Kriegsgefangenenlager des 2. Weltkrieges

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Kriegsgefangenenlager - Deutsche in ausländischem Gewahrsam

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MFG

Hans-Peter Dege - eMail: POW-KGL@dege-online.de

--Dege 18:42, 24. Jul. 2008 (CEST)

[bearbeiten] Vorbemerkung

Die Wissenschaftliche Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte (WK) –auf dessen Quellen diese Darstellungen beruhen - bemühte sich seit ihrer Gründung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, die Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges zu schreiben, um möglichst große Objektivität. Sie sah in dem Auftrage der Bundesregierung das Schicksal der Kriegsgefangenen zu erforschen, „ebenso ein menschliches wie ein wissenschaftliches Anliegen“, was auch allseits anerkannt wurde. Aus diesem Grunde wurden u.a folgende Quellen benutzt:

  • Amtliches Material der jeweiligen Gewahrsamsmacht
  • Material neutraler Institutionen (z.B. IKRK, YMCA) sowie
  • Deutsche Unterlagen (Akten und Heimkehrerberichte)

Im Nachfolgenden soll versucht werden, die Struktur der deutschen Kriegsgefangenenlager (KGF-L) bei den jeweiligen Gewahrsamsmächten zusammenfassend darzustellen. Anhand dieser Struktur soll in der Folgezeit, das bei den Genealogen und ggfls. auch weltweit vorhandene Original-Quellmaterial, wie zum Beispiel: Urkunden, Skizzen, Bilder, Tagebücher, Erlebnisberichte, Lagerspiegel, Verlustlisten und sonstiges, hier eingebunden werden. Damit soll sichergestellt werden, dass diese Quellen und Zeugnisse der Vergangenheit nicht verloren gehen und historische Tatsachen dauerhaft gespeichert bleiben.

[bearbeiten] Belgien

Landkarte der deutschen Kriegsgefangenenlager des II.WK in Belgien
Landkarte der deutschen Kriegsgefangenenlager des II.WK in Belgien

Belgien Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam Belgiens (1945 – 1948)

Belgien sah sich nach dem Rückzug der deutschen Truppen im September 1944 vor die Aufgabe gestellt, seine durch Krieg und Besatzungslasten zerrüttete Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Die wichtigsten Probleme bestanden in der Sanierung der Währung, dem Wiederaufbau des Transportsystems, der Beschaffung von Nahrungsmittel und vor allem in einer Steigerung der Kohlenförderung. Sie war Voraussetzung für die Gesundung der belgischen Wirtschaft. Das entscheidende Hindernis für eine Steigerung der Kohlenförderung lag im Mangel an Arbeitskräften. Angesichts dieser prekären Lage tauchte zunächst in Kreisen der belgischen Wirtschaft der Gedanke auf, deutsche Kriegsgefangene als Arbeitskräfte einzusetzen. Der Ernst der Lage veranlasste die belgische Regierung, die Frage des Einsatzes deutscher Kriegsgefangener in den Bergwerken zu prüfen. Da Belgien keine Kriegsgefangenen in eigenem Gewahrsam hatte, konnte es sie nur von britischer oder amerikanischer Seite erhalten. So wurden zunächst 16.000 deutschen Kriegsgefangenen von den britischen Streitkräften übernommen. Bei diesen Kriegsgefangenen handelte es sich in der Mehrzahl um professionelle Bergleute für den Einsatz in den Bergwerken der Provinz Limburg. Später folgten weitere ca. 30.669 Mann aus den amerikanischen Kriegsgefangenenlagern.

Der Bestand an deutschen Kriegsgefangenen in Belgien betrug am 01.01.1946 = 64.021 Mann

Diese wurden wie folgt eingesetzt:

  • 52.150 Mann im Bergbau
  • 1.617 bei Forstarbeiten
  • 1.560 bei der „Déminage“ (Minenräumung) und
  • 8.694 in Landwirtschaft, Steinbrüchen sowie in Industrie und Handel.




[bearbeiten] Bergbaulager

Deutsche Kriegsgefangene in belgischen Bergbaulager wurden während und nach dem 2. Weltkrieg überwiegend in dem Kohlengebiet Limburg, Lüttich, Charleroi, La Louvierè und Borinage eingesetzt.


[bearbeiten] Forstlager in den Ardennen und der Eifel

– (Regionalkommando der Provinz Forestier (C.R.C.P./FO))

Lager-Nr Lagername Max. Belegung Errichtet
FO I (= CH VII) Couvin ca. 500 Mann Januar 1946
FO II Andenne ca. 500 Mann Mai 1946
FO III (= LG X) Poix-St.-Hubert ca. 1.100 Mann Oktober 1945
FO IV Laroche wurde nicht eingerichtet
FO V (= LG XI) Vielsam ca. 1.000 Mann Oktober 1945
FO VI (=LG XII) Elsenborn ca. 600 Mann März 1946

Belegung der vorstehenden Lager mit deutschen Kriegsgefangenen insgesamt:

  • im Juli 1946 = 3.500 Mann

[bearbeiten] Déminage (Minenräumung)

Lager-Nr Lagername Max. Belegung Errichtet
DE I Wenduyne ca. 848 Mann 20.08.45 bis Juli 1946
DE II Kalmthout ca. 347 Mann 15.10.1945 bis ?

