauerländischen Gebirgsverein Meinerzhagen für die Glückwünsche.
  • 1892. 1. Juni. Die Eisenbahnstrecke Brügge – Meinerzhagen wird eröffnet (Bergisch-Märkische Eisenbahn).
  • 1892. 1. Dez.. Die Eisenbahnstrecke Meinerzhagen – Marienheide wird eröffnet (Bergisch-Märkische Eisenbahn).
  • 1894.16. Mai. das Haus "auf dem Kamp" in Hahnenbecke, Eigentümer Karl Stahlschmidt, brennt ab.
  • 1894.25. Mai. Großbrand in Meinerzhagen.
  • 1897. 1. Nov.. Meinerzhagen. Die Selekta (Vorgängerin der Mittelschule) nimmt den Unterrichtsbetrieb auf und ist damit die erste weiterführende Bildungseinrichtung im oberen Volmetal.
  • 1897. Der Kaufmann Heinrich Dresler erwirbt die Rittergüter Listringhausen und Badinghagen bei Meinerzhagen.
  • 1899.29. Okt.. 52 Handwerksmeister des Amtes Meinerzhagen beschließen eine Handwerksmeister-Vereinigung zu gründen.
  • 1900. 1. Mai. In Hunswinkel bei Meinerzhagen wird die Feuerwehr-Löschgruppe Hunswinkel gegründet.
  • 1900. 6. Mai. In Pütthof bei Meinerzhagen wird die Feuerwehr-Löschgruppe Pütthof gegründet.
  • 1910. 2. Mai. Mit der Eintragung in das Handelsregister wird aus den Meinerzhagener Metallwerken Sassenberg und Co. die Firma Otto Fuchs.
  • 1910. In der Derschlager Straße legt Walther Kämper den Grundstein für sein Druck- und Medienhaus.
  • 1911. Walter Kämper gibt für die Bürger von Meinerzhagen und Umgebung die "Meinerzhagener Zeitung) heraus.
  • 1913. 27. Sept.. Großbrand in Meinerzhagen, 24 Häuser brennen ab, 34 Familien werden obdachlos. Der Brand begann in der Kornbrennerei Krugmann an der Krim.
  • 1913-1914. Amtmann Fritz Rösler.
  • 1914. 8. Nov. Gründung des "Verein für Kriegshilfe", Vorsitzender: Ed. Fittig, Kassenführer: Fritz Krugmann.
  • 1914-1918. Amtmann Max Liesenhoff.
  • 1917.14. Nov.. In Meinerzhagen formieren sich 85 Personen zum "Evangelischen Kirchenchor Meinerzhagen" u. verpflichten sich lt. Satzung "Den Gesang zu pflegen und damit der evangelischen Kirche und der Allgemeinheit zu dienen".
  • 1918. 9. Nov.. Revolution in Berlin; Reichskanzler Max von Baden verkündet die Abdankung Kaiser Wilhelm II. und tritt zurück; Gegen 14 Uhr Ausrufung der deutschen Republik durch Scheidemann, Friedrich Ebert Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten. Damit ist die konstitutionelle Monarchie durch die parlamentarische Demokratie abgelöst.
  • 1918.12. Nov.. Meinerzhagen. "Nun hat sich auch in Meinerzhagen die revolutionäre Umwälzung vollzogen. Gestern abend erschienen einige Mitglieder des Soldatenrats aus Lüdenscheid, die nach einer kurzen Besprechung mit dem hiesigen Amte die Ausübung der öffentlichen Gewalt übernahmen". (MZ vom 13. Nov.. 1918).
  • 1918.13. Nov.. Meinerzhagen. Es wird "... in der zusammengerufenen Versammlung im Kaisersaal ein Soldatenrat für hier gegründet. Derselbe setzt sich zusammen aus den Genossen Carl Groll, Emil Groll, Nathan Stern, Emil Stern, Willy Kohl, Fritz Kohl jr., Ernst Keßler und Hugo Vedder" (MZ v. 14. 11.1918).
  • 1919. 1 Mai. In Meinerzhagen wird die Handwerksmeister-Vereinigung neu gegründet. Die ersten Beschlüsse der 89 Mitglieder betreffen die aus Polen und Elsaß-Lothringen ausgewiesenen Handwerkskollegen. Sie sollen Unterstützung erhalten, um sich neue Existenzen aufbauen zu können (Meinerzhagener Zeitung v. 20. Okt.. 1999).
