Karkelbeck

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Wappen der Stadt Memel

K a r k e l b e c k

Fischerdorf am Ostseestrand
Kreis Memel, O s t p r e u ß e n
______________________________________________________

Ferienheim in Karkelbeck


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Karkelbeck auf der Karte des Kreises Memel
Fischerfrauen aus Karkelbeck auf sandigen Wegen unterwegs
zum Ostseestrand, um den Fang ihrer Männer abzuholen


Einleitung

Aus dem Memeler Dampfboot

Das Fischerdorf Karkelbeck, Kreis Memel, Ostpreußen, hatte den Ruhm, die längste Gemeinde der Memellandes zu sein. Es erstreckte sich vom Ostseebad Försterei bis Nimmersatt fast 15 km am Strand entlang.
Die Ansichtskarte (rechts) zeigt einige typische Motive:

  • den Krug von Franz Gattow,
  • die 1911 geweihte Kirche,
  • die Rettungsstation an der Einmündung des Regge- oder Reckebaches,
  • sowie den Ostseestrand.
Heute (1982) ist Karkelbeck militärisches Sperrgebiet der Sowjets.
Die Kirche ist nur noch eine Ruine. [1]

Name

Gasthaus Karkelbeck, Inhaber Franz Gattow

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf den Bewuchs mit Weiden und auf Seefahrt. Bei Kerkelbeck fließt die Rikupp in die Ostsee,

  • prußisch „karklas, karkls, karklis“ = Wasserweide
  • nehrungskurisch und lettisch "kārkls" = Weidenbaum
  • "begt" = segeln, mit dem Schiff fahren
  • preußisch-litauisch "gale" = Streifen Ackerstück

Allgemeine Information

So sieht das Zentrum von Karkelbeck heute aus, Foto 2008
  • Bauern- und Fischerdorf mit Bernsteinschöpferei, eigenes Kirchspiel, Erbdorf, Bauerndorf und cölmisches Dorf, 11 km nördlich von Memel, gegründet vor 1554, bekanntes Ostseebad mit herrlichen Dünen und Sandstrand[3]
  • Hier mündet der Tydiko (Fluss) in die Ostsee.

Politische Einteilung

Bis zur Eingemeindung sämtlicher Ortsteile ist Karkelbeck eine über 15 Km verteilte Ansammlung von Höfen und Gütern entlang des Küstenstreifens unterhalb Nimmersatts.

  • 1647 Hoppen Michel wird gegründet (siehe unter Bewohner)
  • 1736 Die Höfe Frischgesell Hanß, Wirschk Hanß und Hoppe Michel werden erwähnt [4]
  • 1835: Hopfen-Michel (Karkelbeck), kölmisches Dorf im Kreis Memel. Pfarrkirche: Litth. Memel. Gerichtsbehörde: Memel..[5][1]
  • Kuckelbrod war der 1917 angelegte Ausbau zu Karkelbeck.
  • 1940 ist Karkelbeck eine Gemeinde und ein Dorf.[7]

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Zunächst teils zum Kirchspiel Deutsch Crottingen, teils zum Kirchspiel Memel Land gehörig, wird Karkelbeck 1899 Seelsorgebezirk (mit Antritt des Predigers Eduard Drückler am 01.07.1899) und am 15.05.1904 eigenes Kirchspiel.

"Im Jahre 1906 wurde der Bauplatz angekauft, 1908 das Pfarrhaus bezogen, 19. Juli 1909 der Grundstein zur Kirche gelegt, am 08.06.1911 bei der Gelegenheit der General-Kirchen und Schulen-Visitation die Kirche eingeweiht [Anm. Die Kirche selber war schon 1910 fertiggestellt]. Die Gesamtbaukosten betrugen 97000 Mk."[8]


Aus dem MD Nr. 1 von 1960

„Wie ein Spätheimkehrer aus dem Fischerdorf Karkelbeck mitteilt, lagen die Trümmer der Kirche bis zu seiner erst kürzlich erfolgten Ausreise unaufgeräumt herum. Nur wenige der jetzigen Neueinwohner des Dorfes wussten etwas davon, dass an dieser Trümmerstätte einstmals eine der stilvollsten Dorfkirchen des Nordöstlichen Ostpreußens stand. Bei der 1910 erfolgten Grundsteinlegung für den Bau der Kirche ließ die Kirchenbehörde, wie es damals Sitte war, eine Bleikassette mit verschiedenen Urkunden, Zeitungen, Geldmünzen und eine Schenkungsschrift des Kaisers Wilhelm II einmauern. Wie der Heimkehrer weiter berichtet, erinnerte er sich eines Tages des Einbaues der Kassette. Nach längerem Suchen gelang es ihm, aus den Trümmern den Behälter mit den Erinnerungsstücken glücklich zu bergen. Viele Jahre bewahrte er alles getreulich auf. Nachdem jedoch die ersten Versuche der Familie, die Ausreisegenehmigung zu erhalten, misslangen und sogar Haussuchungen befürchtet werden mussten, bekam es die Ehefrau des Heimkehrers mit der Angst zu tun; sie vernichtete die historischen Dokumente. Heute bedauert sie, dass sie damals nicht auf den Gedanken kam, den Inhalt der Kassette einem ihrer Landsleute, die in Visumsangelegenheiten von Memel zur deutschen Botschaft nach Moskau fuhren, zur Weiterbeförderung mitzugeben.“


