Kloster Nordhausen

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Einführung

Nordhausen wurde am 13. Mai 927 in einer Schenkungsurkunde Heinrichs I. an seine Frau Mathilde erstmals urkundlich erwähnt. Eine frühere Siedlung lässt sich jedoch schon bis ins Jahr 785 nachweisen.

Klostergründung

Die Königin Mathilde, Gattin König Heinrich I., gründete 961 neben der von Heinrich um 910 erbauten Burg ein Stift, was Handwerk und Gewerbe einen Anreiz gab, sich hier niederzulassen.

Stiftungen

Kaiser Heinrich II. bestätigte 1017, daß Königin Mathilde, die Frau König Heinrichs I. und Nachkommin Herzog Widukinds (gest. 968), dem Kloster Nordhausen je einen (Haupt-)Hof zu "Gamini“ = Gemen (Borken) und Bocholt geschenkt hatte. Beide Höfe wurden später Königinnenhof genannt. Zu dem Nordhauser Villicationshaupthof in Bocholt (Kreis Borken) gehörte eine Mühle, die Königinnenmühle mit dazu gehörender Wohnung und als Salland zwei Unterhöfe.

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