Klösterle (Boehmen)
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Hierarchie
Regional > Tschechische
Republik > Böhmen
> Politischer Bezirk Prachatitz > Gerichtsbezirk Winterberg >
Klösterle (Boehmen)
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Lokalisierung des Ort Klösterle (Boehmen) innerhalb des Gerichtsbezirk Winterberg
|
[bearbeiten] Einleitung
Der Ort Klösterle (tschechisch Klasterec) liegt in
Südböhmen, im sogenannten »Böhmerwald« in der Nähe der Stadt
Winterberg. Klösterle gehörte zu
Böhmen, einem
historisches Territorium. Das frühere Königreich Böhmen
gehörte seit 1526 zu Österreich (Habsburg) und bis 1918 zur
Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Von
1919 bis 1938 war Böhmen Teil der Tschechoslowakei (CSR). Von 1938
bis 1945 gehörte es zum »Dritten Reich« (Deutschland). Ab
1945 bis 1992 war Böhmen Teil der Tschechoslowakei (CSR.
bzw. CSSR bzw. CSFR) und gehört seit 1993 zu Tschechien.
[bearbeiten] Allgemeine Information
Der Ort Klösterle lag ca. 3,5 km südwestlich der Stadt
Winterberg und gehörte zum 1848
gebildeten Gerichtsbezirk Winterberg
(Soudni okres Vimperk) im übergeordneten Politischen Bezirk
Prachatitz (Politicky okres Prachatice). Die zur
Gemeinde Klösterle gehörenden Dörfer Freiung,
Helmbach, Klösterle, Salzweg
und weitere 14 »Einschichten« lagen gleichfalls zwischen ca. 4-7 km
südwestlich der Stadt Winterberg. Die Gemeinde Klösterle umfaßte
1930 eine Fläche von 1.461 ha, zählte rund 900 Einwohner und
war überwiegend Deutsch-Ethnisch.
[bearbeiten] Gemeinde Klösterle
| Gemeinde Klösterle | 1939 | 1930 | 1910 | 1848 | 1800 | |
| Verwaltungssitz: Klösterle | ||||||
| Fläche: (ha) | 1.462 ha | 1.461 ha | ||||
| Einwohner: | Gesamt | 830 | 899 | 925 | ||
| Deutsche | 849 | 913 | ||||
| Tschechen | 42 | 12 | ||||
| Sonstige | 8 | |||||
| Häuser | 127 | |||||
| Haushaltungen | 218 | 112 | ||||
| Dörfer | 4 | 4 | ||||
| Einschichten | 14 | 14 | ||||
| Obige Zahlen basieren auf den Daten der jeweiligen Volkszählung. | ||||||
| Quelle: | 2) | 3) | 1) | |||
[bearbeiten] Ort Klösterle
| Ort Klösterle inkl. Einschichte(n) | 1939 | 1930 | 1910 | 1848 | 1800 | |
| Fläche: (ha) | 351 ha | |||||
| Einwohner: | Gesamt | 242 | 273 | 247 | ||
| Deutsche | 242 | 267 | 247 | |||
| Tschechen | 5 | |||||
| Sonstige | 1 | |||||
| Häuser | 35 | 31 | ||||
| Einschichten | 3 | 3 | 3 | |||
| zugehörige Einschichte(n): Auhäusl, Dürrhammersäge, Klösterle Mühle | ||||||
| Quelle: | 2) | 3) | 1) | |||
| Obige Zahlen basieren auf den Daten der jeweiligen Volkszählung. | ||||||
Quellen:
[1] Puhani, Josef, (1926): Chronologische Notizen zur Geschichte
von Winterberg und Umgebung 1195 bis 1926. - Winterberg, 128
S.
[2] Hrsg. Heimatkreis Prachatitz e.V. (1970, 1977): Heimatkreis
Prachatitz im Böhmerwald. - Augsburg: Selbstverlag
Bd.1 (1970), bearb. von Treml, R. u.a.,
260 S., Abb.; Bd. 2. (1977), 343 S., Abb., 3 Pläne; Neuauflage
1978.
[3] Haas, K. (1964): Gerichtsbezirk Winterberg (1930). - In:
Hoam!, Jahrgang 1964
[bearbeiten] Politische Einteilung
[bearbeiten] Zeitlich
Der 1359 urkundlich das erste Mal erwähnte Ort
Klösterle lag in der jahrhundertelang existierenden
sogenannten Herrschaft Winterberg, die sich im Besitz
wechselnder Adelsgeschlechter befand. Seit 1526 gehörte der
Ort Klösterle als Teil des Königreich Böhmen zu Österreich
(Habsburg), die spätere Österreichisch-Ungarischen Monarchie.
Seit 1848 war der Ort Klösterle und die Gemeinde
Klösterle Teil des neu gebildeten Gerichtsbezirk Winterberg, im
gleichfalls neu geschaffenen Politischen Bezirk Prachatitz. Auch
durch den Wechsel der Staatszugehörigkeit von Böhmen im Jahr 1918 (von
der Österreichisch-Ungarischen Monarchie zum
neu gegründeten Staat Tschechoslowakei) änderte sich daran
nichts.