Zugehörige Ortschaften

Der Wald bei Karkelbeck

Zum Kirchspiel Karkelbeck gehörten 1912 folgende Ortschaften:

Darguszen, Grabben, Graudusz Bartel, Hohenflur, Karkelbeck, Köken Jakob, Kunken Görge, Nimmersatt, Paul Narmund, Rund Görge, Scheipen Thoms, Szodeiken Jonell, Uszaneiten.

Kirchenbücher

Die Kirchenbücher von Karkelbeck sind verschollen.
siehe auch: Ostpreußen/Genealogische Quellen/Kirchbuchbestände Kreis Memel

Katholische Kirche

Karkelbeck gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Karkelbeck gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin, 1907 zum Standesamt Kollaten. Die Zugehörigkeit wechselte 1898. Ab 1913 war Karkelbeck selbst Standesamtsort.

Zugehörige Ortschaften

Fischerboote am Strand
Bild: H.-J. Wertens

Zum Standesamt Karkelbeck gehörten 1913 folgende Ortschaften:

Karkelbeck, Nimmersatt, Uszaneiten, Kunken Görge, Grabben, Rund Görge, Szodeiken Jonell, Scheipen Thoms, Darguszen, Abbau Karkelbeck, Graudusz Bartel

(lt. Auszug Standesamtsregister Karkelbeck; mit Abbau wurden Höfe usw. bezeichnet, die außerhalb der Gemeinschaft aber noch innerhalb der Gemeindegrenze lagen.)

Standesamtsregister

Eine wertvolle Hilfe angesichts der fehlenden Kirchenbücher von Karkelbeck stellen die Zweitbücher des Standesamtes Karkelbeck dar, die im Standesamt I in Berlin lagern. Verfilmungen sind auch bei den "Mormonen" vorhanden.

  • Geburten 1913-1916, 1919, 1921-1938.
  • Heiraten 1913-1916, 1918-1938.
  • Sterbefälle 1913-1916, 1918-1935, 1937-1938.


Memeler Dampfboot vom 10.02.1933

Standesamtliche Nachrichten Karkelbeck

Im Jahre 1932 sind 37 Geburtsfälle, 5 Eheschließungen und 23 Sterbefälle registriert worden.

Bewohner

Martin Moors aus Karkelbeck

Aus verschiedenen Dokumenten und Steuerlisten konnten auch Familiennamen und Personen gefiltert werden, die auf der folgenden zusätzlichen Seite aufgeführt sind:

Bevölkerungsentwicklung

Karkelbeck wird schon recht früh im Zuge einer Volkszählung 1540 (Türkensteuer) erwähnt und die Bevölkerung hat, trotz Widrigkeiten (siehe Geschichte), stetig zu genommen.

Das Diagramm veranschaulicht die Bevölkerungsentwicklung von 1540-1939. Unten sind weitere und detailiertere Informationen.

Bevölkerungsentwicklung Karkelbeck

  • 1540 in Karkelbeck leben 330 Einwohner
  • 1758 Karkelbeck besitzt 44 Feuerstellen [9]
  • 1819 ist Karkelbeck ein Stranddorf mit 44 Häusern und die stärkste Bernsteinschöpferei im vormaligen Litauen [10]
  • 1821 318 Seelen leben in der Stranddorfgemeinschaft: Hoppen Michel mit 16 Einwohnern, das Erbdorf Karkelbeck mit 100 Seelen und das Bauerndorf Karkelbeck mit 202 Seelen[11]
  • 1848 in Karkelbeck leben 549 evangelische und 10 katholische Einwohner, 559 Einwohner insgesamt[12]
  • 1864 in Karkelbeck leben 629 Einwohner[13]
  • 1926 in Karkelbeck leben 841 Einwohner
  • 1939 lt. Volkszählung leben 810 Menschen in Karkelbeck

Nach dem Krieg wird Karkelbeck in den 1950 Jahren zum militärischen Gebiet erklärt, die Häuser werden um den See Plazis abgetragen. Lediglich der südliche Teil bis zu holländischen Spitze bleibt erhalten. Die Gemeindeseelenliste, von Christoph Patra aufgestellt, gibt zum Teil Auskunft über den Verbleib der Bevölkerung nach 1945.