  • 1924.24. Mai die "Lichtspiele Meinerzhagen" im "Saale des Herrn Borlinghaus" werden eröffnet (Heinz Theiß, in: MZ vom 19.1.2019)
  • 1925.31. Aug.. In Meinerzhagen wird der Ortsverband des Sauerländischen Gebirgsvereins erneut begründet (erste Begründung offiziell am 8. August 1891). Vorsitzender der Abteilung Meinerzhagen wird Albert Kühne (Willi Müller: 40 Jahre SGV-Abteilung *Meinerzhagen, in: Meinhardus, Meinerzhagener Heimatblätter, 8. Jg., 1974, H. 2, S.26-27).
  • 1927.21. Juni. Einweihung der Eisenbahnstrecke von Meinerzhagen nach Krummenerl.
  • 1931.17. Juni. Meinerzhagen, Herscheid, Plettenberg, von einem schweren Orkan heimgesucht. Erhebliche Schäden an Gebäuden, Verkehrseinrichtungen und Waldbeständen.
  • 1933.30. Jan.. Adolf Hitler wird von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt, der eine Koalitionsregierung ohne nationalsozialistische Mehrheit bildet ("Regierung der nationalen Erneuerung").
  • 1933.7. Okt.. Eröffnung des Tonfilm-Kinos (Heinz Theiß in: Meinerzhagener Zeitung vom 19.1.2019).
  • 1936. Karl Zachariae wird zum Bürgermeister der Gemeinde Meinerzhagen ernannt.
  • 1838. Otto Vedder wird Bürgermeister der Gemeinde Meinerzhagen (bis 1945).
  • 1939.15. Mai. Meinerzhagen (ohne das selbständige Valbert) 4.735 Bürger (Ergebnis der Volkszählung).
  • 1939 die 42 Jahre alte Selekta wird zur Realschule ausgebaut. (Meinerzhagener Zeitung vom 5.8.1961),
  • 1939. 1. Sept.. Deutscher Einmarsch in Polen: "ab 4.45 Uhr wird zurückgeschossen".
  • 1939. 3. Sept.. Großbritannien (samt Dominions) und Frankreich erklären Großdeutschland den Krieg.
  • 1945.19. März. Bombenangriff auf die Otto-Fuchs-Werke und Zerstörung des Werks II.
  • 1945.29. März. Verhaftungen in Meinerzhagen; die Opfer (acht Mitglieder der Meinerzhagener antifaschistischen Widerstandsgruppe, Ernst Hollweg, Jakob Junglas, Friedrich Wilhelm Kessler und Fritz Müller sowie vier unbekannte russische Zwangsarbeiterinnen, alle Arbeiter bei der Fa. Otto Fuchs des Wehrwirtschaftsführers Hans Joachim Fuchs) werden von der Gestapo verschleppt und im Rahmen der Rombergpark- und Bitterfeld-Morde (Dortmund) hingerichtet.
  • 1945.29. März. Den Amerikanern gelingt die Einschließung des von der Heeresgruppe B unter dem Oberbefehl Generalfeldmarschall Model verteidigten Ruhrgebietes. Meinerzhagen liegt damit im "Ruhrkessel" (W. Günter Henseler: Eine Briefmarke aus dem Ruhrkessel).
  • 1945.8.-10.April. In der Meinerzhagener Druckerei Kämper wird die letzte Briefmarke des Dritten Reiches, die sogenannte "Ruhrkessel-Briefmarke" gedruckt (W. Günter Henseler: Eine Briefmarke aus dem "Ruhrkessel" - gedruckt in Meinerzhagen).
  • 1945.10. April. Valbert wird von den US-Amerikanern besetzt.
  • 1945.10. April. Ein deutscher Flakzug der in den Mittagsstunden hinter dem Marienheider Tunnel bei Güntenbecke in Stellung gegangen war, wurde durch einen feindlichen Jabo-Angriff zusammengeschossen. Es gab dabei sechs Tote.
  • 1945.11. Apr.. Wanne-Eickel, Bochum, Lüdenscheid(?) und Meinerzhagen werden von den Amerikanern besetzt und befreiten die Stadt und die Zwangsarbeiter vom Nationalsozialismus.
  • 1945. 7 Mai. Generalobert Jodl unterzeichnet für die Wehrmacht gegenüber den Westalliierten in Reims die Kaptitulationsurkunde.
