Haus Lyren

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Inhaltsverzeichnis

Lage

Einleitung

Von 1263 – 1445 sind die Herren von Lyren als Besitzer erwähnt, danach bis zu ihrem Aussterben (1793) die Herren von Dobbe. Weiterhin danach sind die mütterlicherseits mit den Dobbe verwandten Freiherren von Asbeck Besitzer von Haus Lyren, welche auch das Dobbesche Haus NosthausenGut Nosthausen bei Eickel/Hofstede erwarben. Von den Erben Asbeck kaufte der Herzog von Arenberg in Brüssel beide Güter. 1842 erwarb den Rest der Lyrenschen Ländereien die Stadt Wattenscheid. Der zeitliche Mieter des 1798 errichteten alten Renteigebäudes zu Lyren, Fuhrunternehmer Johann Wittgen, erwarb das bis dahin angemietete Gebäude. Die Burg befand sich in der Mitte eines vom Bach Radbecke ("Rattenbach") gespeisten Teichs (heute Gertrudisplatz) auf einer Gründung aus Eichenpfählen.

Familie von Lyren

  • 24.08.1337 Rabodo von Lieren Zeuge des Knappen Ludolf von Wattenscheid

Familie von Dobbe

  • Wilhelm von Dobbe zu Lier (1489) und Bate (1489) seine Ehefrau, und deren Sohn Wilhelm von Dobbe zu Lier (1489) und Belie (1489), dessen Ehefrau.

Erbfolge

  • Wilhelm von Dobbe zu Lier (1489, 1513+) oo Bele(1489) von Galen (T. Gerhards u. Kath. v. Schonebeck), belehnt mit Sienbeck, Kinder:
    • Gerhard von Dobbe (1514, 1524+) oo Margareta Gogreve, Sohn Wilhelm (1524, 1538)
    • Bernhard von Dobbe (erhält 1513 Lyren)

Erbfolge

  • Gerhard / Bernhard Dobbe von Dobbe oo Margretha Gogreve, Schwester des Wilhelm, Kinder:
    • Wilhelm von Dobbe, (1521/61, 1575+) zum Vogelsang und Lyr

Urkunde

  • 30.11.1513 Der Dechant des Stiftes Mariengraden in Köln Hermann von Hessen bekundet, in Gegenwart und mit Zustimmung seines Kapitels den Gerhardt (2x!) / Bernhard (1x?) Dobbe mit dem Zehnten und Gute im Kspl. und Dorfe Wattenscheid so belehnt zu haben, wie es dessen verstorbener Vater Wilhelm Dobbe und seine Voreltern zu Lehen zu tragen pflegten (…).
  • 1514 Belehnung des Gerhard Dobbe mit Haus Vogelsang in Ahsen (Datteln) durch das Fürstbistum Münster.

Erbfolge

  • Wilhelm von Dobbe, (1521, 1554+) oo Margarete N. (1559 Wwe.), Kinder:
    • Wilhelm von Dobbe (1545/61, 1575+), volljährig 1538.

Urkunde

  • 26.07.1524 Die Essener Äbtissin Margaretha von Bichlingen bekundet den Wilhelm Gogreve als Vertreter des unmündigen Sohnes seiner Schwester Margaretha, Wilhelm Dobbe des Jungen, Mit dem Gute zu Höntrop und den Wiesen bei der Steinbrücke so belehnt zu haben, wie dessen Voreltern sie vom Stift zu Lehen getragen haben. (…).
  • 25.06.1545 Nach dem Tode des Vormundes Wilhelm Gogreve und erlangter Volljährigkeit des Wilhelm Dobbe, erfolgt nun dessen Belehnung mit dem Gute zu Höntrop und den Wiesen durch das Stift Essen.
  • 20.12.1538 Der Dechant des Stiftes Mariengraden in Köln Hermann von Hessen bekundet, in Gegenwart und mit Zustimmung seines Kapitels den Wilhelm Dobben zu Liederen (Lyren) mit dem Zehnten und Gute im Kspl. und Dorfe Wattenscheid so belehnt zu haben, wie es dessen seeliger Vater Geirehart Dobbe und dessen Vater Wilhekm zu Lehen zu tragen pflegten (…).