Das heutige Karkelbeck besteht aus Naujo-Karkle (rechts der Küstenstraße) und Karklė (links der Küstenstraße)

Infrastruktur

Zur Infrastruktur (Unterbau) einer Gemeinde zählen sämtliche Einrichtungen des öffentlichen Lebens (Institutionen, Vereine, Gewerbe etc.) aber auch das Straßen- und Handelsnetz, Boden- und Wasserbeschaffenheit etc., die einen Einfluß auf Entwicklung oder Stagnation eines Ortes haben.

Im Aufbau befindlich


Friedhof von Karkelbeck

Insgesamt besaß Karkelbeck vier Friedhöfe:

Der nördlichste Friedhof im Ortsteil Bruwelischken liegend, hieß Bruwel-Friedhof (oder Dietschmannfriedhof). Heute liegt er im Ort Saipiai, dies stimmt aber nicht mit den historischen Örtlichkeiten überein. Der Friehof ist nicht mehr vorhanden. Aufgrund der Karte von 1912 und den ermittelten GPS-Daten wurde er aufgesucht. Es ist nichts mehr zu erkennen. Als der nördliche Teil Karkelbecks zum Truppenübungsplatz wurde, verschwand dieser Friedhof.

Ebenso durch diese Nutzung verschwunden sind der Plotz-Friedhof unweit des Plaze-Sees und der Neumannfriedhof etwas weiter davon süd-östlich liegend. Sie konnten noch nicht aufgesucht werden - sie liegen mitten im Naturschutzgebiet und der Untergrund scheint dort sehr versumpft zu sein.

Der Lindenfriedhof liegt zum Glück im südlichen Teil Karkelbecks (auch Gaigaliszken) und blieb von der Truppennutzung der Russen verschont. Der Friedhof ist zu Fuß gut erreichbar. Auf der Straße, von Memel kommend, fährt man bis Naujo Karkle und biegt schließlich links im Ort ab. Als Orientierungspunkt nimmt man die Gaststätte mit dem Holzpfad auf der linken Seite - hier sollte man auch parken, da die Straße weiter unten gesperrt ist. Man folgt der Straße, geht an dem Tausend-Mützen-Baum und dem Sportplatz vorbei. Danach hält man sich links und geht Richtung Meer. Man sieht den Friedhof schon - er liegt auf der rechten Seite. Ein Stück weiter kommt man über einen Holzpfad zum Strand.

Er ist gut erhalten, wird gepflegt und auch heute noch genutzt. Es ist ein großes Glück, dass dieser Bereich des alten Karkelbecks nicht zum militärischen Sperrgebiet erklärt und dementsprechend genutzt wurde.


Aus dem MD 1961/Nr. 13:

Herr Budwitz bezieht sich hierbei auf den Artikel "Der Karkelbecker Lindenfriedhof" aus dem MD 1961/Nr. 11/S. 148:

Karkelbeck hatte vier Friedhöfe Im MD S.148 wird von zwei Friedhöfen meines Heimatdorfes Karkelbeck berichtet. Als gebürtiger Karkelbecker möchte ich hinzufügen, daß wir insgesamt vier Friedhöfe besaßen. Der eine Friedhof lag in Bruwelischken zwischen Bertuleit und Schlasza - das war der sogenannte Dietschmann- oder Bruwel Friedhof. Der zweite lag zwischen Moors und Ensins, etwa 50 Meter vom Ostufer des Karkelbecker Sees, Plotz genannt - das war der Plotz-Friedhof, auf dem meine Eltern bestattet sind. Der dritte war 500 Meter südöstlich vom Plotz gelegen - das war der Neumann-Friedhof auf dem meine Bruder ruht. Der vierte war der Lindenfriehdof, der noch heute benutzt wird. Die anderen drei Friedhöfe sollen vom Boden verschwunden sein, da vom Racke-Fluß nach Nimmersatt zu ganz Karkelbeck (Anm.: der Ortsteil Bruwelischken, nicht die südlich gelegenen Ortsteile) ein Truppenübungsplatz wurde. Die Karkelbecker Kirche, die der letzte Memelland-Kalender auf Seite 69 zeigt, liegt auch in Trümmern." [14]


Eine Zeitzeugin erinnert sich an einen Besuch dieses Friedhofes: "Wie anders wirkte dieser Friedhof hier auf der Düne mit seinen fremd anmutenden Gräbern und Kreuzen. Seine ernste Hoheit lag nicht in polierten Marmorrahmen oder gepflegten Fliedereinfassungen, sondern in der Natürlichkeit der Anlage, die dem Beobachter das Gefühl gab, seine Toten könnten auch jetzt noch das Rauschen des Meeres und des Windes hören. Die verwehten Sandgräber lagen vor mir im heißem Atem der Mittagssonne. Und doch konnte ich mir vorstellen, wie der Sturm hier in Herbst- und Winternächten an den Kreuzen rüttelte und zerrte [...]. Ob hier je ein Maler gestanden hat, den seltsamen Reiz dieses Friedhofes einzufangen?[15]"

Auf der nachfolgenden Seite sind die bisher fotografierten Grabsteine aufgeführt.