Von 1938 bis 1945 gehörte Böhmen nicht mehr zur Tschechoslowakei sondern zum
»Dritten Reich« (Deutschland). In
dieser Zeit wurde die böhmische Gemeinde Klösterle
bayerisch. Der übergeordnete, böhmische Politische Bezirk
Prachatitz, zum dem Klösterle gehörte, wurde in dieser Zeit
verkleinert, bestand nur noch aus den rein Deutsch-Ethnischen
Gebieten. Der verkleinerte böhmische Politische Bezirk, der in
dieser Zeit Landkreis Prachatitz hieß, wurde dem
bayerischen damaligen Regierungbezirk Niederbayern und
Oberpfalz zugeordnet. Die Gemeinde Klösterle sowie das
gesamte Deutsch-Ethnische Gebiet des ehemaligen Gerichtsbezirks Winterberg und des
übergeordneten Politischen Bezirks Prachatitz, gehörten
somit in diesem Zeitraum verwaltungsmäßig zu Bayern (Deutschland) und
nicht zum sogenannten Reichsgau Sudetenland.
Seit 1945 gehört die Gemeinde Klösterle zum
wiederauferstandenen Staat Tschechoslowakei (CSR. bzw. CSSR
bzw. CSFR) und seit 1993 zur Tschechien. In den Jahren
1945-1946 wurde die gesamte Deutsch-Ethnische Bevölkerung
von Böhmen (und auch
Mähren) und damit auch
die Einwohner der überwiegend Deutsch-Ethnischen Gemeinde
Klösterle aus ihrer Heimat vertrieben (Odsun der
Sudetendeutschen).
Viele der ursprünglich über Jahrhunderte Deutsch-Ethnischen Orte
wurde dem Verfall preisgegeben und existieren heute nicht
mehr.
[bearbeiten] Zugehörige Dörfer und Höfe
Die Gemeinde Klösterle bestand aus insgesamt 4 Dörfern
(Freiung, Helmbach, Klösterle, Salzweg)
und 14 Einschichten. Die folgenden Zahlenangaben beruhen auf den
Daten der jeweiligen Volkszählung.
[bearbeiten] Gemeinde Klösterle 1910
| Gemeinde Klösterle | Name tschech. |
Häuser 1910 |
Einwohner 1910 |
DE 1910 |
CZ 1910 |
||
| Summe | 112 | 925 | 913 | 12 | |||
| * | Freiung | Lipka | 25 | 205 | 203 | 2 | |
| Windflach-Bahnstation | |||||||
| * | Helmbach | Michlova Hut | 24 | 225 | 215 | 10 | |
| Großes Haus | |||||||
| Michelhütter Mühle | |||||||
| Passauer Heger | |||||||
| Roblhäusl | |||||||
| * | Klösterle | Klasterec | 31 | 247 | 247 | ||
| Auhäusl | |||||||
| Dürrhammersäge | |||||||
| Klösterle Mühle | |||||||
| * | Salzweg | Solna Lhota | 32 | 248 | 248 | ||
| Salzweger Mühle | |||||||
Quelle: [1] Puhani, Josef, (1926):
Chronologische Notizen zur Geschichte von Winterberg und
Umgebung 1195 bis 1926. - Winterberg, 128 S.
[bearbeiten] Gemeinde Klösterle 1930
| Gemeinde Klösterle | Einwohner 1930 | Häuser | Fläche in | ||||
| Name tschech. | Summe | DE | CZ | SON | 1930 | Hektar ha | |
| Summe | 899 | 849 | 42 | 8 | 127 | 1.461 ha | |
| Freiung | Lipka | 190 | 162 | 28 | 27 | 368 ha | |
| Helmbach | Michlova Hut | 169 | 169 | 25 | 400 ha | ||
| Klösterle | Klasterec | 273 | 267 | 5 | 1 | 35 | 351 ha |
| Salzweg | Solna Lhota | 267 | 251 | 9 | 7 | 40 | 342 ha |
Quelle: [3] Haas, K. (1964): Gerichtsbezirk
Winterberg (1930). - In: Zeitschrift Hoam!, Jahrgang
1964
[bearbeiten] Gemeinde Klösterle 1939
| Gemeinde Klösterle | Name tschech. | Einwohner | Haushalte | Fläche in ha | Gerichtsbezirk | |
| Klasterec | 830 | 218 | 1.462 ha | Winterberg | ||
| E | Altes Jägerhaus | 13 | ||||
| E | Auhäusl | 6 | ||||
| E | Binderhäusl | 15 | ||||
| E | Brantlsäge | 3 | ||||
| E | Draxei | 4 | ||||
| D | Freiung | Lipka | 119 | |||
| E | Froschau | 21 | ||||
| E | Gosslersäge | 5 | ||||
| E | Heigl | 7 | ||||
| D | Helmbach | Michlova Hut | 137 | |||
| D | Klösterle | Klasterec | 233 | |||
| E | Klösterle Mühle | 3 | ||||
| E | Robls Gasthaus | 5 | ||||
| E | Kramethäusl | 8 | ||||
| E | Sagler-Pepi | 4 | ||||
| D | Salzweg | Solna Lhota | 198 | |||
| E | Salzweger Mühle | 2 | ||||
| E | Scherersäge | 4 | ||||
| E | Wagnerhäusl | 6 | ||||
| E | Windflach-Bahnstation | 37 | ||||
| Abkürzung: D = Dorf, E = Einschichte | ||||||
Quelle: [2] Hrsg. Heimatkreis Prachatitz e.V.
