Län Vestmanland

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Einleitung

1895: Län Vestmanland (Vesterås, Westerås, Westmanland) in Schweden), im Mittelteil, zwischen den Läns Kopparberg, Gefleborg, Upsala, Södermanland und Örebro und dem See Mälaren.

  • Das Län Vestmanland besteht aus dem Ostteil der Landschaft Vestmanland und der Nordwestecke von Upland.
  • 6.814,5 qkm (123,8 qMeilen), wovon 307,5 qkm Seen, (1890) sind.
  • 1898 Einwohner: 137.453
  • Im Norden und Westen von ziemlich bedeutenden Höhen, reich an Waldungen, bedeckt, hat das Län längs dem die Südgrenze bildenden See Mälaren ausgedehnte fruchtbare Ebenen, während die Ufer desselben noch vielfach die Schärennatur (Klippen) der schwedischen Küstenlandschaft haben.
  • Flüsse: Svart-Å, Kolbäks-Å (od. Ramnäs-Å; Abfluss vom See Barken), Arboge-Å (Arboga-Å), Hedströmmen etc.
    • Seen: außer dem See Mälaren, der auch zum Teil zu Upsala gehörige See Temnaren, der See Hallaren (mit Abfluss Sevaström) etc.
  • Das Klima ist kalt, aber gesund.
  • 22,7 % des Areals sind Acker- u. Gartenland, 4,6 % Wiesen, 54,4 % Wald (im Nordteil Forstwirtschaft).
  • Produkte: Getreide, Kartoffeln, Hafer, Gemüse, Wild, Fische, Silber, Kupfer, Eisen.
  • Gewerbe: Außer Ackerbau, Viehzucht (1894 zählte man 17.030 Pferde, 90.916 Rinder, 28.463 Schafe und 16.748 Schweine.), Bergbau (Eisen, Silber, Blei) und Hüttenbetrieb (Eisen), Brennereien (Kohle, Teer); dazu kommen Handwerksbetriebe (Tischlerarbeiten), Böttcherarbeiten; Handel.
  • Hauptstadt ist Vesterås.
    • Quelle u.a.: Anderson, I.: Schwedische Geschichte (1950) und Hic Leones.
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