  • 1945. 8. Mai. Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Großdeutschen Wehrmacht in Karlshorst.
  • 1945. 5. Juni. Die Regierungen Großbritanniens, der USA, der UdSSR und Frankreichs übernehmen die Regierungsgewalt in Deutschland; Aufteilung in Besatzungszonen (Berlin in vier Sektoren); Beginn des "Alliierten Kontrollrates".
  • 1945.1. Juli. (bis 30.Okt. 1945). Der parteilose Wilhelm Freyberg wird durch die britische Militärverwaltung zum Amtsbürgermeister eingesetzt.
  • 1945.30. Okt.. Der parteilose Friedrich-Wilhelm Sichelschmidt wird durch den Landrat im Auftrage der britischen Militärverwaltung zum Amtsbürgermeister eingesetzt.
  • 1946.21. Juni. Die Briten (unter Premierminister Clement Attlee) beschließen d. Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • 1946.17. Juli. Der Beschluß zur Schaffung des Landes NRW durch die Briten wird in der Presse offiziell bekannt gegeben.
  • 1946.23. August. Meinerzhagen gehört zum neugebildeten Land Nordrhein-Westfalen (bisher preußische Rheinprovinz).
  • 1946.15. Sept. Kommunalwahl.
  • 1946.4. Okt.. Karl Groll (CDU) wird Amtsbürgermeister.
  • 1948.18. Juni. In den Westzonen wird über den Rundfunk die Währungsreform verkündet.
  • 1948.20. Juni. Durchführung der Währungsreform in den Westzonen Deutschlands.
  • 1948.17. Okt. Kommunalwahl.
  • 1948.20. Okt.. Wilhelm Koopmann, SPD,(* 14.7.1897) wird in Meinerzhagen Amtsbürgermeister (bis 29. März 1961).
  • 1949.23. Mai. Mit der Verkündigung des Grundgesetzes wird die Gründung der Bundesrepublik Deutschland vollzogen. Sie umfasst die us-amerikanische, die britische und die französische Besatzungszone. Meinerzhagen ist nunmehr eine Stadt in der BRD.
  • 1952.21. Nov.. Hugo Schröder (CDU) wird Amtsbürgermeister.
  • 1953. 1. Juli. Meinerzhagen. Das neue Freibad in der Oststraße wird für den Badebetrieb freigegeben.
  • 1953.12. Juli. Meinerzhagen. Offizelle Eröffnung des neuen Freibades an der Oststraße.
  • 1954.Nov.. Die ersten der neuerrichteten Häuser in der Höhenstraße werden bezogen.
  • 1956. 9. Nov.. Wilhelm Koopmann [SPD) wird Amtsbürgermeister.
  • 1961.19. März. Kommunalwahl.
  • 1961.29. März. Willy Seyda, FDP, wird Bürgermeister in Meinerzhagen (bis 7. März 1966).
  • 1961. 6. Juni. Meinerzhagen (ohne das selbständige Valbert) 10.634 Einwohner ( Ergebnis der Volkszählung).
  • 1964.19. Sept.. Meinerzhagen wird erneut zur Stadt erhoben. Urkunde zur Wiederverleihung der Stadtrechte durch Innenminister Willi Weyer.
  • 1964.27. Sept. Kommunalwahl.
  • 1966.7. März Emil Rövenstrunck SPD, wird Bürgermeister in Meinerzhagen (bis 31. Jan. 1978).
  • 1966.13. Aug.. in Meinerzhagen Grundsteinlegung der katholischen St. Martinus-Kirche (Richtfest: 15. Nov.. 1966).
  • 1968.1. Mai. Einweihungsfeier der Evangelischen Landesschule Zur Pforte, Auf der Freiheit.
  • 1969. 1. Jan.. Valbert gehört auf Grund des Neugliederungsgesetzes vom 18. Dez. 1968 zur Stadt Meinerzhagen.
  • 1969. 1. Jan.. Meinerzhagen einschließlich Valbert 17.250 Einwohner.
  • 1972.19. Sept.. + Meinerzhagen, Otto Koch (* Diedenhofen im Elsaß 28.5.1886) ehem. Staatsekretär und stellvertretender Kultusminister des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • 1972 Gründung des ersten stadtteilbezogenen Schützenzuges "Birkeshöh-Schützen".