Belegung der vorstehenden Lager mit deutschen Kriegsgefangenen insgesamt:

  • bis Oktober 1945 = 1.600 Mann.

Anmerkung

Eine Sonderstellung nahmen diejenigen Kriegsgefangenen ein, die zur Beseitigung der während des Krieges in Belgien angelegten Minenfelder eingesetzt waren. Diese waren nach alliierter Auffassung nicht „Kriegsgefangene“ im Sinne der Genfer Konvention, sondern Angehörige der „Disarmed Enemy Forces“ (entwaffneten feindlichen Streitkräfte“, auch „Surrendered Enemy Personnel“ (feindliches Personal, das sich ergeben hat) genannt. Dieser Status hatte für die Alliierten gewisse Vorteile und enthob diese vor der Anwendung der Genfer Konvention.



Fazit

In der Zeit vom 01.Mai 1945 bis zum 01. Juni 1946 wurden 36 Lager für deutsche Kriegsgefangene in Belgien eingerichtet, die der belgischen Regierung unterstanden. Zu ihnen kamen noch 2(-3?) Lager, deren Insassen zur „Déminage“ (Minenräumung) eingesetzt wurden.



Quelle:

Teil I, Seite 1-175; Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam Belgiens 1945-1948; Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges , Band XII, Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1966.

Aus der Reihe ZUR GESCHICHTE DER DEUTSCHEN KRIEGSGEFANGENEN DES 2.WELTKRIEGES. Herausgegeben von Professor Dr. Erich Maschke, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte

[bearbeiten] CSSR

  • wird derzeit erarbeitet

[bearbeiten] England - Groß Britanien

Kriegsgefangenenlager des II.WK in England
Kriegsgefangenenlager des II.WK in England