  Friedhof von Karkelbeck

  Eine Karte zur Lage der Friedhöfe in Karkelbeck finden Sie hier.

Geschichte

Karkelbek auf der Carte des terres devant le Curis H [affe] [de] cote du Memmel, ca. 1670, 1:55 000, Sign. N 11999/50
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • 1659 Am 16.Jan 1659 tritt Adam Erasmi seine 7 Hufen 24 Morgen nebst Gebäuden und Kruggerechtigkeit dem Amte gegen anderes Land nahe bei der Stadt ab. Hierauf nimmt Hans Frischgesell den Besitz gegen Zins; da aber diese Hufen nahe an der See liegen und mehr und mehr versanden, hat er nicht sein Auskommen gefunden, ist den Zins schuldig geblieben und schließlich heimlich davon gegangen.
  • 1675 Gegen ermäßigten Zins nimmt den Besitz der Wybranzen-Captain Albrecht Peterjohn 12.Mai 1675 und befindet sich noch 1685 daselbst.
  • 1647 Am 8.April 1647 erhält der Strandreiter Michel Hopp eine Hufe 24 Morgen in Karkelbeck zu kölm. Rechten.
  • 1719 Das cölmische Gut Karkelbeck, an der Ostsee gelegen, gehört dem Herrn Strandreiter Johann Schneider.Quelle:[16]
  • 1758 Dies ist der Ursprung des kölmischen Dorfes Hoppen Michel, welches im Jahr 1758 vier Bauern inne hatten: Peter Kursch 18 Mo., Daniel Einahr und Jurge Mohr je 13 Mo., Christoph Ziepa 9 Mo.
  • 1863 Durch Cabinettsordre vom 19.Jan. 1863 wurden unter der Benennung „Karkelbeck“ außer Hoppen Michel folgende bäuerliche Besitzungen zu einem Gemeindebezirk vereinigt: Alwicksgalle, Brenzigalle, Dumbregalle, Gaigalle, Mistegalle, Steppenagalle, Tydekgalle, Wiskogalle, Winkogalle, Lappsgalle. „Galle“ bedeutet hier: eine Strecke Land, ein Ende Land, vom litauischen und lettischen galas, gals.[17]
Kosakeneinfall in Ostpreußen
  • 1757 Kosaken in Karkelbeck

Hasenkamp beschreibt die Situation auf dem "platten Land" im siebenjährigen Krieg:
"Die aus Kosaken und Husaren gebildete Avantgarde rückte am 28. Juni aus dem russichen Grenzorte Polangen in Nimmersatt (dem nördlichstehn Grenzorte Preußens) ein - der erste Feind, der nach einem Zeitraume von mehr als zwei Menschenaltern den Boden dieser Provinz betrat.
Schon in den vorhergehenden Tagen hatten mehrfache Einfälle der Kosaken, welche auf ihren Streifzügen die Dörfer Nimmersatt und Karkelbeck überfielen, Vieh, Pferde und selbst Menschen über die Grenze schleppten, die Bewohner des platten Landes in Aufregung und Schrecken versetzt."

Weiter unten führt er aus: " ... die Amtsleute retteten sich und einen Theil ihrer Aktenregistratur in die Festung. Alle ländlichen Wohnstätten von der russischen Grenze bis unter die Kanonen von Memel standen verödet und fielen der Zerstörungswuth der Kosaken zum Opfer" [18]

  • 1880

Die Lepra kommt über Zuwanderer und Gastarbeiter in das nördliche Memelland, unter anderem stecken sich auch Bewohner aus Karkelbeck an. Dr. Rudolf Koch richtet das Lepraheim in Memel ein, wo unter anderen Anna Moors 1904 verstirbt. [19].

  • um 1900

Das Standesamt in Karkelbeck erhält Nachrichten vom Kreisausschuss Memel, dass zu Personen aus dem Gebiet Karkelbeck "der Tod des [...] in russicher Gefangenschaft in Simbirsk (Anm. und weiter Saratow) nachträglich beurkundet wird". Die Angaben dazu stammten aus dem Nebenregister der ev. - luth. Kirche in Simbirsk

  • 17.03.1917

Die Russen überschreiten im ersten Weltkrieg die Grenze bei Gordzy und Nimmersatt und ziehen plündernd nach Memel. Sie nehmen die Stadt ein und werden wenige Tage später von deutschen Truppen aus Königsberg wieder vertrieben. Die Gefangenen, die die Russen auf ihrem Rückweg verschleppten konnten teilweise befreit werden. Die Bevölkerung Karkelbecks floh Richtung Memel. [20].