(1970, 1977): Heimatkreis Prachatitz im Böhmerwald. -
Augsburg: Selbstverlag. Bd. 1/Bd. 2
[bearbeiten] Kirchliche Einteilung
[bearbeiten] Römisch-Katholische Kirchen
Die Einwohner der Gemeinde Klösterle waren überwiegend römisch-katholisch und gehörten zum Pfarrbezirk der Stadt Winterberg. Die Stadt Winterberg hatte zwei Kirchen, die Friedhofskirche »St. Bartholomäus« (Alter Friedhof) stammt aus dem 13. Jahrhundert und die gotische Stadtpfarrkirche »Maria Heimsuchung« wurde im Jahre 1365 errichtet. Die erste ursprüngliche Pfarre bei der Friedhofskirche »St. Bartholomäus« war zuerst noch eine Filialkirche zu Bohumilitz, "wurde im Jahre 1394 zur einer "Plebanie" (Pfarre)" [1], die um das Jahr 1600 aufgelöst wurde, als die Stadtkirche zur Pfarrkirche erhoben wurde. Der Pfarrbezirk Winterberg war ab dem 16. Jhr. eine selbständige Pfarrei und ab 1885 eine Dechantei. Die Bewohner des Ortes Klösterle wurden in der Kirche in Winterberg getauft, verheiratet sowie auf dem Alten Friedhof (bis 1901) und Neuen Friedhof in Winterberg bestattet.
- Kirchenbücher, siehe Archive
[bearbeiten] Kapellen im Ort Klösterle
Der Ort Klösterle selbst hatte eine kleine Dorfkapelle,
die »Heilig-Kreuz-Kapelle« . Diese aus Stein errichtete
Dorfkapelle (Steinkapelle) wurde 1852 erbaut, ob
bereits vorher eine Kapelle aus Holz bestand ist derzeit unbekannt.
Die Erlaubnis dort Meßfeiern abzuhalten wurde jedoch erst im Jahre
1898 erteilt. Einmal im Jahr hielt dann ein Geistlicher aus
Winterberg eine hl. Messe in der Dorfkapelle. Die Glocke dieser
»Heilig-Kreuz-Kapelle« wurde 1941 für Kriegszwecke abgenommen und
später durch eine eiserne Glocke ersetzt, die im Oktober 1942
geweiht und aufgezogen wurde. Nach der Vertreibung der
Deutsch-Ethnischen Bevölkerung von Klösterle im Jahre 1945/46 stand
die Kapelle viele Jahrzehnte kahl und öde. [6] Die Kapelle in Klösterle sollte
Anfang der 1970er Jahre auf Befehl des tschechischen Militärs
abgerissen werden, aber noch im Ort Klösterle wohnende Tschechen
weigerten sich und haben die Kapelle von außen renoviert. [5] Im Jahr 1993/94 wurde die
»Heilig-Kreuz-Kapelle« auf Initiative ehemaliger Bewohner, nach
fast 60 Jahren von innen und außen wieder hergerichtet. [6]
Die »Heilig-Kreuz-Kapelle« in Klösterle stand mitten im
Ort, der Eingang war auf der Südseite. Sie bestand aus einem
kleinen Vorraum, in dem auch das Glockenseil hing, dahinter war die
eigentliche Kapelle. Im Altar stand die schmerzhafte Mutter Gottes
und ein Kreuz (beides aus Holz). Rechts und links vom Altar standen
in Lebensgröße die Apostel Petrus und Paulus (aus Holz geschnitzt)
sowie eine kleine Statue des Hl. Nepomuk. An den Wänden war der
Kreuzweg und auch ein geweihtes Wetterhorn (es wurde bei
schweren Gewittern geblasen) befanden sich in der Kapelle. Vor dem
Eingang zur Kapelle war links ein großes Kreuz und rechts das
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs aus Granit,
es wurde 1921 errichtet [6] und stand zumindest in den 1970er
Jahren noch. Auf diesem Kriegerdenkmal standen in 2 Reihen je 4
Namen mit Geburts- und Todesdatum und ein Bild des Gefallenen
(Namen siehe hier). [5]
Die Glocke der »Heilig-Kreuz-Kapelle« wurde früh, mittags und abends zum Gebet geläutet, am Freitag um 15 Uhr zum Gedenken an die Sterbestunde, wenn jemand starb, wenn jemand vom Dorf Klösterle in die Stadt Winterberg zur Beisetzung gefahren wurde, zur täglichen Maiandacht, aber auch bei schweren Gewittern (der Schall der Glocken sollte die Wolken teilen und das Gewitter schneller abziehen lassen). [5] (Hinweis: Diese Angabe bezieht sich auf den Zeitraum 1920/45er Jahre)
Neben der »Heilig-Kreuz-Kapelle« gab es im Ort Klösterle
noch zwei weitere kleine Kapellen. Die »s´Stejffler
Kapoilei«, eine kleine 3x3 m große Kapelle wurde 1902
eingeweiht. Sie lag auf dem Dorfweg von Klösterle nach Winterberg und wurde von Johann Pimmer
(s´Stejffler, Klösterle Nr. 2) erbaut. In der oberen
Türhälfte war statt eines Fensters ein Eisengitter und der Fußboden
war mit Backsteinen ausgelegt. In der Mitte des Altars stand eine
aus Lindenholz geschnitzte Madonna, der Marienstatue von Lourdes
nachgebildet, darüber hingen zwei geschnitzte Engel, rechts und
links an der Wand je ein Bild. Diese »s´Stejffler Kapelle« wurde
von den Tschechen schon vor langer Zeit abgerissen. [5], [7], [14] Eine weitere kleine
»Wegkapelle« stand auf dem Weg von der Gosslersäge zu
den Bergäckern, sie gehörte der Familie Königbauer. Diese stand
zumindest bis 1981 noch. [7].