[bearbeiten] Liste der Kriegsgefangenenlager in England

  • 1. Grizedale Hall, Hawkshead, Ambleside, Lancashire
  • 2. Toft Hall, Knutsford Cheshire
  • 4. Scraptoft, Thurnby, Leicester & Gilling Camp, Richmond N. Yorkshire.
  • 5. (Unknown Camp) Northern Ireland
  • 6. (Unknown Camp) Northern Ireland & Long Marston Stratford-on-Avon Warwickshire & Doncaster / W.Yorks
  • 7. Winter Quarters, Ascot, Windsor Berks
  • 8. Mile House, Owestry, Salop & Sheriffhales, Shinfal, Salop
  • 9. Kempton Park Race Course, Sunbury on Thames, Middx & Quorn Loughborough, Leicester
  • 10. Gosford Camp, Markethall, Armagh, Northern Ireland
  • 11. Island Farm, Bridgend, Glamorgan & Trent Park Camp, Southgate, Middx
  • 12. Elmfield Camp, Gilford, Portadown, Northern Ireland & Bury , Manchester, Lancashire
  • 13. Shap Fells Hotel, Shap, Penrith, Wales
  • 14. Bun Camp, Doonfoot, Ayr, Scotland
  • 15. Donalsons School, West Coates, Edinburgh, Midlothian, Scotland
  • 16. Gosford Camp, Aberlady, Longniddry, East Lothian, Scotland
  • 17. Lodge Moor Camp, Sheffield, Yorkshire & London W2 (GPC), London
  • 18. Featherstone Park, Haltwhistle, Northumbria
  • 19. Happendon Camp, Douglas, Lanarkshire, Scotland
  • 20. Bickham Camp, Yelverton, Tavistock, Devon
  • 21. Comrie, Perth, Scotland
  • 22. Pennylands Camp, Cummnock, Ayr Scotland
  • 23. The Marchent Camp, Devizes, Wiltshire & Sudbury, Derbyshire and Shrewsbury (GPC), Salop
  • 24. Knutsford (MH) Cheshire
  • 25. Lodge Farm, Farncombe, Down, Lambourn, Berkshire & Leamington (GPC), Warwickshire
  • 26. Barton Field Camp, Ely, Cambridgeshire
  • 27. Ledbury, Herefordshire & Nottingham (GPC)
  • 28. Knighthorpe Camp, Ashby Road, Loughborough, Leicestershire
  • 29. Royston Heath Camp, Royston, Hertfordshire. Ormskirk (GH) Lancashire & Abergavenny (GPC), South Wales.
  • 30. Carpenters Road, Stratford, East London E15 & Aldershot (GPC) Hanpshire
  • 31. Ettington Park, Newbold Upon Stour, stratford-Upon-Avon
  • 32. Wormwood Scrubs, Shepard's Bush, London, W12
  • 33. Dancer's Hill, South Mimms, Barnet, Hertfordshire & Shorncliffe Camp, Folstone (GPC), Kent
  • 35. Boughton Park, Boughton, Nuneaton, Northhamptonshire.
  • 36. Hartwell Dog Track, Aylesbury, Buckinghamshire & Bridgewater (GPC), Somerset.
  • 37. Sudeley Castle, Winchcombe, Cheltenham, Gloucester
  • 38. Pool Park, Ruthin, Denbighs.
  • 39. Castle Maxstoke, Coleshill, Warwickshire
  • 40. Somerhill Camp, Tonbridge, Kent.
  • 41. Ganger Camp, Romsey, Hampshire.
  • 42. Exhibition Field Cp. Holsworthy, Devon
  • 43. Harcourt Hill, North Ilnksey, Berkshire
  • 44. Goathurst Camp, Bridgewater, Somerset.
  • 45. Trumpington, Cambridgeshire
  • 46. Kingsfold Camp, Billinghurst, West Sussex
  • 47. Motcombe Park, Shaftsbury, Dorset.
  • 48. Greenfield Farm, Presteigne, Radnor
  • 49. Harrington Camp, Farndon Road, Market Harborough, Leicester
  • 50. Garswood Park, Ashton-in-Markerfield, Wigan Lancashire
  • 51. Allington, Grantham, Kesteven, Lincolnshire
  • 52. Nether Headon Camp, Retford, Nottinghamshire
  • 53. Sandbeds Camp, Brayton, Selby, Yorkshire
  • 54. Longbridge Camp, Hampton Lovett, Droitwich, Worcester
  • 55. Shalstone, Buckinghamshire
  • 56. Dotesdale, Diss, East Suffolk.
  • 57. Merrow Downs Camp, Guildford, Surrey
  • 58. Belper, Derbyshire & Swanwick, Derbyshire
  • 59. Wood Walton Lane, Sawtry
  • 60. Oerdale Camp, Skipton, Yorkshire & Huddersfield, Bradford, Yorkshire
  • 61. Wynolls Hill, Broadwell, Coleford, Gloucestershire
  • 62. The MoorCamp, Thankerton, Lanarkshire, Scotland
  • 63. Balhery Est. Camp, Alyth, Perth, Scotland
  • 64. Castle Rakine, Denny, Stirling, Scotland
  • 65. Setley Plain, Brokenhust, Hampshire & Preston (GPC) Lancashire.
  • 66. Calvine, Blair Atholl, Perth, Scotland & Dundee, Angus, Scotland
  • 67. Sandyhillock Camp, Craigellachie, Banff.
  • 68. Halmuir Farm, Lockerbie, Dumfries, Scotland.
  • 69. Darras Hall, Ponteland, Newcastle Upon Tyne.
  • 70. Henllan Bridge Camp, Henllan, Llandyssul, Cardigan, Wales
  • 71. Sheriffhales, Shinfal, Salop, Newmarket (GPC) West Suffolk.
  • 72. Ducks Cross Camp, Colmworth, Bedfordshire
  • 73. Storwood Camp, Melbourne, Yorkshire
  • 74. Racecourse Camp, Tarporley, Cheshire
  • 75. Northern Hill Camp, Laurencekirk, Kincardine
  • 76. Merry Thought Camp, Calthwaite, Penrith, Cumberland.
  • 77. Aunsmuir Camp, Ladybank, Fife, Scotland.
  • 78. High Garret, Braintree, Essex,
  • 79. Moorby, Revesby, Boston, Lindesy, Lincolnshire.
  • 80. Horbling, Sleaford, Kesteven, Lincolnshire
  • 81. Pingley Farm, Brigg, Lindsey, Lincolnshire
  • 82. Hempton Green Camp, fakenham, Norfolk, & Aldborough, Norfol
  • 83. Eden Camp, Old Malton, Malton, Yorkshire
  • 84. Sheet Camp, Ludlow, Salop.
  • 85. Victoria camp, Brandon Road, Mildenhall, Bury St. Edmunds, West Suffolk
  • 86. Stanhope Camp, Ashford, Kent & Woodchurch, Ashford, Kent
  • 87. Byfield Camp, Rugby, Warwickshire
  • 88. Mortimer, reading, Berkshire
  • 89. Easton Grey Camp, Malmesbury, wiltshire
  • 90. Friday Bridge, Wisbach, Cambridgeshire
  • 91. Post Hill Camp, Farnley, Leeds, Yorkshire
  • 92. Bampton Road, Tiverton, Devon
  • 93. Harperley Camp, Fir Tree, Crook, Co. Durham & Oaklands Emergancy Hospital, Bishop Aukland, Co. Durham
  • 94. Gaulby Road, Billesdon, Leicester
  • 95. Batford Camp, Harpenden, Staffordshire
  • 96. Wolseley Road, Rugley, Staffodshire
  • 97. Birdinbury, Bourton, Rugby, Warwickshire
  • 98. Little Addington, Kettering, Northamptonsire
  • 99. shugborough Park, great Haywood (GH) Staffordshire
  • 100. St. Martins, Owestry, Salop
  • 101. Glandulas Camp, Newton, Montgomery
  • 102. Llanddarog, Camarthen
  • 103. Moota Camp, Cockermouth, Northumbria
  • 104. Beela River, Milnthorpe, Westmorland
  • 105. Brewery Road, Wooler, Northumbria & Colinton Camp, Edinburgh (GPC) Midlothian
  • 106. Stamford, Kesteven, Lincolnshire
  • 107. Penleigh Camp, Wookey Hole, Wells, Somerset.
  • 108. Thirkleby, Thirsk, Yorks
  • 109. Brahan Castle, Dingwall, Ross and County
  • 110. Stuartfield, Mintlaw, Aberdeen
  • 111. Deer Park Camp, Moneymusk, Aberdeen
  • 112. Kingendengh Camp, Mauchline Ayr, Scotland & Doonfoot, Ayr
  • 113. Holm Park Camp, Newton Stewart, Wigtown.
  • 114. Eden Vale Camp, Westbury Wiltshire
  • 115. White Cross Camp, St. Columb Major Cornwall
  • 116. Mill Lane, Hatfield Heath, Bishops Stortford, Essex
  • 117. Waiderslade camp, Chatham, Kent
  • 118. Mardy, Abergavenny, Wales
  • 119. Pabo Hall Camp, llandudno Junction, Caernarvon
  • 120. Sunlaws Camp, Kelso, Roxburgh
  • 121. Racecourse Camp, Ripon, Yorkshire & Knaresborough Yorkshire
  • 122. Raynor's Lane, Harrow-on-the-Hill, Middx & Hatch End, Harrow-on-the Hill, Middlesex.
  • 123. Dalmahoy Camp, Kirkwenton, Midlothian, Scotland.
  • 124. Wapley Camp, Yate, Bristol
  • 125. Newland House, Tooting Bec. Road, Tooting Bec Common, London SW17.
  • 126. Mellands Camp, Gorton, Manchester, Lancashire
  • 127. Potters Hill, HighGreen, Sheffield, Yorkshire.
  • 128. Meesden, Buntingford, Hertfordshire
  • 129. Ashford Lodge Camp, Halstead, Essex
  • 130. West Fen Militia, Ely, Cambridge.
  • 131. Uplands Camp, Diss, Norfolk
  • 134. Loxley Hall, Utoxeter, Staffordshire
  • 135. Stanbury House, Spencers Wood, Reading, Berkshire
  • 136. High Hall, Bishop Burton, Beverly, Yorkshire
  • 137. Hazeldene Camp, Elburton, Plymouth, Devon
  • 138. The Rectory Camp, Bassingham, Kesteven, Lincolnshire
  • 139. Wolviston Hall, Wolviston, Billingham, Durham
  • 140. Racecourse Camp, Warwick, Warwickshire
  • 141. Beeson House, St. Neots
  • 142. Gloucester, Gloucestershire
  • 143. Carlton Hall, Carlton, Worksop, Nottinghamshire
  • 144. Ruskin Avenue, Kew, Richmond Surrey
  • 145. Normanhurst Camp, Battle, East Sussex
  • 146. Newton Camp, Preston, Lancashire
  • 147. Boar's Head, Walgherton, Nantwich, Cheshire
  • 148. Castlethorpe Hall Camp, Castlethorpe, Brigg, Lindley, Lincolnshire
  • 151. Pendeford hall, Codsall, Wolverhampton, Staffordshire & Coven, Wolverhampton, Staffordshire & Halfpenny Green, Wolverhampton, Staffordshire
  • 152. Old Liberal Club, Charnwood Road, Shepshed, Loughborough
  • 153. Fulney Park Camp, Spalding, Lincolnshire
  • 154. Minister ofWorks Camp,swanscombe, Dartford, Kent.
  • 155. Hornby Hall Camp, Penrith, Scotland
  • 156. The Heath Camp, Wellingore, Kesteven Lincolnshire
  • 157. Bourton Camp, Bourton-on-the-Hill, Moreton-in-Marsh, Gloucestershire
  • 159. Butterwick, Yorkshire
  • 160. Lydiard Park, Purton, Swindon, Wiltshire
  • 161. Grangefield, Gloucester (MH) Belfast, Northern Ireland.
  • 162. Naeburn (MH) Yorkshire