  • 1973.15. Mai. + Wilhelm Koopmann, Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen.
  • 1975. 1. Jan. Meinerzhagen wird Stadt im neugegründeten "Märkischen Kreis".
  • 1975.15. März. Gründung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Meinerzhagen (nach einer anderen Quelle am 10.März 1975). Der Gründungsvorsitzende ist Helmut Benninghaus (* Meinerzhagen 29.8.1941).
  • 1976. Mai. Meinerzhagen. Grundsteinlegung für die Stadthalle (Einweihung am 14. Okt.. 1978).
  • 1983-1998 Hans Günter Haas evangelischer Pfarrer in Meinerzhagen (verheiratet mit Helga Haas, geborene Geßner). Er starb am 14.8.2008 in Wiesloch bei Heidelberg.
  • 1989. 1. Juli. Eröffnung des Stadtarchivs Meinerzhagen. Stadtarchivar wird Martin Witscher.
  • 1991. Bundesverdienstkreuz für Willi Müller, Realschul-Direktor, Kommunalpolitiker, seit Okt. 1984 stellvertretender Bürgermeister, Presbyter und Vorsitzender des Sauerländischen Gebirgsvereins, * Eseloh bei Valbert 28. Nov. 1928.
  • 1993.11. Januar. * Konrad Nitschke, im Alter von 86 Jahren, Träger der Ehrenmedaille der Stadt Meinerzhagen, langjähriger Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen.
  • 2000.31. Jan. "In Meinerzhagen leben 2.385 Ausländer, die nicht weniger als 73 unterschiedliche Nationalitäten haben" (Meinerzhagener Zeitung v. 18.2.2000).
  • 2005 17. Jan.. Abrissbeginn des Schulkomplexes "Evangelische Landesschule Zur Pforte".
  • 2006. 4. Oktober. Karl Heinz Bartsch, Bezirksbeamter der Polizei, Presbyter, ausgebildeter Kirchenführer, Autor ortsge-schichtlicher Beiträge, Kartierer verschiedener Kirchenbücher, wird mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  • 30.5.2012. Weihbischof Franz Vorrath in Meinerzhagen: Die Zahl der Kirchenmitglieder im Bistum habe sich seit der Nachkriegszeit auf aktuell 850.000 fast halbiert, die Kirchensteuereinnahmen ebenfalls (Meinerzhagener Zeitung v. 1.6.2012).
  • 1.6.2012. die "Südumgehung" in Meinerzhagen wird offiziell für den Verkehr freigegeben.
  • 2012.August. Die über 150 Jahre alte Traditionsgaststätte "Zum Winzenberg" wird abgerissen (u.a.: Meinerzhagener Zeeitung v. 18.8.2012).
  • 2013. "In den drei Kindertageseinrichtungen in evangelischer Trägerschaft der Kirchengemeinde gibt es bei zurzeit dort betreuten 198 Kindern 60 mit muslimischem Hintergrund" (nach: Meinerzhagener Zeitung vom 30.1.2013).
  • 2013. Das grob geschätzte 350 Jahre alte Bauernhaus in Schürfelde wird sorgfältig abgebaut und auf dem Gelände des Lindlarer Freilichtmuseums wieder aufgebaut und saniert.
  • 2014.25. Mai. Kommunalwahl/Bürgermeisterwahl in Meinerzhagen. Es gewinnt der gemeinsame Bürgermeister-Kandidat von CDU und SPD Jan Nesselrath mit 55,8% der Stimmen, der parteilose Kandidat Michael Deppe erhielt 18,5% und die parteilose Iris Laufer 13,4% der Stimmen.
  • 2014.18. Juni 2014, Verabschiedungsfeier für den Bürgermeister Erhard Pierlings in der Stadthalle Meinerzhagen.
  • 2015.April. Meinerzhagen wird Teil des neugegründeten Naturparks Sauerland-Rothaargebirge.
  • 2015.17. Dez.. Offizielle Inbetriebnahme der sanierten Polizeiwache Meinerzhagen-Kierspe an der Oststraße.
  • 2017.24. Sept. Bundestagswahl. Stimmen in Meinerzhagen: CDU 35,0%. SPD 23,8%. FDP 13,9%. AfD 12,3%. Linke 5,9%. Grüne 5,0%.