  • 1920 Jahre

Das Memelland kommt zu Litauen und der Ort heißt nun Karklininkiai

  • 1930 Jahre

Das Memelland gehört zum Deutschen Reich und heißt wieder Karkelbeck

Die Bilder wurden freundlicherweise von H.G. Moors zur Verfügung gestellt

  • September 1944

Die Stellung einer Kompanie wird in Karkelbeck erwähnt, die in einem Arbeitsdienstlager untergebracht war und zudem "Unterricht" in einer Scheune erhielt. Teile der zugewiesenen Soldaten haben dann in Heydekrug Kommunikationsleitungen installiert. [21]


Gefallene im II. Weltkrieg

Zur Erinnerung an die Soldaten des zweiten Weltkrieges, die in Memel und in den Orten der Umgebung gefallen sind.

Kriegsgräber- und Gedenkstätte in Memel 2012

Die Kämpfe ereigneten sich vom 11.10.1944 bis zum 06.12.1944[22]

Am 11.10.1944 fielen:

  • Bublitz, Gerhard *11.04.1924 in Falkenwalde, Gefreiter
  • Böhm, Leopold *22.04.1926 in Jauer, Gefreiter
  • Haase, Heinz *15.12.1925 in Berlin, Gefreiter
  • Kappa, Willi *16.01.1923 in Fehrow, Gefreiter
  • Pfordt, Werner *11.06.1922 in Duisburg-Hamborn, Gefreiter
  • Wassmann, Martin *30.06.1922 in Blievenstorf, Unteroffizier

Am 12.10.1944 fiel :

  • Stock, Josef *13.11.1916 in Hassenthal, Unteroffizier

Am 14.10.1944 fielen:

  • Gugel, Georg *12.05.1903 in Weisendorf, Obergefreiter
  • Pfeiff, Harald *29.12.1924 in Hirschendorf, Gefreiter
  • Wegner, Gerhard *29.04.1926 in Pritzwalk, Grenadier
  • Werning, Heinrich *04.07.1926 in Samern, Grenadier

Am 20.10.1944 fiel :

  • Helms, Adolf *17.07.1912 in Hamburg, Obergefreiter

Am 22.10.1944 fielen:

  • Barz, Felix *14.09.1916 in Ochtendung, Stabsgefreiter
  • Dahms, Edwin *22.09.1921 in Stargard, Obergefreiter
  • Hagebeuker, Helmut *25.09.1925 in Waldbauer, Gefreiter
  • Hess, Pius *26.3.1922 in Gissigheim, Gefreiter
  • Raithel, Wilhelm *06.09.1910 in Hof/ Saale, Stabsfeldwebel,

Am 25.10.1944 fiel :

  • Minden, von, Joachim *28.03.1922 in Brahe, Obergefreiter

Am 30.10.1944 fiel :

  • Strohsacker, Gotthilf *17.03.1908 in Stauffen, Obergefreiter

Am 04.11.1944 fiel :

  • Weber, Wilfried *27.01.1927 in Brakwede, Grenadier

Am 05.11.1944 fielen:

  • Mehnert, Johannes *11.06.1921 in Freiberg, Unteroffizier
  • Zeillinger, Herbert *26.04.1925 in Wien, Gefreiter

Am 07.11.1944 fiel :

  • Hoffmann, Walter *06.11.1922 in Tosthund, Obergefreiter

Am 19.11.1944 fiel :

  • Haller, Walter *07.05.1923 in Tobertitz, Unteroffizier

Am 29.11.1944 fiel :

  • Pfeil, Karl *13.06.1911 in Niederkaufungen, Obergefreiter

Am 06.12.1944 fiel :

  • Finke, Heinrich *27.02.1921 in Oberhausen, Obergefreiter


Weitere Informationen:

  • Die Namen der Gefallenen finden Sie auf den Gedenktafeln auf dem Soldatenfriedhof in Memel/ Hindenburghain. Die Tafeln sind alphabetisch sortiert.
  • Auf der Webseite Weltkriegsopfer finden Sie fast alle Gefallenen mit weiteren Angaben.


  • nach 1945

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden aufgrund der Volkszählung von 1939 Gemeindeseelenlisten erstellt, die den Lastenausgleich regeln sollten ( siehe auch Lastenausgleichsarchiv). Sie lagern heute in Bayreuth. Neben der Registratur der Bewohner sind auch Vermerke über den Verbleib angegeben, so z.B. "in der Heimat", "verzogen nach [...]", aber auch die Hinweise "gefallen [in]" und "verschleppt nach [...]". Die Gemeindeseelenlisten können also einen Hinweis über den Verbleib von Angehörigen geben und sind ein wichtiges Instrument zur Familienforschung.

