Lundenburg

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Lundenburg, Břeclav, Kreis und Stadt Im südöstlichen Mähren nahe der Mündung der Thaya in die March gelegen. Der Okres Břeclav/ Kreis Lundenburg entstand um 1965 vorwiegend aus den Gebieten des Kreises Nikolsburg. 1939-1945 zum damaligen Reichsgau Niederdonau gehörig. Region Südmähren. Seit 1993 Tschechien, dort seit 2000 zur Brünner Region gehörig.

Lundenburg (Gemeinde) Der Ort in den Marchniederungen an der Grenze zu Ungarn war der Witwensitz der Constantia von Ungarn, der Gemahlin des Böhmenkönigs Ottokar I. In alten Karten liest man meist beide Bezeichnungen: Bretzlaw / Luntenpurch. Lundenburg wuchs rasch und erreichte nach Inbetriebnahme der Nordbahn als Verkehrsknotenpunkt hohe Bedeutung. Der ursprüngliche Ort Altenmarkt, c. Stara Břeclava, wurde bei der Gemeindereform 1920-24 nach Lundenburg eingemeindet. Dieser tschechische Ort wird erst nach 1945 in einigen Veröffentlichungen als Ortsteil von Lundenburg Südmähren zugeordnet. Seit ca. 1965 ist Lundenburg /Břeclav Kreisstadt.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung LUNURGJN88KS
Name
Typ
  • Stadt
Einwohner
  • 2063 (1793)
  • 2952 (1836)
  • 4597 (1869)
  • 6954 (1880)
  • 9236 (1900)
  • 2500 (1921)
  • 13689 (1930) Quelle
  • 11237 (1939)
  • 11832 (1961)
Postleitzahl
  • CZ-69002 (2006)
w-Nummer
  • 62534
Karte
   

TK25: 7267

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Břeclav (1945 -) ( Kreis )

Nikolsburg, Mikulov na Morave (1938 - 1945) ( Bezirkshauptmannschaft Landkreis Kreis ) Quelle

Lundenburg, Břeclav (- 1938) ( Gerichtsbezirk )

Brünner Kreis, Brněnský kraj (1860) ( Region ) Quelle

Südmähren, Land an der Thaya ( Landschaft )

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