Genealogische und historische Quellen

Witscher, Martin, Meinerzhagener und Valberter Bibliographie, Sonderheft des "Meinhardus", Herausgeber Heimatverein Meinerzhagen, 1999, 102 S., (zu beziehen über Stadtarchiv Meinerzhagen).

Genealogische Quellen

Grabsteine


  • Meinerzhagen
  • Kirchenbuchverkartung der ev.-luth. Kirchenbücher von 1662 - 1918 bzw. 1909.
  • Kirchenbücher sind lückenlos vorhanden.
  • (Karl-Heinz Bartsch, Bearbeiter)


  • Valbert
  • Kirchenbuchverkartung der ev.-luth. Kirchenbücher von 1716-1942.
  • Kirchenbücher sind lückenhaft vorhanden, besonders im 18. Jahrhundert.
  • (Karl-Heinz Bartsch, Bearbeiter)


Auf den Mormonen-CDs Edition Western Europe Vital Records Index sind auch genealogische Daten zu Meinerzhagen erfasst.

Verkartung
Auskunft über Johannes Turck

Historische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Schulte, Bernd - Müller, Karin.: Manfred Luda, Biografie und Bibliografie. Herausgeber: Märkischer Kreis, Broschüre, 32 Seiten, Lüdenscheid 2001, ISBN 3-926890-22-3.

  • Schulz, Oliver: Adel im bergisch-märkischen Grenzraum um 1800. Die Familie Raitz von Frentz und die Güter Listringhausen und Badinghagen. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereiens, 102. Band, 2008-2009, S. 1-21, 2010. ISBN 978-3-87707-798-6

Historische Bibliografie

  • Dresbach, E.: Zur Geschichte der alten Kirchengemeinde Meinerzhagen, Meinerzhagen 1924.
  • Englisch, Brigitte: Die älteste Erwähnung Meinerzhagens (1067) vor dem Hintergrund der Grundherrschaften und Besitzverhältnisse Südwestfalens im Hohen Mittelalter. In: Der Märker, Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehem. Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis, 45. Jg., 1996, Jan.-März, Heft 1. Seite 3-17.
  • Zezulak-Hölzer, Ira: Der erste Weltkrieg als Zäsur Das Verhältnis zwischen der deutschen und der jüdisch-deutschen Bevölkerung in der Stadt Meinerzhagen. In: Der Märker, 63. Jg., Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis, 2014, Seite 131-141.

Weitere Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Stadtarchiv Meinerzhagen

  • 1. Juli 1989 eröffnet.
  • Stadthalle Meinerzhagen.


  • Flurkarten von Meinerzhagen und Valbert ab 1830 in Kopien (Originale befinden sich im Katasteramt Lüdenscheid).


  • Manuskript: Dr. Rüdiger Schneider Berrenberg, Tragisches Schicksal eines Meinerzhagener Auswanderers, 10 Seiten, 2012?.

