Kreis Litzmannstadt Stadt

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Hierarchie

Regional > Deutschland (1871-1933) > Provinz Posen > Litzmannstadt (Stadt)

Datei:Lokal Kreis Litzmannstadt Stadt.png
Lokalisierung des Kreises Litzmannstadt (Stadt) innerhalb der Provinz Posen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wappen

Datei:Wappen Kreis Litzmannstadt Stadt.png


Allgemeine Information

Die Gebiete um die westpolnischen Städte Lodz, Brzeziny und Zgierz gehörten nach der zweiten Teilung Polens von 1793 bis 1807 zum Kreis Brzezin und dem Kreis Zgierz in der preußischen Provinz Südpreußen. 1940 wurde aus Lodz Litzmannstadt, im Reichsgau Wartheland.


Politische Einteilung

Datei:Karte Kreis Litzmannstadt Stadt.png

Städte und Gemeinden


Städte und Gemeinden im Kreis Litzmannstadt (Stadt)



Bevölkerung

Jahr Gesamtbevölkerung.


1820: 767

1831: 4.717

1836: 5.909

1839: 8.559

1864: 33.533

1884: 107.000

1894: 168.512

1911: 522.518

1931: 605.000


Höchster Anteil der Deutschen 1839 mit 78%, niedrigster Anteil der Deutschen 1931 bei 10% gegen (1931) 50% Polen und 32% Juden.


Geschichte

Die polnische Kreistadt Lodz wurde am 9. September von der deutschen Wehrmacht eingenommen.

am 15. Februar 1941 wird der Regierungsbezirk Litzmannstadt im Reichsgau Wartheland gebildet.

Januar 1945 Einmarsch der Sowjet-Truppen.







Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Koßmann, E. O, (Lodz): Deutsche Siedlungskräfte auf Lodzer Boden; Mieseczniki niemickie w Oilsce, in: Deutsche Monatshefte in Polen, Heft 4, 1934, S. 136-153.

Kossman, Dr. E. O. (Lodz): Der Siedlungsgang im Lodzer Urwald, in: Deutsche Wissenschaftliche Zeitschrift für Polen, Herausgeber Dr. Alfred Lattermann, Heft 29, Posen 1935, S. 187-198.

Kossmann, Dr. E. O.: Das alte deutsche Lodz, in Deutsche Wissenschaftliche Zeitschrift für Polen, Heft 30, Posen 1936. S. 21-47.






Zufallsfunde

Julius Scheibler,* Lodsch 1857, verheiratet mit Emilie Metke * Lodsch.

Das Ehepaar Scheibler-Metke hatte die Tochter Lidia Scheibler, * in Ukraina 1903, + Sibirien 20.10.1988, verheiratet mit Daniel Jeske, * Ukraina 1903, erschossen in Ukraina 24.9.1938, (Daniel Jeskes Brüder Friedrich Jeske und Ferdinand Jeske wurden ebenfalls in Ukraina erschossen).

Das Ehepaar Daniel Jeske-Lidia Scheibler hatte die in Ukraina geborenen und jetzt in Deutschland lebenden Kinder: Ferdinand Jeske, * 22,12,1932, 2003 wohnhaft in Neuburg, Emma Jeske, * 14.8.1925, Reinhold Jeske, * 14.8.1925, + Deutschland 24.5.18996, Lidia, * 16.8.1929, Rudolf, * 19.8.1934.

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