In Literatur [14], [PK 04] befindet sich ein Foto der
Dorfkapelle und der s´Stejffler Kapelle.
[bearbeiten] Geschichte
Nach Aufzeichnungen des tschechischen Archivars Frantisek Teply
[11] soll sich bereits 1174 im Ort
Klösterle eine Niederlassung von Mönchen befunden haben, die
das Gebiet um Winterberg herum seelsorgerisch betreuten. Davon soll
auch der Name "Klösterle" = »kleines Kloster«
herstammen. (So wurde es noch in den 1930er Jahren in der Schule
in Klösterle im Heimatkundeunterricht gelehrt.) [6] Teply hat jedoch für seine
Aussage (eher eine unbelegte Vermutung) nie einen urkundlich
belegten Beweis oder Quelle vorgelegt. [4] Jedoch auch in anderen
heimatkundlichen Büchern wird auf die unbelegte Aussage Bezug
genommen. "Schwäbische Klosterbrüder haben den Ort
gegründet". Das Haus mit der Haus-Nr. 1 hieß mit Hausnamen -
»s´Schwom«. Anfangs sollen 10 Häuser gestanden haben. Sie reihten
sich um den länglichen Dorfplatz. [2]
Belegt ist, daß der Ort Klösterle im Jahre 1359
erstmals urkundlich erwähnt wird. In einer für die
Siedlungsentwicklung des mittleren Böhmerwaldes sehr wichtigen
Urkunde vom 20. Juli 1359, bestätigt der böhmische König Karl IV.
dem Peter von Janowitz den Besitz der damaligen Herrschaft
Winterberg, unter Auflistung von 3 Märkten (opida) und
36 Dörfern (villas). Darunter das Dorf Klösterle (Classterzecz) sowie auch
Salzweg (Solnu czistu) und Camyna
Lhota bei dem vermutet wird, dass es sich um Freiung
handelt. [4]
Kurzabriss der Geschichte des Ortes Klösterle:
- 1359 erstmals urkundlich erwähnt [1], [4]
- Um 1424 wurde in der Gegend zwischen Klösterle, Winterberg und Ernstberg nach Silbererz gegraben [1]
- 1852 wurde die steinerne »Heilig-Kreuz-Kapelle« gebaut [6]
- 1885 wurde die freiwillige Feuerwehr Klösterle gegründet [2]
- 1896 wurde die Kronen- oder Goldwährung eingeführt
[1]
1 K (Krone) = 100 h (Heller). Zur Zeit des Bahnbaus betrug der Taglohn 1 K 20 h, Furhlohn mit 2 Pferden 12 K, mit Ochsen 5 K. - 1898 wurde die Schule in Klösterle eingeweiht [2], [5] Baubeginn war 1896 [12]
Sie war einklassig und wurde von durchschnittlich 50 Kindern besucht. [2] Das Geld für den Schulbau mußten die Bauern selbst aufbringen, sie mußten ihren Anteil nach dem Steuergulden bezahlen (z.B. der Stejffler-Pimmer allein 800 Gulden). Der Schulbau war mit 2.800 Gulden Vorkalkulation zum Bau vergeben worden, kam aber fast auf das Doppelte. Ursprünglich gab es 1 Klassenzimmer, 1 Küche und 1 Stube. In späteren Jahren wurden noch 2 Zimmer angebaut. Die ursprüngliche Küche war der Vorraum, der Garten war 13 a groß.
Ehe in Klösterle eine eigene Schule gebaut wurde, gingen die Kinder in Räumen von Bauern zur Schule. Dann ab 1883 in die damals im Ort Freiung neu erbaute Schule und schliesslich ab 1898 in die Schule im Ort Klösterle. [5]
Der 1. Lehrer an der Schule in Klösterle war Herr GRANTL, ab 1910 Herr Josef SELLNER, ab 1924 Herr Josef WERNER, von Dez. 1939/Mär. 1943 Frau Stefanie PUHANE (die aus dem Dorf stammte), dann bis 1945 Frau Josefine BLECHSCHMID (geb. Cermak aus Winterberg) [5] sowie Herr Hans EDER [12].