Evangelisches Kirchenarchiv Meinerzhagen

  • Bestand:
  • 737 Verzeichnungseinheiten, bestehend aus Urkunden, Kirchenbüchern, Akten, Amtsbüchern, Bauzeichnungen.
  • älteste Urkunde aus dem Jahr 1392.
  • Kirchenbücher ab 1662 (lückenhaft).

Bibliotheken

Verschiedenes

Heimat- und Volkskunde

Periodika

  • Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen.


Tageszeitung "Meinerzhagener Zeitung", 58540 Meinerzhagen, Hauptstraße 42.


Persönlichkeiten

  • Braun, Hermann, Kommunalpolitiker, 1979-1984 erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen, 1988-1994 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Meinerzhagen, Träger des Ehrenringes der Stadt Meinerzhagen, * 14. Oktober 1926, + 6. April 2011, beerdigt am 11. April 2011 auf dem katholischen Friedhof in Meinerzhagen.
  • Fünf Todesanzeigen u. Nachrufe in der Meinerzhagener Zeitung v. 8./9.4.2011.


  • Fuchs, Otto Rudolf, * 14. Jan 1928, + Meinerzhagen 4. Dez. 2015, Sohn von Hans Joachim Fuchs, Unternehmer, Ehrenbürger (seit 18.9.2003) und Träger des Ehrenringes der Stadt Meinerzhagen, verheiratet, Vater von zwei Söhnen und einer Tochter.


  • Weyland, Peter Friedrich, Dr. med., Sohn des Königlichen Bürgermeisters Johann Theodor Weyland aus Meinerzagen, dort um 1776 geboren. von 1796 an studierte er Medizin in Duisburg, wo er 1797 promovierte: "Dissertatio inauguralis de curatione gangliorum". 1800 ist er Arzt und wohnt in der Obermiebach bei Drabenderhöhe, danach (um 1811) praktizierte er einige Zeit als Chirurg und Geburtshelfer in Gummersbach. In dieser Zeit schrieb er eine geburtshilfliche Abhandlung: - Unglücklicher Fall von sectio caesarea, in: Stein Annal. der Geburtshilfe 5, 1811, 225f. (Dr. Frank Rutger Hausmann: Die medizinische Versorgung des Oberbergischen Kreises bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Romerike Berge, Zs. für Heimatpflege im Bergischen Land, 22. Jg. 1972, Heft 3).

Weblinks


Offizielle Webseiten

Weitere Webseiten

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MEIGENJO31TC
Name
  • Meinerzhagen (deu)
Typ
  • Stadt (1968 -)
Einwohner
Postleitzahl
  • W5882 (- 1993-06-30)
  • 58540 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • geonames:2872237
  • opengeodb:20784
Amtlicher Gemeindeschlüssel
  • 05962036
Karte
   

TK25: 4812

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Märkischer Kreis (1975-01-01 -) ( Kreis )

