Howaldt (Familienname)

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Familienwappen beschrieben im DtGB 1936

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Bedeutung

Howaldt ist ein deutscher und schweizer Familienname (in der Schweiz auch: Howald) mit verschiedenen geschlossenen Ausbreitungsgebieten in Baden, Sachsen aber auch in Ostpreußen. Der älteste bekannte Namensträger ist ein Zufallsfund in Pirna, wo um das Jahr 1484 ein Johannes Howaldt als Geistlicher an der Stadtkirche belegt ist[1]. Im 19. Jahrhundert verband sich der Name im Zuge von Industrialisierung und Eisenschiffbau mit den Standorten Kiel und Hamburg der HDW Howaldtswerke.

Geographische Verteilung

Relativ Absolut
relative Namensverteilung
Howaldt (im Jahr 2002 insgesamt 72 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 10 Vorkommen pro Mio,
bis 10 Vorkommen pro Mio,
bis 20 Vorkommen pro Mio,
bis 30 Vorkommen pro Mio,
bis 40 Vorkommen pro Mio,
mehr als 40 Vorkommen pro Mio
absolute Namensverteilung
Howaldt (im Jahr 2002 insgesamt 72 Einträge)
erstellt von Geogen 3.0 Webdienst
Legende:
weniger als 1 Vorkommen,
bis 5 Vorkommen,
bis 10 Vorkommen,
bis 15 Vorkommen,
bis 20 Vorkommen,
mehr als 20 Vorkommen

Bekannte Namensträger

Stammvater sowohl der bekannten Kieler und auch der Braunschweiger Linie der Familie Howaldt war der Goldschmied David_Ferdinand_Howaldt (1772-1850)]. Sein Sohn der Professor und Bildhauer Georg Ferdinand Howaldt (1802-1883)] begründete den Braunschweiger Zweig der Bildhauer und Erzgießer. Der Mechanicus August Ferdinand Howaldt (1809-1883 begründete die Kieler Werftendynastie des 19. Jahrhunderts. Diese Familie läßt sich bis zu einem toten Punkt bei Jacob Howaldt, der um 1530 als Kürschnermeister in Löbejün bei Halle tätig war, zurück verfolgen.

Sonstige Personen

  • Hans Howaldt (1888-1970)], U-Boot Kommandant der Kaiserl. Marine und Olympia-Medaillengewinner im Segeln in der 8metres-Klasse vor Kiel

Literaturhinweise

Daten aus FOKO


Metasuche

zum Familiennamen: Howaldt


Quellen

  1. Alfred Meiche: Historisch-topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna, Teil 4.14.2 Kath. Geistliche bis zur Reformation, Dresden 1927.

Weblinks

Familienforscher

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