Erbfolge

  • Wilhelm von Dobbe, (1545/61, 1575+) oo Margarete N. (1561), Kinder:
    • Bernhard von Dobbe
    • Johan von Dobbe
    • Tochter N. von Dobbe oo N. Kückelshoven zu Rorup
    • Herman von und zu Vogelsang, Dechant zu St. Mauritz vor Münster (1582/1613)
    • Helmich von (Dobbe) und zu Vogelsang (1575/1606+) oo Wilhelmine v. Fürstenberg zu Senden (weitere Ehe mit Anna Maria von Velen, Sohn Wilhelm -1630/55).

Urkunde

  • 14.07.1554 Der Dechant des Stiftes Mariengraden in Köln Dr. Kasper Gropper belehnt nach dem Tode des Wilhelm Dobbe, Schildknappe („wapelinck“) zu Lyren, den Wilhelm Dobbe zu Vogelsang mit dem Zehnten und Gute im Kspl. und Dorfe Wattenscheid zu den herkömmlichen Bedingungen.
  • 1603 Jobst v. Strünkede zu Strünkede (+1602, Beginn des Prozesses in Vorinstanzen vor 1602), klagt vor dem Reichskammergericht gegen die Gebrüder Helmich (+ 1606) und Bernh. Dobbe zu Vogelsang und Lyren wegen Anfechtung eines Vertrages vom Jahre 1593, in dem die Ehefrau des Klägers, Johanna geb. v. Strünkede, Wwe. des Kreisobristen Jobst v. Fürstenberg, ihre Ansprüche an die Güter des + Jobst v. Strünkede für 7.850 T. an die Beklagten abgetreten hatte.

Erbfolge

  • Bernhard Dobbe zu Vogelsang und Lyren (1587, 1612) oo Anna Schmiesing von Harkotten (1610+), Kinder:
    • Bernhard Dobbe (1623 Vetter des Wilhelm Dobbe), Erbe zu Lyren
    • Adelheid Katharina von Dobbe, Erbin des Hauses Vogelsang

Urkunde

  • 28.07.1587 Kanonikus Johannes Nopelius von der Kollegiatkirche Beatae Mariae Virginis zu Köln bescheinigt namens des Dechanten und Kapitels seiner Kirche, vom Junker Bernhard Dobbe 6 GG. Kurfürstlicher Mümze empfangen zu haben wegen des Zehnten und der Zehntlöse im Dorf und Kirchspiel Wattenscheid.

Erbfolge

  • Bernhard Dobbe, 1623 Vetter des Wilhelm Dobbe, 1659 Erbmarschall zu Essen (1664+) oo vor 1619 Maria Elisabeth von Delwigh (1619/1659, Kinder:
    • Johann Bernd von Dobbe zu Lyren (Gebrüder 1660)
    • Ferdinand Rutger von Dobbe (Gebrüder 1660), Kommandeur des Deutschen Ritterordens zu Welheim (188-1703
    • Wilhelm Christoph (Gebrüder 1664)
    • Leo Julius (Gebrüder 1664)

Urkunde

  • 11.01.1630 Bernhard Dobbe zu Lyren hatte zugleich als Vormund der minderjährigen Kinder seines Schwagers Johan von Delwich zur Knippenburg, Drosten zu Blankenstein (…) Unterschtift und Siegel von Bernhard Dobbe und seiner Frau Maria Elisabeth geb. von Delwich.
  • 11.05.1638 Vor dem Richter des Amtes Buchum Hermann Huggenpott bekennen die wohledlen, vielehrreichen Eheleute Bernhardt Dobbe zu Lyren und Maria Elisabeth von Delwigh, am 14.11.1619 unter ihrer adeligen Pittschaft und Unterschrift 2 Obligationen über 300 und 900 laufende Taler Essendischer Währung (…) verschrieben zu haben.(…)

