Majorenn

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majorenn

um 1700 aus lat. majorennis (Kontraktion aus maior annis) entlehnt, häufig noch in der lateinischen Schreibung, Gegensatz zu minorenn [1]
Bedeutung
volljährig, mündig [1], großjährig [2]
majorenne Kinder = volljährige, mündige Kinder
ein majorenner Sohn = volljähriger, mündiger Sohn
eine majorenne Tochter = volljährige, mündige Tochter
der Majorenne = volljährig gewordene Person [3]
die Majorennität = Volljährigkeit, Mündigkeit [4], Großjährigkeit [2]
die Majorennisierung = Großjährigkeitserklärung eines Minderjährigen [2]

In Kirchenbüchern vorkommend z.B. in Sterbeeinträgen im Zusammenhang mit den hinterlassenen Kindern des Verstorbenen (Beispiel aus einem Sterbeeintrag in der Rubrik "Ob der Verstorbene verheirathet war, und Kinder hinterlaßen.": eine Wittwe, drei Töchter majorenn ist 1. Friederika, 2. Christina, und 3. Amalia Trobitzsch auch 7 Stiefkinder, als 2 Söhne u. 5 Töchter [5])

Vergleiche

  1. 1,0 1,1 Artikel majorenn. In: Deutsches Rechtswörterbuch (DRW).
  2. 2,0 2,1 2,2 Artikel Majorenn. In: Johann Heinrich Barth: Genealogisch-Etymologisches Lexikon, Band 1 Deutsch. Genealogie-Service.de, Reichelsheim 2006, ISBN 3-937504-15-X.
  3. Artikel Majorenne. In: Deutsches Rechtswörterbuch (DRW).
  4. Artikel Majorennität. In: Deutsches Rechtswörterbuch (DRW).
  5. Kirchenbuch der ev. Kirche in Gräfenhainichen, Sterbeeintrag Nr. 63 des Jahres 1840
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