Lüdenscheid (1968 - 1974) ( Landkreis )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Lesmicke Ortsteil LESCKEJO31UC
Herweg Ortsteil HERWEGJO31TC
Hardenberg Ortsteil HARERGJO31UC
Mittel-Worbscheid, Worbscheid Ortsteil WOREIDJO31VC
Meinerzhagen, Meinertshagen Landgemeinde Gemeinde Stadt MEIGE1JO31TC (1968 -)
Schnüffel Ortsteil SCHFELJO31TC
Hasendenn Ortsteil HASENNJO31TD
Kotten Ortsteil KOTTENJO31TC
Listerhammer Ortsteil LISMERJO31UC
Sellenrade Ortsteil SELADEJO31VC
Wormgermühle Ortsteil WORHLEJO31VC
Nocken Ortsteil NOCKENJO31UC
Beutringhausen Ortsteil BEUSENJO31TC
Haumche Ortsteil HAUCHEJO31VC
Heerhof Ortsteil HEEHOFJO31TC
Scherl Ortsteil SCHERLJO31UC
Herberg Ortsteil HERERGJO31UB
Siepen Ortsteil SIEPENJO31VC
Volmehof Ortsteil VOLHOFJO31TC
Rinkscheid Ortsteil RINEIDJO31VC
Schürfelde Ortsteil SCHLDEJO31UD
Willertshagen Ortsteil WILGENJO31UC
Wieden Ortsteil WIEDENJO31TC
Sundfeld Ortsteil SUNELDJO31VC
Singerbrink Ortsteil SININKJO31TC
Herringhausen Ortsteil HERSENJO31VC
Brantenberg Ortsteil BRAERGJO31TC
Werkshagen Ortsteil WERGENJO31UD
Hunswinkel Ortsteil HUNKELJO31VB
Börlinghausen Ortsteil BORSENJO31VB
Wiebche Ortsteil WIECHEJO31VC
Drögenpütt Ortsteil DROUTTJO31UD
Voßsiepen Ortsteil VOSPENJO31VC
Gerringhausen Ortsteil GERSENJO31VC
Darmche Ortsteil DARCHEJO31UC
Unterm Berge Ortsteil UNTRGEJO31UC
Lengelscheid Ortsteil LENEIDJO31UD
Stoltenberg Ortsteil STOERGJO31UC
Buschhöh Ortsteil BUSHOHJO31UD
Windfuhr Ortsteil WINUHRJO31TC
Butmicke Ortsteil BUTCKEJO31TC
Wiebelsaat Ortsteil WIEAATJO31TC
Schleifkotten Ortsteil SCHTENJO31VC
Weltringhausen Ortsteil WELSENJO31WD
Kropplenberg Ortsteil KROERGJO31TB
Kittmicke Ortsteil KITCKEJO31UC
Langenohl Ortsteil LANOHLJO31UC
Breddershaus Ortsteil BREAUSJO31UC
Schmittepaul Ortsteil SCHAULJO31VC
Oberingemert Ortsteil OBEERTJO31UB
Steinsmark Ortsteil STEARKJO31TC
Niederbadinghagen Ortsteil NIEGENJO31TB
Windebruch Ortsteil WINUCHJO31VB
Schlund Ortsteil SCHUNDJO31TC
Mittelhagen Ortsteil MITGENJO31VC
Schlenke Ortsteil SCHNKEJO31TC
Schoppen Ortsteil SCHPENJO31UB
Imhausen Ortsteil IMHSENJO31VB
Blomberg Ortsteil BLOERGJO31UC
Hardt, An der Hardt Ortsteil HARRDTJO31UC
Hinter der Höh Ortsteil HINHOHJO31TD
Stottmert Ortsteil STOERTJO31UD
Werlsiepen Ortsteil WERPENJO31TC
Möllsiepen Ortsteil MOLPENJO31UC
Vestenberg Ortsteil VESERGJO31UC
Holbecke Ortsteil HOLCKEJO31VC
Grünental, Neu-Grünental Ortsteil GRUTALJO31TC
Weißenpferd Ortsteil WEIERDJO31TC
Badinghagen Ortsteil BADGENJO31TC
Hahnenbecke Ortsteil HAHCKEJO31TC
Dürhölten Ortsteil DURTENJO31TC
Dürhölten Ortsteil DURTENJO31UD
Neuebrücke Ortsteil NEUCKEJO31TC
Westebbe Ortsteil WESBBEJO31UC
Gräfingholz Ortsteil GRAOLZJO31TC
Hohlinden Ortsteil HOHDENJO31TD
Rosenburg Ortsteil ROSURGJO31UD