Ab Mai 1945 wurde der Unterricht eingestellt. Das Schulgebäude war später Quartier für amerikanisches Militär und später Sitz der tschechischen Gemeindeverwaltung. [12]
Hinweis: Im Quellenartikel [12], [PK 01] ist ein Foto aus dem Jahre 1913 mit Schülern aus der Schule in Klösterle (hierzu wurden 1994 die Namen der Kinder gesucht). In Literatur [PK 02] befindet sich ein Klassenfoto mit Namen aus dem Jahr 1927, Namen siehe hier. - 1899 Bau des Eisenbahn-Viadukts bei Klösterle
im Zuge des Baus der Bahnstrecke von Winterberg nach Wallern. Das größte Bauwerk hierbei war das 45 Meter hohe Viadukt über den Ernstberger Bach. Für dieses Bauvorhaben wurden italienische Arbeiter geholt. Sie wohnten bei Scherer, Klösterle Nr. 18. Die Eisenbahn mußte auf ihrem Weg von Klösterle bis zur nächsten Haltestelle in Freiung (Windflach) 200 Meter Höhenunterschied überwinden und bis Kubohütten nochmals 200 Meter. Die Haltestelle Kubohütten nannte man auch den "Semmering" des Böhmerwaldes, die Station war etwa 1.000 Meter über Meeresspiegel. [13] Wenn die Einwohner von Klösterle die Bahn benutzen wollten - was selten vorkam - so gingen sie entweder zur Haltestelle in Winterberg (ca. 3,5 km Fußweg) oder zum Bahnhof Freiung (ca. 2,0 km Fußweg). [5]
Im Quellenartikel [13], [PK 03] ist ein Foto des Viadukts bei Klösterle, aufgenommen 1990. - 1921 kamen die letzten Heimkehrer aus dem 1. Weltkrieg zurück. Es wurde im Dorf ein großes Heimkehrerfest gefeiert [5]
- 1921 wurde das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs eingeweiht [6]
- 1934 wurde eine eigene Motorspritze für die Feuerwehr angeschafft [2]
- Im März 1946 begann die Vertreibung der Deutsch-Ethnischen Bevölkerung von Klösterle - der »Odsun«
- Im Sommer 1946 hatte die Gemeinde Klösterle aufgehört zu existieren - Nach 772 bzw. 587 Jahren.
Viele der aus der Gemeinde Klösterle »Vertriebenen«
Deutsch-Böhmen fanden nach 1946 in Bayern eine Bleibe. Ein grosser Teil deren Nachkommen
lebt heute in Bayern, aber auch anderen deutschen Bundesländern.
Der Freistaat Bayern nahm
insgesamt ca. 1,9 Millionen vertriebener Menschen auf
(Deutsch-Böhmen über 1,0 Mio.), bot ihnen in den folgenden Jahren
Schutz, eine neue Heimat und übernahm die Schirmherrschaft über sie
- die »Sudetendeutschen« - der »Vierte Stamm«
Bayerns.
Die Bayerische Staatsregierung betrachtet die
Sudetendeutsche Volksgruppe als einen Stamm unter den Volkstämmen
Bayerns, heißt es in der Verleihungsurkunde vom 5. Nov.
1962..
[bearbeiten] Genealogische und Historische Gesellschaften
[bearbeiten] Genealogische Gesellschaften
[bearbeiten] Weitere Gesellschaften und Institute
[bearbeiten] Genealogische und Historische Quellen
[bearbeiten] Genealogische Quellen
[bearbeiten] Kirchenbücher
- siehe Archive
[bearbeiten] Bibliografie
[bearbeiten] Genealogische Literatur
- Puhani, Josef, (1926): Chronologische Notizen zur Geschichte von Winterberg und Umgebung 1195 bis 1926. - Winterberg, 128 S. Enthält viele Tabellen und auch Namenslisten. Genereller Hinweis: Dieses Buch gibt es nicht mehr zu kaufen. Spezieller Hinweis für Genealogen: Ein sehr interessantes Werk, da viele Namen und Namenslisten aus vergangenen Zeiten darin enthalten sind. Evt. besitzt ja auch der eine oder andere Heimatort-Betreuer der jeweiligen Heimatkreise noch eine Fotokopie des Buches. Ein kurzer geschichtlicher Auszug, nur zu den allgemeinen historischen Angaben der Stadt Winterberg, befindet sich auch im Buch Winterberg im Böhmerwald (Harwalik/Pimmer, 2. Auflage, siehe unten).
[bearbeiten] Historische Literatur
- Binder, Helmut; Fink, Reinhold Fink (1992): Der Kreis Prachatitz im Böhmerwald. - Grafenau: Morsak Verlag
- Haas, K. (1964): Gerichtsbezirk Winterberg (1930). - In: Zeitschrift Hoam!, Jahrgang 1964
- Harwalik, Hans; Pimmer, Fritz (1995): Winterberg im Böhmerwald. - Passau: Passavia, 2. Auflage
- Harwalik, Hans; Pimmer, Fritz (1991): Heimatmuseum - Winterberg im Böhmerwald. - Broschüre m. Kartonumschlag, 36 S.