Quelle: http://www.fortunecity.com/campus/dixie/921/PoWs/pows.htm

[bearbeiten] Kriegsgefangenenlager in Afrika

Die britschen Streitkräfte unterhielten auch in Afrika an verschiedenen Ort Kriegsgefangenenlager (KGL), in denen sich deutsche Soldaten befanden.


[bearbeiten] Erlebnisberichte ehemaliger deutscher Kriegsgefangener - Groß Britanien

An dieser Stelle können Erlebnisberichte ehemaliger deutscher Kriegsgefangener eingestellt werden, die sich in englischer Kriegsgefangenschaft befanden

[bearbeiten] Frankreich

[bearbeiten] Die deutschen Kriegsgefangenen in französischer Hand

Die Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen in französischer Hand beginnt im Jahre 1943 in Nordafrika und endet im Dezember 1948 mit dem letzten Heinkehrer aus dem französischen Mutterland.


[bearbeiten] Die Lager in Nordafrika (1943 – 1948)

Die während des Afrikafeldzuges 1943 in französischer Kriegsgefangenschaft gelangten deutschen Kriegsgefangenen wurden auf Anordnung der provisorischen französischen Regierung in Algier zunächst in das Lager GERYVILLE. Spätere deutsche Kriegsgefangene wurden in die nachgeordneten Kommandostellen in Tunesien und Marokko in ca. 30 Dépôts (= Grundform der Gewahrsamshaltung) untergebracht.

Im Dezember 1944 bestanden ca. 30 Dépôts in Nordafrika mit ca. 25.000 - 28.000 deutschen Kriegsgefangenen in Algerien, Tunesien und Marokko. Bis September 1947 wurden alle deutschen Kriegsgefangenen aus Nordafrika in das französische Mutterland überführt, um dort als Arbeitskräfte eingesetzt zu werden.

Nur eine kleine Gruppe von Spezialisten ( 50 Mann in Algerien, 1.500 Mann, 500 in Tunesien und mehr als 200 Mann, welche die Minenräumung zu Ende sollten, verblieben noch einige Zeit in Nordafrika.