Der Ort heißt nun Karkle

Karkelbeck heute

Neubauten in Karkelbeck, Foto 2009

In den 50' Jahren des letzten Jahrhunderts wurden große Teile Karkelbecks vom russischen Militär übernommen. Die betreffenden Teile der alten Bebauung Karkelbecks wurden abgetragen. Auf Satelittenbildern kann man aber noch die alten Straßen erkennen und zum Teil auch die alte Flureinteilung der Hufen und Galen. Die alte Hauptstraße, entlang des Sees Plazis, führt noch heute durch das Gebiet. Es ist allerdings nicht möglich von dieser Straße abzuweichen. Nichts auf dem Weg durch das Naturschutzgebiet weist noch auf die alte Bebauung hin. Einschnitte in den bewaldeten Stücken erinnern an eine geplante Bebauung, aber vieles haben sich Sumpf, Wiesen und Gewässer zurückgeholt. Die Straße selber, in Richtung Šaipiai (Scheipen Thoms) endet bei der Verwaltung des Naturschutzgebietes. Es ist still an diesem Ort, gelegentlich überholen einen Fahrradfahrer und man kann am See Plazis diese Ruhe genießen. Wenn auch nichts mehr an die bewegte Geschichte dieses Ortes erinnert (Übergriffe der Kosaken und Russen, die Bernsteinfischerei, die vielen Bauernhöfe und die Kirche, der Ausbruch der Lepra usw.), so ist es doch ein Ort der von Vorfahren und Ahnen besiedelt, belebt und durch sie an Geschichte gewonnen hat.

Zwischen der Holländischen Mütze dem o.g. Fluß, ehemals das Hoppen Michel oder Cöllmisch Karkelbeck können noch alte Häuser gefunden werden. Aber auch hier gab es viele Veränderungen. Gästehäuser und ein Kulturplatz entstanden und entstehen. Ein neuer Ortsteil (Naujo Karkle) rechts der Küstenstraße wurde gegründet. Karkle entwickelt sich zu einem Touristenort. Lediglich der Schutz durch das Landschaftsschutzgebiet verhindert, dass das ursprüngliche Karkelbeck überbaut wird, so wie es aktuelle Planungen aus Palanga mit Gebieten in Nimmersatt vorsieht.

August 2010, Peter Wallat

Die folgenden Bilder zeigen kurz auf, wie es heute aussieht.

Frau Arijana Szentiks war so freundlich und hat sich die Zeit genommen, den Text der Gedenkschrift zu übersetzen:

Ehemalige Kirche von Karkelbeck

"Da die örtlichen Bewohner von der Fischerei nicht überleben konnten, haben sie Vieh gezüchtet und Bernstein gesammelt. In sandigen Grundstücken haben die Fischer Kartoffeln angebaut, manche haben sich mit Schmuggel was dazu verdient. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Karkelbeck der Status eines Kurortes erteilt. Naturliebhaber aus Memel kamen hierher und haben sich in den Höfen der Einheimischen aufgehalten. Im Dorf waren drei Schulen, zwei Krüge (Wirtshäuser), eine Bäckerei und eine Rettungsstation. In den Dünen stand ein Signalturm, der vor Stürmen warnte. Karkelbeck war das größte baltische Fischerdorf im Memelland, die kurischen Traditionen waren hier sehr stark, die eigenartigen Bauwerke der Fischer blieben noch lange erhalten.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat das sowjetische Militär die Umgebung besetzt und eine militärische Übungsanlage eingerichtet. Die Gehöfe, die dort standen wurden vernichtet, die Kirche zerstört. Jetzt erinnern nur noch alte Friedhofskreuze, Grabmale und ein paar alte Gehöfe im Süden Karkelbecks an die Vergangenheit des Landes."



Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 17.03.1931

Flurnamen des Kirchdorfs Karkelbeck gesammelt von M. Brusdeilins, Löllen

Das heutige Dorf Karkelbeck bestand ursprünglich aus dem Königl. Strandbauerndorf Karkelbeck und dem Kölmischen Bauerndorf Hoppen-Michel. Ueber die Entstehung beider Ortschaften sei ( nach Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel) kurz folgendes bemerkt: Ein gewisser Adam Erasmi, der in Karkelbeck 7 Hufen 24 Morgen Land nebst Kruggerechtigkeit besitzt, vertauscht 1659 sein Besitztum gegen entsprechendes Land in der Nähe der Stadt. Seinen Besitz übernimmt vom Amte Althof ein Hans Frischgesell gegen Zins. Da sein Land, das dicht am Strande liegt, allmählich versandet und er die erforderliche Zinspacht nicht aufbringen kann, verschwindet er heimlich aus K. Daraufhin wird die Zinssumme ermäßigt und der Wybranzen-Kapitän Albrecht Petersohn übernimmt den Besitz am 12.5.1675 und bleibt daselbst mehrere Jahre. Der Strandreiter Michel Hopp erhält am 8.4.1647 in Karkelbeck 1 Hufe 24 Morgen Land zu kölmischen Rechten. Aus dieser Besitzung hat sich späterhin das Dorf Hoppen-Michel gebildet. Im Jahre 1758 wohnen darin 4 Bauern: Peter Kursch, Daniel Einahr, Jürge Mohr und Christoph Ziepa.