- Hrabe de Angelis, Günther (1990): Winterberg im Böhmerwald: Sozialstruktur und Volksleben - Tradition und neue Wege. - Marburg: Elwert, 571 S., graph. Darst. Kt., (zugl.: Bamberg, Univ., Diss., 1988) ISBN 3-7708-0936-X
- Hrabe, Franz Eduard (1934): Winterberg. Ein Heimatbüchlein. -
- Hrsg. Heimatkreis Prachatitz e.V. (1970, 1977): Heimatkreis
Prachatitz im Böhmerwald. - Augsburg: Selbstverlag, 2
Bände.
Bd.1. (1970), bearb. von Robert Treml u.a. 260 S., Abb.; Bd. 2. (1977), 343 S., Abb., 3 Pläne; Neuauflage 1978. - Mares, Frantisek; Sedlacek, Johann (1914): Der Politische Bezirk Prachatitz. - Prag: Archaeol. Komm. bei d. Böhm. Kaiser Franz Josef-Akad. f. Wiss. 413 S. (Unter Mitwirkung des Fürsten Adolf Josef v. Schwarzenberg)
- Praxl, Paul (1960): Zur ältesten Geschichte von Winterberg. - In: Hoam! 13 (6-7), veröffentlichter Aufsatz
- Praxl, Paul (1995): Zur ältesten Geschichte von
Winterberg. - In: Harwalik/Pimmer (1995): Winterberg im
Böhmerwald. - Passau: Passavia
- Pimmer, Fritz. (1995): Im Dunkel der Vergangenheit. - In: Harwalik/Pimmer (1995): Winterberg im Böhmerwald. - Passau: Passavia, 2. Auflage
- Puhani, Josef, (1926): Chronologische Notizen zur Geschichte von Winterberg und Umgebung 1195 bis 1926. - Winterberg, 128 S. Hinweis: Buch gibt es nicht mehr zu kaufen
- Stumpfi, Friedrich C. (1955): Aus der Geschichte von Stadt und Schloß Winterberg. -
- Teply, Frantisek (1940): Z dejin boubinskeho Podlesi. - 2. Auflage
- Walter, Josef (1887): Geschichte der Burg und Stadt Winterberg. -
- Jahresbericht der städtischen dreiklassigen Handelsschule für Mädchen (und Knaben). - Wirtschaftsaufbauschule in Winterberg, Böhmerwald, Bayr. Ostmark, Winterberg, 1939
- Kreis Prachatitz in alten Ansichtskarten.
- Draxlerova, Maria (1992): Böhmerwald auf alten Ansichtskarten. - Ceske Budejovice: Nakl. Jihoceskych Tiskaren, 287 S., überw. Abb., ISBN 80-9011203-X
- siehe auch:
- Gerichtsbezirk Winterberg#Historische Literatur
- Böhmen Literatur
- http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/sudet_lit.html#hist Sudetenland: Bibliography / Literatur
[bearbeiten] Weitere Literatur
Hinweis:
Es handelt sich hierbei meist um Aufzeichnungen die in
maschinengeschriebener Form existieren, meines Wissens nach jedoch
nicht komplett in Buchform veröffentlicht wurden. Die
Originalunterlagen wurden dem Böhmerwaldmuseum in Passau übergeben. Evt. befinden sich
weitere Kopien davon im Archiv der Heimatsammlung der Stadt
Winterberg e.V. in Freyung, Bayern. (Das Heimatmuseum Winterberg im Böhmerwald ist in der
Stadt Freyung in
Bayern (Niederbayern). Bitte nicht
verwechseln mit dem böhmische Freiung, (Gmd. Klösterle) in der Nähe der Stadt Winterberg in Böhmen).
- Skoupy, Stefanie (1950/60): Chronik der Gemeinde Klösterle, Kreis Prachatitz. - Rötenbach: unveröffentlicht. (gesammelt und aufgeschrieben von Frau Stefanie Skoupy, eine geb. Puhane, (1920), aus Klösterle Nr. 2).