[bearbeiten] Kriegsgefangene im französischen Mutterland (1945-1948)

Um die französische Volkswirtschaft und das Land bereits während des Krieges wieder aufzubauen, bedurfte Frankreich einer großen Anzahl von Kriegsgefangenen (1.7 Millionen). Da die im eigenen Gewahrsam befindlichen Kriegsgefangenen für die Aufbauarbeit nicht ausreichten, wandte sich Frankreich mit diesem Anliegen an die Alliierten. So begannen am 22.Februar 1945 die ersten Übergaben deutscher Kriegsgefangener aus britischer und vor allem aus amerikanischer Hand. Die Übergaben vollzog sich in mehreren, zeitlich von einander getrennten Kontingenten, da Frankreich zunächst nicht in der Lage war, gemäß der Genfer Konvention für ausreichende Ernährung, Unterkunft, Bekleidung und Gesundheitsfürsorge zu sorgen. Diese Zustände änderten sich jedoch bald auf starkes Drängen der Amerikaner allmählich. Nach Abschluss der Kriegsgefangenenübernahme betrug die Anzahl der deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich im Oktober 1945 ca. 1.065.000 Mann. Diese Gefangenen wurden im französischen Mutterland in Lagern (Depots) zusammengeführt und von dort zu den verschiedensten Arbeiten im gesamten Lande eingesetzt.

[bearbeiten] Die Miltärregionen in Frankreich

Die Verantwortung für die deutschen Kriegsgefangenen trug das frz. Kriegsministerium, welches die Kriegsgefangenenlager nach militärischen Gesichtspunkten in Militärregionen (frz), die in der Regel mehrere Departments umfasste, organisierte und diesen Regionen ein oder mehrere Kriegsgefangenenlager, den so genannten Dépôts (= Grundform der Gewahrsamshaltung), numerisch zuordnete.

[bearbeiten] Die Kriegsgefangenen-Depots in Frankreich

In den verschiedenen Militärregionen Frankreichs wurden neben den normalen Arbeitslager (Dépôts) auch für einen bestimmten Personenkreis spezielle Dépôts eingerichtet.

[bearbeiten] Der Arbeitseinsatz der deutschen Kriegsgefangenen

Die Minenräumung (Déminage)

Während in den Niederlanden und Belgien deutsche Kriegsgefangene in geschlossene, militärisch gegliederten und geführten Verbänden als SEP („Surrendered Enemy Personnel“ (feindliches Personal, das sich ergeben hat)) zur Minenräumung dort eingesetzt wurden, geschah die Minenräumung in Frankreich unter Verstoß gegen den Artikel 32 der Genfer Konvention, die verbot, „Kriegsgefangene zu unerträglichen und gefährlichen Arbeiten zu verwenden …“. Die französische Regierung vertrat jedoch die Meinung, dass die Minen, die von den Kriegsgefangenen selbst vor ihrer Gefangennahme bzw. von den deutschen Streitkräften auf französischem Boden, in französischen Häfen und an der französischen Küste gelegt worden seien, auch von den Gefangenen wieder beseitigen zu lassen. Ein Protest des IKRK blieb erfolglos. So wurden deutsche Kriegsgefangene, beginnend ab 1943 in Nordafrika auch nach 1945 in Frankreich zum Minenräumen eingesetzt. Von den über 40.000 erwähnten Gefangenen (23.06.1946) sind ca. 10 % bei diesen Déninagekommandos ums Leben gekommen.

Die Bergwerkskommendos

War die Minenräumung die gefährlichste, so war der Einsatz in den Kohlenbergwerken (ca. 50.000 Mann) wohl die härteste Arbeit. Dieses lag zum einem an der schlechten Behandlung, Versorgung und den vielen Überstunden als auch an den unzulänglichen Arbeitsbedingungen, die sich nur allmählich besserten. Die wichtigsten Bergwerkskommandos in Frankreich waren über das ganze Land verteilt.

[bearbeiten] Die Lager in den französischen Besatzungszonen

[bearbeiten] Deutschland

In ihre nördlichen Besatzungszone (Raum Koblenz, Mainz) übernahmen die Franzosen am 10.Juli 1945 von den Amerikanern 8 Kriegsgefangenen-Sammellager mit 182.000 Insassen. Diese Lager waren:

Sinzig
mit 25.200 Kriegsgefangenen
Andernach
mit 16.000 Kriegsgefangenen
Siershahn
mit 25.000 Kriegsgefangenen
Bretzenheim
mit 17.200 Kriegsgefangenen
Dietersheim
mit 33.600 Kriegsgefangenen
Koblenz
mit 21.200 Kriegsgefangenen
Hechtsheim
mit 21.600 Kriegsgefangenen
Diez
mit 22.000 Kriegsgefangenen


Solange der Krieg anhielt, war die 1. französische Armee unmittelbar für die Kriegsgefangenen in französischer Hand verantwortlich. Nach Schaffung der französischen Besatzungszone wurde durch eine Weisung aus Paris am 17. Dezember 1945 in Baden-Baden eine „Direction des Prisonniers de Guerre Allemagne-Autriche“ eingerichtet, die dem „Commendement Supérieur des Troupes d’Occupation“ (C.S.T.O.) angeschlossen war.

