Schäferei (Kr.Memel)

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Blick auf das Kurische Haff bei Schäferei
Ansicht des Hauses von Teising in Schäferei

Hierarchie

Regional > Litauen > Schäferei (Kr.Memel)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Schäferei (Kr.Memel)


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Schäferei (Kr.Memel), Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name Michel Stutt ist kurisch abzuleiten und dürfte ein Spitzname, er könnte auch auf ein abgestütztes Gebäude weisen.

  • nehrungs-kurisch "stut" = Stütze, Krücke, Geländer, Grubenholz
  • "stutinat" = stützen
  • lettisch "stute" = Unterstützung


Politische Einteilung

10. 6. 1876 Eingliederung des Gutsbezirks Schäferei/ Forst und Wiesenfläche im Jodeglien-Moor mit 3,3960 ha.aus dem Amtsbezirk Dittauen in die Landgemeinde Gibbischen Martin
1939 ist Schäferei (Kr.Memel) eine Gemeinde und ein Dorf.
1939 ist Schäferei (Kr.Memel) eine Revierförsterei des Forstamtes Klooschen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kairinn, vor 1904 (1888) allerdings zur Landkirche Memel (Memel Land).

Katholische Kirche

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Schäferei (Kr.Memel) gehörte 1888 zum Standesamt Prökuls und 1907 zum Standesamt Buddelkehmen. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner


Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 07.03.1873

Die Magd Marie Legowski aus Schäferei hatte Gelüste nach einigen unbedeutenden Sachen, die sich in der Klete ihres Brodherrn befanden, indeß verschlossen waren. Ohne Bedenken schlug sie mit einer Axt die Füllwand ein und entwendete aus verschiedenen Kästen 1 Band, 1 Handtuch, 1 Tischtuch, eine Joste, ein Paar Handschuhe. Sie wird dieserhalb zu 3 Monaten Gefängniß und ein Jahr Ehrverlust verurtheilt.



Karten

Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
(c) Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Siehe Kloschenschen Forst auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Schäferei im Preußischen Urmesstischblatt 1834
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Schäferei im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Schäferei (Kr.Memel) in den Messtischblättern 0393 Götzhöfen und 0493 Prökuls (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Schäferei (Kr.Memel) aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Familiennamen und Lage der Wohnhäuser um 1940
(Szizze: Walter Doblies)


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHREIKO05ON
Name
  • Schäferei Quelle Wohnplatz 21.154 (deu)
  • Lūžija (1923) Quelle Seite 1088 (lit)
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0493

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kairinn (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.158/159

Schäferei, Lūžija ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle


Quellen

  1. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  2. Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
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