Laut Kabinettsorder vom 19.1.1868 wurden beide Ortschaften vereinigt. Dazu wurden noch folgende bäuerliche Besitzungen hinzugefügt: Brenzigalas, Gaigališkei, Winkogalas, Lapogalas, Dumbriogalas, Wtštogalas, Atwikiogalas, Tydekogalas, Bruweliškei, Miestelei. Galas bedeutet hierbei ein Stück Land-Ende. Der Dorfname Karkelbeck bedeutet „mit Weidengestrüpp bewachsener Fluß“. (Karklas – Weidenbusch, Beek – Fluß) Die nun folgenden Flurnamen sind teils lettischen (kurischen) teil litauischen Ursprungs, weil die Stranddörfer vielfach kurische Siedler aufzuweisen haben.

Kuckelbrod: der südliche Abbau des Dorfes K. in der Palwe, etwa 1 ½ Kilometer südlich vom Bahnhof Försterei beiderseits des Mittelweges

Fleischdorf, Milchhof: scherzhafte Bezeichnungen des Volksmundes für den Abbau

Plikes: litauische Bezeichnung für die Palwe (plikas-nackt)

Seškine: 200 Morgen großer Wald am östlichen Rande der Palwe, dem Besitzer Ploneitis-Rund-Görge gehörig; früher Gemeindeeigentum von Karkelbeck. Auch das davor liegende Insthaus wird so bezeichnet. Früher wohnte dort ein Besitzer Seškas (lit. seškas-Iltis)

Melnamiše: litauischer Name für die „Holländische Mütze“, den nördlichsten Zipfel der Plantage, unmittelbar am Ostseestrand gelegen (lettisch mels-schwarz, miše- Wald)

Eiliniške: Insthaus nebst ca. vier Morgen großem Ackerstück des Fischers Kykalis, auf dem Südufer des Gaigalo-Flüßchens unmittelbar an der Hauptdüne gelegen. Früher Gehöft des Besitzers Eilins.

Ragaviške: Insthaus des Besitzers Adam Petereit auf dem nördlichen Gaigalo-Flußufer, der Eiliniške gegenüber. Gehöft des ehemaligen Kätners Ragavš.

Ziepa-Brücke: Holzbrücke im Zuge der Dorfstraße über das Ziepa-Flüßchen (südlicher Dorfteil)

Liepoš-Kapai: südlichster Kirchhof des Ortes nördlich der Mündung des Gaigalo-Flüßchens ins Meer auf der Hauptdüne gelegen (lit. Ciepa-Linde)

Ganykloš: sandiges Weidengelände zwischen Seškine und Plantage (lit. ganyti-Weiden)

Jono-Kalnš: „Johannisberg“, ein kleiner Hügel westlich des Mittelweges und südlich des Tydeck-Flüßchens, ehemals beliebter Tummelplatz der Dorfjugend

Saksina Aakiš: lett. „Südwesthafen“, steiniger Dorschgrund in etwa 14 Faden Meerestiefe der Holländischen Mütze gegenüber

Kirkijaš: Flundernfischereigrund in etwa 14 Faden Tiefe, steinfrei,lett. kirkiš- kleiner Meereskrebs

Tydeko Ufer, Tydek Fließ, benannt nach dem Besitzer, dessen Gehöft daran liegt (Tyd. galas)

Gaigalo Upe: Gaigal-Bach; fließt am Gehöft des verstorbenen Besitzers Gaigals vorbei (lett. G. – Enterich)

Radzinš: Bezeichnung für das Dünengelände nördlich des Lindenkirchhofes; daran liegen die Gehöfte der Fischerkätner Leksis und Klein; ragt etwas ins Meer hinein (lett. ragš- Horn)

Purwas Lejaš: (von lit. lyti-regnen): niedrige Ländereien des Besitzers Ansas Mikoleit im östlichen Teil von Gaigališken, reichte an die alte Poststraße Darguszen-Kollaten heran. Ferner befindet sich noch ein so bezeichnetes Geländestück im östlichen Teil von Bruwelišken. Gehört dem Besitzer Jurgis Tydeks (Urban), (lit. purwaš-Sumpf)

Trankale: kleines Birkenwäldchen im Purwaš des Besitzers Mikoleit

Silaš: sumpfiges Heidegelände südwestlich der alten Schule, dem Kätner Michel Kurschus eigen (Lapogalas)

Anškiške: Insthaus des Kätners Martin Tydeks gegenüber dem Bauerngehöft des Anškis (Lpg.)