Es hatte folgende Aufgaben:

  • 1. Die Regelung des Transitverkehrs bei Kriegsgefangenen, die aus Frankreich oder aus den alliierten Besatzungszonen kamen;
  • 2. die Kontrolle bei der Entlassung von Kriegsgefangenen aus Frankreich oder aus den alliierten Besatzungszonen, sofern die Heimkehrer in der französischen Besatzungszone ansässig waren;
  • 3. die Leitung und Verwaltung der Dépôts in der französischen Besatzungszone;
  • 4. die Verteilung der arbeitsfähigen Kriegsgefangenen, und
  • 5. die Heranziehung der Kriegsgefangenen als Zeugen bei Untersuchungen über tatsächliche oder angebliche Kriegsverbrechen.

Dem „Dépôt principal 2301“ in Baden-Baden unterstanden drei „Dépôts de transit“ und zwar:

  • Nr. 1 in Bretzenheim
  • Nr. 2 in Tuttlingen
  • Nr. 3 in Malschbach

Im Hinblick auf den Arbeitseinsatz gab es außerdem drei „Dépôts principaux“, nämlich:

  • 231 in Waldkirch für die Südzone
  • 232 in Bretzenheim für die Nordzone
  • 233 in Innsbruck für Österreich

[bearbeiten] Österreich

Die Arbeitsleistungen der Kriegsgefangenen in Lagern Deutschlands und Österreich fallen nicht ins Gewicht. Die Arbeitsfähigen unter ihnen wurden schon bald ins französische Mutterland abtransportiert. Die verbliebenen Lagerinsassen arbeiteten weitgehend nur für den Unterhalt der Dépôts, in geringem Umfange auch für die französischen Streitkräfte.

Die Dépôts auf deutschen und österreichischem Territorium wurden – beginnend am 01.04.1946 - bis September 1948 nach und nach aufgelöst.

[bearbeiten] Freizeitgestaltung in den Kriegsgefangenenlager

Die außerordentlich starke Aufsplitterung der Dépôts in einzelne, häufig recht kleine Arbeitskommandos und der Arbeitseinsatz selbst ließen eine kontinuierliche Freitzeitgestaltung , wie sie etwa in den USA und in Großbritannien zu beobachten war, in Frankreich kaum aufkommen. Trotzdem gab es da und dort Lagerkonzerte, Lagertheater, Ausstellungen, Fortbildungskurse und Sportveranstaltungen.

Lagerzeitungen

Die Mehrzahl der Kriegsgefangenen mussten sich aber darauf beschränken, die von ihren Kameraden herausgegebenen und von der französischen Zensur überwachten Lagerzeitungen oder Bücher aus den Lagerbibliotheken zu lesen.

Aus diesen Zeitungen hat man später Mikrofilme gemacht. Diese sollen in dem folgenden Katalog und unter der angegebenen Signatur verfügbar sein.

Association pour la Conservation et la Reproduction Photographique de la
Presse.- Catalogue de microfilms : 1998 / Association pour la Conservation
et la Reproduction Photographique de la Presse [ préf. de Pierre Albert].-
Paris : A.C.R.P.P., 1998.- 306 p. ; 30 cm

[bearbeiten] Das alphabetische Dépôts-Verzeichnis

Im nachfolgenden wird versucht, die bekannten allgemeinen Arbeits-Mannschaftslager (frz) (Kriegsgefangenenlager), Arbeitskommandos und Hospitäler der Gewahrsamsmacht Frankreich alphabetisch aufzulisten.


Quelle:

Die deutschen Kriegsgefangenen in französicher Hand 1943-1948; Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges , Band XIII, Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1971.

Aus der Reihe ZUR GESCHICHTE DER DEUTSCHEN KRIEGSGEFANGENEN DES 2.WELTKRIEGES. Herausgegeben von Professor Dr. Erich Maschke, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte

[bearbeiten] Jugoslawien

  • wird derzeit erarbeitet

[bearbeiten] Luxemburg

Bild:KGL-Gefangenenlager-Luxemburg-II-WK.jpg
Kriegsgefangenenlager des II.WK in Luxemburg

Luxemburg (1945 – 1947)

Das Großherzogtum Luxemburg befand sich seit dem 10.Mai 1940, als die deutsche Wehrmacht das Land besetzte, im Kriegszustand mit dem Deutschen Reich. Im September 1944 wurde Luxemburg von der amerikanischen 1.Armee befreit und die aus dem Exil zurückgekehrten Regierung nahm am 24.September 1944 die Amtsgeschäfte wieder auf. Bis zum Herbst 1944 hatte Luxemburg nur wenig Kriegsschäden erlitten. Dieses änderte sich jedoch durch die deutsche ARDENNEN-OFFENSIVE, die im Dezember 1944 das Land erreichte und schwerste Schäden in den landwirtschaftlichst ergiebigsten Gebieten im Norden des Landes anrichtete. Bedingt durch diese Schäden und den eklatanten Mangel an Arbeitskräften, wandte sich die Regierung des Großherzogtums an die Alliierten Streitkräfte (SHAEF) mit der Bitte um Überlassung von einigen Tausend deutschen Kriegsgefangenen zum Einsatz bei Wiederaufbauarbeiten und in der Landwirtschaft. Der Bitte wurde am 01.September 1945 nachgekommen und so wurden ca. 5000 Mann von den Amerikanern dem Großherzogtum überlassen. Über das Hauptlager MUTFORT wurden die Kriegsgefangenen auf die verschiedenen Lager und Nebenlager im Lande verteilt. Die Anzahl der Kriegsgefangenen in Luxemburg betrug am 25.02.1946 = 5.000 Mann, die in den verschiedensten Kriegsgefangenenlager in Luxemburg verteilt wurden.