- Skoupy, Stefanie (ca. 1960er): Schulwesen in Klösterle (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Skoupy, Stefanie (ca. 1960er): Bäuerliche Arbeitsmethoden im Böhmerwald (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Skoupy, Stefanie (ca. 1960er): Weihnachtsbräuche (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Skoupy, Stefanie (ca. 1960er): Osterbräuche (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Skoupy, Stefanie (1976): Kapellen in Klösterle bei Winterberg. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 29 (3), S. 84-84
- Skoupy, Stefanie (1978): Aus der Dorfchronik von Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 31 (10), S. 333-334
- Hany, Rupert (1994): Schulbau und Lehrer in Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 47 (9), S. 429
- Hany, Rupert (1995): Erinnerungen an das Böhmerwalddörfchen Klösterle. - In: Böhmerwäldler Heimatbrief, 48 (6), S. 266-267
- Hany, Rupert (1999): Gemeindesekretär von Klösterle - 1928/1938. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 52 (9), S. 444-445
- Hany, Rupert (2000): Klösterle - Marterl und Wegkreuze. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 53 (9), S. 444-445
- Hany, Rupert (2000): Klösterle - Stefanie Skoupy (geb. Puhane) wird 80. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 53 (2), S. 72-73
- Hany, Rupert (2001): Klösterle - Kauf der Pachtgrundstücke 1921/1922. - In: Böhmerwäldler Heimatbrief, 54 (11), S. 553-554
- Hany, Rupert (2001): Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 54 (11), S. 555
- Wagner, Franz (1988): Klösterle - Hausbesitzer und Hausnamen (um 1939/45). - In: Böhmerwäldler Heimatbrief, 41 (2), S. 54
- Autor unbekannt, (1991): Über das Hüten - Erinnerungen an die Gemeinde Klösterle. - In: Böhmerwäldler Heimatbrief, 44 (11), S. 344-345
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Die Flurnamen des Ortes Klösterle. - unveröffentlicht
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Dorfgeschichten Klösterle. - unveröffentlicht
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Spiele der Kinder (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Um Schwangerschaft und Geburt (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Vom Viehhüten (in ca. 1920/30er Jahre). - unveröffentlicht
- Autor unbekannt, (Aufgezeichnet ca. 1950/60): Unsere Ernährung. - unveröffentlicht
- Kasparek, Hans (Aufgezeichnet 1984): Christkindelspiel aus Helmbach im Böhmerwald. (Helmbacher/ Michelhüter - Christkindelspiel).
[bearbeiten] Archive und Bibliotheken
[bearbeiten] Archive
Die Kirchenbucheinträge für den Ort und Gemeinde Klösterle sind in den Kirchenbüchern des Pfarrbezirks Stadt Winterberg. Diese Kirchenbücher befinden sich heute im:
- Staatlichen Gebietsarchiv in Wittingau
Statni oblastni archiv v Treboni, Zamek, CZ-379 11 Trebon
Tel. +420-384 721 128, 384 721 511, 384 721 346, Fax: 384 721 346, Email: soatb@tiscali.cz
Details hierzu siehe:- Archive in der CR für Südböhmen http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/crarch-list.html#g4
- Genealogy: Archives in Czech Republic / Archive in der CR http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/crarch-list.html
- Verzeichnis der vorhandenen Kirchenbücher der Pfarrei Winterberg http://www.genealogienetz.de/reg/SUD/kb/winterberg.html
- Verzeichnis der vorhandenen Kirchenbücher weiterer Orte aus dem gesamten Gerichtsbezirk Winterberg, siehe:
[bearbeiten] Bibliotheken
[bearbeiten] Verschiedenes
- Die bayerische Stadt Freyung, Niederbayern hat seit 1977 die Patenschaft über die ehemaligen Bewohner der böhmischen Stadt Winterberg im Böhmerwald. Bitte nicht verwechseln mit dem böhmischen Ort Freiung, (Gmd. Klösterle) in Böhmen.
- Die bayerische Stadt Ingolstadt, Oberbayern ist seit 1967 die Patenstadt des böhmischen »Heimatkreis Prachatitz«
[bearbeiten] Karten
- Viele Ortspläne befinden sich im Buch Heimatkreis Prachatitz im Böhmerwald (Zeit um ca. 1930/39). Hrsg. von Heimatkreis Prachatitz e.V. , Weitere Details zum Buch siehe oben Literatur.
- siehe auch:
[bearbeiten] Region Winterberg um 1880, im Atlas des Deutschen Reichs
Der Ort Klösterle war Teil des Gerichtsbezirk Winterberg.
- Böhmen im Atlas des Deutschen Reichs, 1880 - (L.
Ravensteint)
Online Version des Atlas des Deutschen Reichs, 1880, von L. Ravenstein (1:850.000). Die online Version ist in 9 Hauptgebiete aufgeteilt, diese sind jeweils in 4 weitere Sektionen unterteilt, die man als pdf Datei über Download runterladen kann. Um die entsprechende Karte zu finden kann man den vorhandenen Gazetteer (Ortslexika, gleichfalls in pdf Format) benutzen.
Achtung: Die einzelnen Karten (pdf Dateien) sind sehr groß (~1,9 bis 2,9 MB) und nicht zum browsing geeignet. Zur Betrachtung empfiehlt sich der vorherige Download der Karten.
Aufgrund des sehr detallierten Kartenmaßstabs (1:850.000) sind viele kleinere Orte abgebildet. Jedoch nicht alle kleinen Dörfer in Böhmen (diesbzgl. ist die untengenannte Militärkarte umfangreicher). Die Region des Gerichtsbezirks Winterberg befindet sich auf der Karte:
Map 8, NE - (Map8NE.pdf, ca. 2,41 MB), siehe Stadt: Winterberg
[bearbeiten] Region Winterberg um 1910, auf der Militärkarte von Zentraleuropa
Zu den Orten der Gemeinde Klösterle und generell des Gerichtsbezirk Winterberg siehe hier die entsprechenden Teilkarten. Die einzelnen Kartenausschnitte sind sehr detailliert und beinhalten auch kleinste Orte und Dörfer. Durch anklicken der jeweiligen Region auf der Index-Karte werden die entsprechenden Detailkarten geladen. Achtung: Die einzelnen Karten (.jpg Dateien) sind sehr groß und nicht zum browsing geeignet. Zur Betrachtung empfiehlt sich der vorherige Download der Karten. Jede Detailkarte ist ca. 3-3,5 MB gross. Insgesamt stehen 267 Teilkarten von Zentral Europa zur Verfügung.