Memeler Dampfboot vom 30.06.1937

Pfarrerwechsel in Karkelbeck

Am Sonntag nahm Pfarrer Reisgies Abschied von der Kirche Karkelbeck. Die festlich geschmückte Kirche war sowohl im deutschen wie auch im litauischen Gottesdienst gut besetzt. Der Gemischte Kirchenchor verschönte beide Gottesdienste durch gesangliche Darbietungen. – Am kommenden Sonntag, dem 4.Juli, wird Pfarrer Klumbies-Ruß, der zum Nachfolger von Pfarrer Reisgies bestimmt worden ist, seine Antrittspredigt halten. Der heutige Gottesdienst beginnt um ½ 10 Uhr und der litauische um 11 Uhr vormittag.


Memeler Dampfboot vom 20.11.1937


Die älteste Einwohnerin von Karkelbeck gestorben.

Dieser Tage verstarb die älteste Einwohnerin des Kirchspiels Karkelbeck, Witwe Barbe Bajohr, aus Karkelbeck im Alter von 94 ½ Jahren. Die Verstorbene, die am 24.April 1843 in Hohenflur (Kreis Memel) geboren war, heiratete im Alter von 26 Jahren den Arbeiter Willgalies aus Schodeiken-Jonell. Als ihr erster Mann starb, heiratete sie den Arbeiter Bajohr aus Karkelbeck. Nach dem Tode ihres zweiten Mannes zog sie zu ihrer einzigen lebenden Tochter, bei der sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte. Bis zu ihrem Lebensabend war die hochbetagte Frau noch sehr rüstig. Ein Herzschlag löschte ihr Leben aus.


Karten

Karkelbeck
Karkelbeck in der Memellandkarte
Siehe ganz links am Haff auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
Karkelbeck auf der Schroetterkarte Nr. 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Karckelbeck im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Karckelbeck im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Coelmisch Karckelbeck im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Cölmisch Karckelbeck im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Karckelbeck im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 4, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Karkelbeck im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)und 0292 Memel (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Genealogische Internetseiten

Teilauswertung zu Karkelbeck: Memelland, OFB

Familienforschung

Familiennamen: Moors, Szimkus, Szuiszellis, Kaulis, Kiekszta, Trakis, Winks, Szardeninks, Patra, Pakalniszkis

p.wallat[at]t-online.de


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KARECKKO05MT
Name
  • Karkelbeck Quelle Wohnplatz 21.75 (deu)
  • Karklininkai (1923) Quelle Seite 1086 (lit)
Typ
  • Wohnplatz (1863-01-19 -)
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • geonames:598409
  • nima:-2615333
Karte
   

TK25: 192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Memel, Klaipėda (1907) ( Pfarrei ) Quelle S.156/157

Karkelbeck, Karklininkai (1863-01-19 -) ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle

Karkelbeck (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S.156/157

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Karkelbeck Kirche object_169364


Quellen

  1. Aus dem Memeler Dampfboot
  2. Michel-Katalog Deutschland-Spezial 2014 - Band 1: 1849 bis April 1945
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Amtsbauern und Cölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736, Horst Kenkel, Hamburg 2. Auflage 1995
  5. König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835
  6. Kabinettsbeschluss vom 19.01.1863, in: Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreis Memel, Memel 1918
  7. Kurschat, Heinrich A.: Das Buch vom Memelland: Heimatkunde eines deutschen Grenzlandes, Oldenburg (Oldb.) 1968
  8. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreis Memel, Memel 1918
  9. Slawen in Deutschland, Dr. Franz Tetzner, Braunschweig 1902
  10. Erdbeschreibung der Preußischen Monarchie, Dr. G. Hassel, Weimar Verlag des Geographischen Instituts, 1819
  11. Wörterbuch des Preussischen Staats, Dr. Leopold Krug, 2. Band, 1821 Halle bei Karl August Kümmel
  12. Slawen in Deutschland, Dr. Franz Tetzner, 1902 Braunschweig
  13. Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Königsberg; Herausgeber: Königliches Finanzministerium, Berlin 1866
  14. Martin Budwitz, Karkelbecker Einwohner aus Genkingen, Kreis Reutlingen im MD 1961/Nr.13/S.178
  15. Gerda Robinson-Bendig "Der Weg nach Karkelbeck" im Ostpreußenblatt vom 24.09.1966, Seite 10
  16. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  17. Sembritzki Johannes, Geschichte des Kreises Memel
  18. Ostpreußen unter dem Doppelaar, Hasenkamp, Königsberg, 1866
  19. Das Buch vom Memelland, H.A. Kurschat, 1968 Oldenburg
  20. Lieber, in "Schlachtfelder in Ostpreußen", Verlag Königsberger Allgemeine Zeitung, 1932
  21. aus: Werner Hütter, Zwischen Front und Etappe, 2002 Books on Demand
  22. Der Zeitraum ist aus den Gefallenendaten errechnet und ergibt nicht die exakte Dauer der Kämpfe an
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