Quelle:

Teil II, Seite 235-259; Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam Luxemburgs 1945-1947; Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges , Band XII, Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1966.

Aus der Reihe ZUR GESCHICHTE DER DEUTSCHEN KRIEGSGEFANGENEN DES 2.WELTKRIEGES. Herausgegeben von Professor Dr. Erich Maschke, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte

[bearbeiten] Niederlande

Am 04.Mai 1945 unterzeichnete Generaladmiral von Friedeburg, der letzte Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, im Hauptquartier des Feldmarschalls Montgomery, des Oberbefehlshabers der britischen 21. Heeresgruppe, die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte in Nordwestdeutschland, den Niederlanden und Dänemark, sowie den Nordseeinseln.

Zu dieser Zeit war nur noch der Westteil der Niederlande zwischen unterer Maas, Ysselmeer und Nordsee als FESTUNG HOLLAND von deutschen Truppen besetzt. Die Besatzung der „Festung“ stand unter dem Oberbefehl des Generalobersten Johannes Blaskowitz und umfasste rund 150.000 Mann. Sie gehörten meist zur 25.Armee, deren Oberbefehlshaber ebenfalls Blaskowitz war.

Gemäß einer Vereinbarung zwischen Generalfeldmarschall und dem Chef des deutschen Verbindungsstabes bei seinem Hauptquartier, General d. Inf. Kinzel, waren für die Durchführung der Kapitulation nach den Anweisungen der britischen Dienststellen die deutschen Kommandobehörden verantwortlich. Diese hatten die Aufgabe „Die Entwaffnung, Sammlung und Versorgung“ der deutschen Truppen., dann deren Verlegung in bestimmte, von den Alliierten zugewiesene Sammlungsräume, wo die Verbände zunächst interniert bleiben sollten. Für die deutschen Truppen in den Niederlanden wurde als Internierungsraum OSTFRIESLAND bestimmt. In gegliederten (11) Divisionsgruppen traten sie am 21.05.1945 den Marsch nach Ostfriesland an, wo sie bei ihrem Eintreffen zwar interniert aber nicht als Kriegsgefangene betrachtet wurden. Vielmehr als sogenanntes „Surrendered Enemy Personnel“ (SEP) zusammenfassend auch als „Disarmed Enemy Forces“ („entwaffnete feindliche Streitkräfte“).

In den Niederlanden zurückgehalten wurde die überwiegend aus niederländischen Staatsangehörigen rekrutierte 34.SS-Division, die in einem Lager südlich Arnheim zusammengefasst wurde. Außerdem wurde zurückgehalten ein kleiner Teil der anderen deutschen Truppen: eine Anzahl der Pionierverbände der 25.Armee sowie Marineeinheiten, die zur Räumung der in den Niederlanden gelegten Minenfeldern eingesetzt werden sollten.

Im wesentlichen handelte es sich um 3 Einheiten mit ca. 7.000 Mann:


Quelle:

Band XII, Teil II, Seite 179-232; Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam der Niederlande 1945-1947; Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges, Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1966.

Aus der Reihe ZUR GESCHICHTE DER DEUTSCHEN KRIEGSGEFANGENEN DES 2.WELTKRIEGES. Herausgegeben von Professor Dr. Erich Maschke(+), Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte

[bearbeiten] Polen

  • wird derzeit erarbeitet

[bearbeiten] Rumänien

  • Lager Marmara Shiget
    • Die Gefangen vom 9. Mai 1945 wurden zum Teil über das rum. Lager Marmera Shiget in den Karpaten geschleust. Es bestand ca 1-2 Jahre und wurde von der russ. Armee betrieben

[bearbeiten] Sowjetunion

Kriegsgefangenenlager des II.WK in Rußland
Kriegsgefangenenlager des II.WK in Rußland

Anmerkung zu diesen Lagerspiegel: Diese Lagerspiegel wurden mir von dritter Seite zur Verfügung gestellt. Es läuft derzeit bei dem DRK eine Anfrage bzgl. der Verwendung von Lagerspiegel der oa Kriegsgefangenenlager in Wiki. Aus diesem Grund stehen die 3 Lagerspiegel nur auf Zeit bzw unter Vorbehalt (Copyright) im Internet. Es soll dem DRK gezeigt werden, wie die Lagerspiegel Verwendung finden könnten.

Weitere Lager (vorläufige Aufstellung)

  • Lager # 7108/9 Stalingrad
  • Lager # 7108/11 Stalingrad
  • Lager # 7108/18 Frolow bei Stalingrad
  • Lager # 7315/2 Dniepropietrowsk,Ukraine
  • Lager # 7315/3 Dniepropietrowsk, Ukraine - am 21.1.1947
  • Lager # 7362/5 Stalingrad
  • Lager # ? Workuta

Numerisches Verzeichnis - Kriegsgefangenenlager im russischen Machtbereich

[bearbeiten] Vereinigte Staaten von Nordamerika

[bearbeiten] Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischer Hand

Die Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) unterhielten an allen Fronten, an denen sie kämpften, Kriegsgefangenenlager (KGL).

Die Gefangenschaftsnahme wurde in der Regel unmittelbar nach Eintreffen im Kriegsgefangenenlager durch die Kriegsgefangenen mittels der Postkarte Gefangenenmeldung für Kriegsgefangene den Angehörigen mitgeteilt.

