Jonaten (Ksp.Werden)

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Disambiguation notice Jonaten ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Jonaten (Begriffserklärung).
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Wappen von Heydekrug

J o n a t e n

Bauerndorf im Memelland
Kreis Heydekrug, O s t p r e u ß e n
______________________________________________________

Blick von der Landstraße auf die Häuser von Jonaten, Kreis Heydekrug


Hierarchie


Inhaltsverzeichnis

Ehemalige Dorfschule in Jonaten, Kreis Heydekrug


Einleitung

Gehöft in Jonaten, Kreis Heydekrug

Jonaten (Ksp.Werden), Kreis Heydekrug, Ostpreußen

Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Holzbauten in Jonaten, Kreis Heydekrug

Der Name sagt, dass John (Johann) geringen Besitz hat.

  • prußisch "mazas" = klein
  • "mazais, massais" = weniger
  • litauisch "maža" = klein, gering


Allgemeine Information

  • 1785 Königliches Bauerndorf, 1919 Landgemeinde[6]
  • Mehrere kleine Höfe, mit Bahnstation, 8 km östlich von Heydekrug, 1939: 251 Einwohner[7]


Politische Einteilung

1736 gehörte Jahn Maszutt zum Schultz Starost Creyß im Amt Heydekrug, Hauptamt Memel[8]
1785 gehörte Jonaten (Ksp.Werden) zum Amt Heydekrug.[9]
Ab ' 1.5.1939 gehört auch der Ort Maszen zur Gemeinde Jonaten (Ksp.Werden) . [10]


Kirchliche Zugehörigkeit

Häuser am östlichen Ortsrand von Jonaten

Evangelische Kirche

Jonaten (Ksp.Werden) gehörte 1912 zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Jonaten (Ksp.Werden) gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.

Friedhof

Der Friedhof von Jonaten. Man fährt von Heydekrug kommend über die Brücke und nach der Kreuzung mit dem weißen Haus links ab bis zur Sziesze. Vor der Brücke auf der rechten Seite ist der Wald, in dem der Friedhof liegt. Auf der Messtischkarte ist der Weg statt wie heute links, auf der rechten Seite verlaufend.

Der Friedhof selbst verwildert zunehmend.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Juli 2010

Diese Schmiedearbeit stammt aus dem Schmiedemuseum in Memel/ Klaipeda und wurde von Norman Baltrusch 2016 entdeckt, fotografiert und hier zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.


Standesamt

Jonaten (Ksp.Werden) gehörte 1907 zum Standesamt Gaidellen.


Bewohner


Verschiedenes

Memeler Dampfboot vom 10.05.1933

Jonaten, 9.Mai. [Die Gastwirtschaft] in Jonaten wurde durch die Erben des verstorbenen Kaufmanns Klamm an die Kaufmannsfrau Frieda Butkus in Heydekrug für den Preis von 20.000 Lit verkauft. Zu dem Gasthaus gehören 10 Morgen Land.

Verkehr

  • Eine 16 km lange Kleinbahnstrecke von Heydekrug nach Kolleschen führte seit 1913 durch Jonaten.

Die Strecke ist nicht mehr erhalten. Siehe hierzu: Kleinbahn Heydekrug–Kolleschen in Wikipedia

Fahrplan der Insterburger Kleinbahn
(aus dem Heydekruger Kreisblatt Nr. 17 vom 29.02.1916)


Karten

Jonaten auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Jonaten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Jonaten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Jonaten im Messtischblatt 0695 Gaidellen (1914) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JONTENKO05SI
Name
  • Jonaten Quelle Wohnplatz 12.36 (deu)
  • Jonaičiai (1923) Quelle Seite 1089 (lit)
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • nima:-2614913
  • geonames:598828
Karte
   

TK25: 0695

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei ) Quelle S. 90/91

Werden (1907) ( Kirchspiel ) Quelle S. 90/91

Jonaten, Jonaičiai ( Landgemeinde Gemeinde ) Quelle


Quellen

  1. Werden Taufenbuch 1710-1728
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Urmesstischblatt von 1860
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  5. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  6. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Amtsbauern u Köllmer in nördlichen Ostpreußen um 1736, Horst Kenkel, VFFOW, Hamburg 1995
  9. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  10. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
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