Krakau
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Hierarchie
Regional > Polen > Woiwodschaft Kleinpolen > Krakau
Regional > Österreich-Ungarn > Galizien > Krakau
Geografische Position
- bei (N 50° 04' | O 19° 57')
Einleitung
Zeitzeichen 1895
- Kraków (Krakau), Stadtbezirk in Österreich, Königreich Galizien (Galicja), Hauptstadt im Königreich Galizien (Galicja), starke Festung am Einfluss der Rudawa in die Weichsel, in einer weiten Ebene am Berge Wavel, Sitz des Oberlandgerichts u. Landgerichts
- Deutsches Konsulat; Bischofsitz; Universität mit reicher Bibliothek und Sammlungen, Klinikum (Medizin, Chirurgie), Sternwarte; Akademie (Wissenschaften)
- Flächeninhalt: 13,24 qkm
- Einwohner: (1890) 74.593, die Stadt selbst ohne Vorstadt hat 17.794 Einwohner
- Postbezirk, Telegrafenamt, Eisenbahnstation Linie Kraków <> Lwów, Kraków <> Wien u. Kraków <> Podgórze-Bonarka
- Industrie (Tuch, Leder), starker Handel, bes. Speditions-Handlungen zwischen Magyarorzág (Ungarn), Schlesien und dem Königreich Galizien (Galicja)
- in der Umgebung mächtige Lager an Salz u. Kohle.
- Quelle: Hic Leones
Marktplatz als Stadtzentrum
Stadteintritt über die Pijarska - Straße zum Hauptmarkt mit der Marienkirche und dem Mickiewicz - Denkmal, mit anschließendem Besuch der Tuchhallen:
Wappen
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Allgemeine Information
Politische Einteilung
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Marienkirche
Im 13. Jh. stifteten Krakauer Bürgern mit dieser Basilika eine der schönsten gotischen Pfarrkirchen in Polen. Im Innenraum beeindrucken zunächst die herrlichen Wandmalereien von J. Matejko, wie auch die farbigen Kirchenfenster, sowohl die aus dem 14. Jh. stammenden, als auch die neueren, von S. Wyspianski und J. Mehoffer entworfenen, den Besucher. Sie entfalten ihre volle Pracht an Nachmittagen bei hellem Sonnenschein.
Sehenswert nicht nur für Familienforscher sind die Grabtafeln hervorragender Familien. In dem Barockgestühl des Chorraums nahmen vor Jahrhunderten die Krakauer Ratsherren und Machthaber Platz.
Das wertvollste Kunstwerk der Basilika ist allerdings der Hauptaltar von Veit Stoß. Mit 13 m Höhe und 11 m Breite ist er der größte mittelalterliche Altar Europas. Ganze 12 Jahre hatte der Meister an ihm gearbeitet. Dieser Flügelaltar enthält fast 200 Figuren, die von 3 cm bis 3 m groß sind und die mit größter Sorgfalt um die anatomischen Details aus Lindenholz geschnitzt wurden. Die Hauptszene des Altars stellt das Entschlafen der Muttergottes dar, die Reliefs an den beweglichen Seitenflügeln veranschaulichen Szenen des Neuen Testaments.
Vom höheren Kirchenturm (81 m) ertönt jede Stunde der Hejnal - genannte Tropmetensignal. Hinter der Basilika befinden sich der kleine Marienplatz (bis zum 19. Jh. war es der Pfarrfriedhof) und die bezaubernde St. Barbara-Kirche aus dem 14. Jh. (die ehemalige Friedhofskapelle).
Marienkirche: Einblicke
Geschichte
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Krakauer Bürgerbücher
Die Bürgerbücher der Stadt Krakau, die Neubürger verzeichen, sind von 1392-1611 editiert:
- Kaczmarczyk, Kazimierz (Bearb.): Księgi przyjęć do prawa miejskiego w Krakowie (Libri iuris civilis Cracoviensis) 1392-1506, Krakau 1913 (560 Seiten)
- Kielbicka, Aniela/Wojas, Zbigniew (Bearb.): Ksiegi przyjec do prawa miejskiego w Krakowie (Libri iuris civilis Cracoviensis) 1507-1572 (Fontes Cracovienses t.1), Krakau
- Kielbicka, Aniela/Wojas, Zbigniew (Bearb.): Ksiegi przyjec do prawa miejskiego w Krakowie (Libri iuris civilis Cracoviensis) 1573-1611 (Fontes Cracovienses t.2), Krakau
Weiterhin genealogisch relevant ist eine Urkundenbuchreihe zu den Besitzstandsveränderungen in der Stadt Krakau, die von 1568-1606 editiert ist:
- Jelonek-Litewka, K./Litewka, A./Walczy, L.: Ksiega wiertelnicza krakowska Czesc I (Quartaliensium recognitiones et divisiones Pars I) 1568-1577 (Fontes Cracovienses t.5), Krakau
- Jelonek-Litewka, K./Litewka, A./Walczy, L.: Ksiega wiertelnicza krakowska Czesc II (Quartaliensium recognitiones et divisiones Pars II) 1578-1591 (Fontes Cracovienses t.6), Krakau
- Jelonek-Litewka, K./Litewka, A./Walczy, L.: Ksiega wiertelnicza krakowska Czesc III (Quartaliensium recognitiones et divisiones Pars III) 1592-1597 (Fontes Cracovienses t.7), Krakau
- Jelonek-Litewka, K./Litewka, A./Walczy, L.: Ksiega wiertelnicza krakowska Czesc IV (Quartaliensium recognitiones et divisiones Pars IV) 1598-1606 (Fontes Cracovienses t.8), Krakau
Bibliografie
Genealogische Bibliografie
Historische Bibliografie
- BELZYT, Leszek: Residenzen und Bürger. Kaufmännische Karrieren in Krakau und Prag an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert in: Archiv für Kulturgeschichte 87 (2005), S. 53-77 (enthält u.a. Informationen über die Familien WETTENGEL, MONTELUPI, NERHOF, CRAMER, BROCCO, DA NOVA, VERDEMA, SODERINI, DEL PACE, BALDI, CELLARI, WAXMANN, RAPP)
- KANIEWSKA, Irena: Les étudiants de l'Université de Cracovie aux XVe et XVIe siècles (1433-1650) [Die Studenten der Krakauer Universität vom 15. bis 17. Jahrhundert (1433-1750)] in: JULIA, Dominique und REVEL, Jacques (Hg.) Les universités européennes du XVIe au XVIIe siècle. Band 1. Histoire sociale des population étudiantes., Paris, 1986, Seiten 113-145
- BAUCH, Gustav: Deutsche Scholaren in Krakau in der Zeit der Renaissance 1460-1520, Breslau, 1901
- LAUG, Werner: Schlesier an der Universität Krakau im Mittelalter in: JSKG 53, 1974, Seiten 26-40
Archive und Bibliotheken
Archive
Bibliotheken
Verschiedenes
Weblinks
Offizielle Webseiten
Genealogische Webseiten
Weitere Webseiten
Artikel Krakau. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie (in Deutsch).
Zufallsfunde
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Forscherkontakte in FOKO
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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| GOV-Kennung | |
| Karte | ![]() |
| Zugehörigkeit | ![]() |
| Übergeordnete Objekte | Voivodeship Lesser Poland, Wojewodschaft Kleinpolen, Województwo małopolskie (Wojewodschaft) Galizien, Galicia, Галичина, Galizien und Lodomerien, Galicja (- 1918) (Region Königreich Region) |
| Untergeordnete Objekte | Nichts zum Anzeigen gefunden |