[bearbeiten] Auflistung der US-Kriegsgefangenenlager

Die Kriegsgefangenenlager (KGL) befanden sich:

Teil X/1+2; Seite: ;Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam Luxemburgs 1945-1947; Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges,Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1966.

Aus der Reihe ZUR GESCHICHTE DER DEUTSCHEN KRIEGSGEFANGENEN DES 2.WELTKRIEGES. Herausgegeben von Professor Dr. Erich Maschke, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte

[bearbeiten] Erlebnisberichte ehemaliger deutscher Kriegsgefangener - USA

An dieser Stelle können Erlebnisberichte ehemaliger deutscher Kriegsgefangener - USA eingestellt werden, die sich nordamerikanischer (US) Kriegsgefangenschaft befanden

[bearbeiten] Erlebnisberichte deutscher Kriegsgefangener

Zu den Berichten der deutschen Kriegsgefangener, die sich im ausländischen Gewahrsam befanden.

[bearbeiten] Literaturliste

Das Gesamtwerk der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangengeschichte

Buch-Nr Titel des Buches
I/1 Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien, 1941 - 1949
I/2 Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien, 1949 - 1953
II Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Die Lagergesellschaft
III Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Der Faktor Hunger
IV Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Der Faktor Arbeit
V/1-3 Deutsche in Straflagern und Gefängnissen der Sowjetunion
VI Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Aus dem kulturellen Leben
VII Die deutschen Kriegsgefangenen in sowjetischer Hand – Eine Bilanz
VIII Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion – Antifa .)
IX Die deutschen Kriegsgefangenen in Polen under CSR .)
X/1 Die deutschen Kriegsgefangenen in amerikanischer Hand - USA
X/2 Die deutschen Kriegsgefangenen in amerikanischer Hand - Europa
XI/1 Die deutschen Kriegsgefangenen in britischer Hand .)
XI/2 Die deutschen Kriegsgefangenen in Großbritannien – Re-education
XII Die deutschen Kriegsgefangenen im Gewahrsam Belgiens, der Niederlande und Luxemburg
XIII Die deutschen Kriegsgefangenen in französischer Hand
XIV Geist und Kultur der deutschen Kriegsgefangenen im Westen
XV (Schlussband: Quellen, Methoden, Ergebnisse) .)
1.Beiheft Tagebuch aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft, 1945-1949
2.Beiheft Aufzeichnungen über die Kriegsgefangenschaft im Westen
Stand 1972: .) Studien noch nicht abgeschlossen

Bei den vorstehenden Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Kommission unter Professor Dr. Erich Masche, Leiter der Wissenschaftlichen Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte, handelt es sich um ein Grundwerk. Diese sehr umfangreichen Bücher beschreiben die Lage der deutschen Kriegsgefangenen in den einzelnen Gewahrsamsländern. So werden in der Regel in verschiedenen Kapiteln eingegangen auf:

  • die Übernahme der Kriegsgefangenen
  • der Aufbau und die Organisation des Kriegsfangenenwesens
  • die Lebensbedingungen der Kriegsgefangenen mit
    • Unterbringung
    • Verpflegung
    • Bekleidung
    • Postverkehr
    • Gesundheitswesen
    • Beschäftigung der Kriegsgefangenen in ihrer Freizeit
    • Betreuung der Kriegsgefangenen durch Hilfsorganisationen
    • Seelsorge in den Lagern
    • Lagerverwaltung
    • Verhältnis zwischen Kriegsgefangenen und Bewachern
    • Fluchtfälle und Ihre Behandlung
    • Zusammenleben der Kriegsgefangenen in den Lagern
  • der Arbeitseinsatz
    • die Arbeit in den Kohlengruben
    • die Arbeit in Industrie und Handwerk
    • die Arbeit in Land- und Forstwirtschaft
  • die Entlassung der Kriegsgefangenen
  • die Umwandlung von Kriegsgefangenen in „freie Arbeiter“
  • die Minenräumung

und vieles mehr


Zur Geschichte der Deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges       
Herausgegeben von Professor Dr. Erich Masche(+), 
Leiter der Wissenschaftlichen  Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte       
Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld

[bearbeiten] Auskunfterteilungen und Anfragen

Auskünfte über die deutschen Kriegsgefangenen in aller Welt erteilt das Deutsche Rote Kreuz. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat während und nach dem II. Weltkrieg weltweit die Kriegsgefangenenlager bereist und über die jeweiligen Besuche umfangreiche Berichte gefertigt. U.a. wurden sogenannte Lagerspiegel erstellt, in denen die verschiedensten Angaben über die besuchten Lager aufgeführt wurden.

Deutsches Rotes Kreuz
Generalsekretariat
Suchdienst München
Chiemgaustr. 109
81549 München
Telefon: (089) 680 773 - 0
Telefax: (089) 680 745 - 92
Internet:  http://www.drk-suchdienst.org
eMail   :  info@drk-suchdienst.org

[bearbeiten] Externe Links - Kriegsgefangenenlager(KGL)


KGL Deutsche Kriegsgefangene in den Kriegsgefangenenlagern der Gewahrsamsmächte des I.WK und II.WK

II.WK: Belgien | CSSR | England | Frankreich | Jugoslawien | Niederlande | Polen | Rumänien | Sowjetunion | USA

--Dege 07:31, 12. Aug 2005 (CEST)

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