- Militär Karte von Zentraleuropa, 1910 - Index Karte
- hier enthält die Karte: 31-49 Grad (Stichwort:
Passau)
die Region des Gerichtsbezirk Winterberg, siehe rechte Seite, Zahl 49 Grad und das Gebiet östlich davon
- hier enthält die Karte: 31-49 Grad (Stichwort:
Passau)
[bearbeiten] Heimat- und Volkskunde
- Kultur und Tradition in der Region um Prachatice Deutscher Artikel des Radio PRAHA. Text und audiovisuelle Tonabspielung
- Brechelmusik
[bearbeiten] Vertreibung aus Böhmen 1945/1946 (Odsun)
[bearbeiten] Internetlinks
[bearbeiten] Weitere Internetseiten
- Winterberg (Vimperk) Artikel der deutschen Wikipedia
- Geschichte, Land Bayern - Landkreis Prachatitz (1938-1945) Überblick über die in diesem Zeitraum nach Bayern zugeordneten Gemeinden, inkl. Einwohnerzahl (1939)
[bearbeiten] Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anzubieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
[bearbeiten] Quellenhinweise
Benutzte Quellen:
- [1] Puhani, Josef, (1926): Chronologische Notizen zur Geschichte von Winterberg und Umgebung 1195 bis 1926. - Winterberg, 128 S.
- [2] Hrsg. Heimatkreis Prachatitz e.V. (1970, 1977): Heimatkreis Prachatitz im Böhmerwald. - Augsburg: Selbstverlag. Bd. 1/Bd. 2
- [3] Haas, K. (1964): Gerichtsbezirk Winterberg (1930). - In: Zeitschrift Hoam!, Jahrgang 1964
- [4] Harwalik, Hans; Pimmer, Fritz (1995): Winterberg im Böhmerwald. - Passau: Passavia, 2. Auflage
- [5] Skoupy (geb. Puhane), Stefanie (1950/60): Chronik der Gemeinde Klösterle, Kreis Prachatitz. - Rötenbach: unveröffentlicht
- [6] Hany, Rupert (1995): Erinnerungen an das Böhmerwalddörfchen Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 48 (6), S. 266-267
- [7] Unbek. Autor (vmt. 1950/60er): Und noch eine Kapelle. Unveröffentl. Manuskriptseiten, vmtl. Teil von [5] Chronik der Gemeinde Klösterle.
- [8] Pimmer, Fritz (1995): Im Dunkel der Vergangenheit. - In: Harwalik/Pimmer (1995): Winterberg im Böhmerwald. - Passau: Passavia, 2. Auflage
- [9] Praxl, Paul (1995): Zur ältesten Geschichte von Winterberg. - In: Harwalik/Pimmer (1995): Winterberg im Böhmerwald. - Passau: Passavia
- [12] Hany, Rupert (1994): Schulbau und Lehrer in Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 47 (9), S. 429
- [13] Hany, Rupert (2001): Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 54 (11), S. 555
- [14] Skoupy (geb. Puhane), Stefanie (1976): Kapellen in Klösterle bei Winterberg. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 29 (3), S. 84-84
Erwähnte, jedoch nicht benutzte weitere
Quellen:
- [10] Praxl, Paul (1960): Zur ältesten Geschichte von
Winterberg. - In: Hoam! 13 (6-7), veröffentlichter
Aufsatz
- [11] Teply, Frantisek (1940): Z dejin boubinskeho Podlesi. - 2. Auflage
- [NUS 01] Walter, Josef (1887): Geschichte der Burg und Stadt Winterberg. -
- [NUS 02] Hrabe, Franz Eduard (1934): Winterberg. Ein Heimatbüchlein. -
- [NUS 03] Stumpfi, Friedrich C. (1955): Aus der Geschichte von Stadt und Schloß Winterberg. -
Liste erwähnter und existierender
Photographien:
- [PK 01] Klassenfoto: Einklassige Volksschule in Klösterle
(1913). - In: [12] Hany, Rupert (1994): Schulbau und Lehrer
in Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 47 (9), S.
429
- [PK 02] Klassenfoto: Einklassige Volksschule in Klösterle (1927). - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 1987, 40 (11), S. 478
- [PK 03] Foto: Viadukt bei Klösterle (aus 1990). In:
Hany, Rupert (2001): Klösterle. - In: (BWH) Böhmerwäldler
Heimatbrief, 54 (11), S. 555
- [PK 04] Foto: »Heilig-Kreuz-Kapelle« (1943) und »s´Stejffler Kapoilei«. - In: Skoupy, Stefanie (1976): Kapellen in Klösterle bei Winterberg. - In: (BWH) Böhmerwäldler Heimatbrief, 29 (3), S. 84-84
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