Roscheid Ortsteil ROSEIDJO31WD
Höh Ortsteil HOHHOHJO31UC
Ohl Ortsteil OHLOHLJO31TC
Berg Ortsteil BERERGJO31VB
Eick Ortsteil EICICKJO31TC
Heed Ortsteil HEEEEDJO31TC
Ihne Ortsteil IHNHNEJO31VC
Wehe Ortsteil WEHEHEJO31TC
Worbscheid, Unter-Worbscheid Ortsteil WOREI3JO31VC
Sinderhauf Ortsteil SINAUFJO31VC
Bomme Ortsteil BOMMMEJO31TD
Buschhausen Ortsteil BUSSENJO31UD
Reuen Ortsteil REUUENJO31UC
Scherlerwieden Ortsteil SCHDENJO31TC
Neuemühle Ortsteil NEUHLEJO31UD
Mühlhofe Ortsteil MUHOFEJO31VC
Listringhausen Ortsteil LISSENJO31TB
Stillebeul Ort STIEULJO31UD
Brachtenberg Ortsteil BRAERGJO31UB
Freisemicke Ortsteil FRECKEJO31VC
Ingemert Ortsteil INGERTJO31UB
Hülseberg Ortsteil HULERGJO31UD
Haustadt Ortsteil HAUADTJO31VC
Sinderhof Ortsteil SINHOFJO31UC
Hemcherhagen Ortsteil HEMGENJO31UB
Hesselbecke Ortsteil HESCKEJO31UC
Häusger Mühle Ortsteil HAUHLEJO31UC
Ingemerterhammer Ortsteil INGMERJO31UC
Korbecke Ortsteil KORCKEJO31TC
Güntenbecke Ortsteil GUNCKEJO31TC
Worbscheid, Ober-Worbscheid Ortsteil WOREI2JO31VC
In der Mark Ortsteil INDARKJO31TC
Oberholte Ortsteil OBELTEJO31UD
Spädinghausen Ortsteil SPASENJO31VC
Steinsgüntenbecke Ortsteil STECKEJO31TC
Vorderhagen Ortsteil VORGENJO31VC
Ingemertermühle Ortsteil INGHLEJO31UB
Ebbelinghagen Ortsteil EBBGENJO31VD
Grünental Ortsteil GRUTALJO31UC
Grünewald Ortsteil GRUALDJO31UC
Niederhengstenberg Ortsteil NIEERGJO31UC
Denndorf Ortsteil DENORFJO31TC
Wickeschliede Ortsteil WICEDEJO31UC
Pütthof Ortsteil PUTHOFJO31VC
Neuhohlinden Ortsteil NEUDENJO31TD
Haumchermühle Ortsteil HAUHLEJO31VC
Ingemertstraße Ortsteil INGASEJO31UB
Fumberg Ortsteil FUMERGJO31TC
Eckertsmühle Ortsteil ECKHLEJO31VC
Österfeld Ortsteil OSTELDJO31UC
Grünenbecke Ortsteil GRUCKEJO31TC
Sebastopol Ortsteil SEBPOLJO31UC
Am Lingelchen, Lingelchen Ortsteil LINHENJO31TC
Tarrenbrink Ortsteil TARINKJO31UC
Berlinghausen Ortsteil BERSENJO31VB
Redlendorf Ortsteil REDORFJO31TC
Krummenerl Ortsteil KRUERLJO31VB
Elminghausen Ortsteil ELMSENJO31UC
Nordhellen Ortsteil NORLENJO31UC
Winzenberg Ortsteil WINERGJO31TC
Echternhagen Ortsteil ECHGENJO31VC
Schallershaus Ortsteil SCHAUSJO31TC
Mettgenberg Ortsteil METERGJO31UD
Beckerhof Ortsteil BECHOFJO31UD
Schaffeld Ortsteil SCHELDJO31VC
Borneck Ortsteil BORECKJO31VC
Sulenbecke Ortsteil SULCKEJO31TC
Hohenhengstenberg Ortsteil HOHERGJO31UC
Buntelichte Ortsteil BUNHTEJO31UB
Hösinghausen Ortsteil HOSSENJO31UC
Valbert Gemeinde Ortsteil VALERTJO31UC (1969 -)
Eulenberg Ortsteil EULERGJO31UB
Baberg Ortsteil BABERGJO31UD
Wilkenberg Ortsteil WILERGJO31VC
Rollsiepen Ortsteil ROLPENJO31UD
Ebberg Ortsteil EBBERGJO31VD
Eseloh Ortsteil ESELOHJO31VC
Grotewiese Ortsteil GROESEJO31VC
Genkel Ortsteil GENKELJO31TC



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