Erbteilung Delwig

13.03.1646 Haus Knippenburg: Bernhard Doppe zu Lyren und seine Frau Maria Elisabeth von Delwig, Rorich Sanderina von Delwig und Hans Georg von Bellinghausen zu Altenbernsau sowie seine Frau Anna von Delwig und Anna Katharina von Delwig teilen nach dem Tode ihrer Eltern Johann von Delwig und Agnes von Palant sowie ihres Bruders Christopfel von Delwich die Erbschaft Delwig.

Dobbe soll das Haus Hordell erhalten samt den dazu gehörigen adeligen Rechten und Gerechtigkeiten, besonders den 2 Markenrechten in der Borbecker Mark, dem Mühlenbau und folgende Güter: ein Viertel des Gutes, dass Paüß zu Vogelem pachtweise besitzt, Munstermanns Hof zu Gerscke, Hoffstadt und Holmans Hof zu Borbeck, Lautenscheidt, Marrengut und Holschen Hof zu Bocholt, Hof Bruninckh und Gramans Kotten im Kspl. Steill, das Gut am Ende zu Frintroff, Stelmans Hof zu Fischfeld (?), Lemerßkotten an dem Weittkampe gelegen samt der Länderei, die an Dieckmann zu Bossinckhausen verpachtet sind, sowie Altenbergh und Gehölz des Hauses Horll, Ferner sind dem Dobbe von dem Hause Knippenburg 2 Markenrechte in der Welmer Mark und die Schuldforderungen gegen Stahl zu dem Steinhauß zugelegt worden.

Auch die Erbteile der Miterben werden genau festgelegt. In Erbgemeinschaft verbleiben u.a. Besitzungen und Forderungen zu Morsch, im Kirchspiel Mulheimb, die Kupferhütte im Amt Blankenstein, die Amtspfennige der Ämter Blankenstein und Bochum, sowie die Forderungen gegen verschiedene benannte Personen (…)

Seitenlinie von Dobbe zu Hordell

  • 24.10.1662 Der Abt Joannes Haesert von Deutz belehnt Wilhelm Christoph von Dobbe zu Hordell (kinderlos, 1682+) an Stelle seines im Kriege seit über 20 Jahren verschollenen Oheims Johann Christoph von Dellwigh als nächsten Agnaten mit dem Beüning Hof im Kirchspiel Steile. Bei etwaiger Heimkehr des Verschollenen wird diese Belehnung ungültig. Der Belehnte muß die Belastung zu Gunsten des von Plettenberg tilgen.
    • Erbe des Vaters vor 1669 angetreten:
    • 15.04.1669 Die Äbtissin Anna Salome von Essen belehnt den Erbmarschall zu Essen Wilhelm Christoph von Dobbe zu Horll (1682+) in Ansehung seiner getreuen Dienste mit dem Hofschultheißenamt zu Ehrenzell auf sein Leben lang.
      • Nach dem Tode des kinderlosen Bruders dessen Erbe angetreten:
      • 26.02.1689 Andreas, Abt des Münsters von unserer lieben Frau und Heriberti in Deutz, gestattet seinem Vasallen Herrn Julius von Dobbe, Herrn zu Horll, das am 02.10.1682 zu Lehen empfangene Gut Brünningh im Stift Essen und Kirchspiel Steele anderweitig zu übertragen unter Wahrung der Lehnseigenschaft.

Erbfolge zu Lyren

  • Johann Bernd von Dobbe zu Lyren oo Anna Wilhelmina Margaretha von Asbeck zum Goer (28.09.1701 Wwe.), Kinder:
    • Anna Leopoldina Eusebia, Stiftsdame zu Stoppenberg und Oberndorf, minderjährig 1701
    • Anna Sofia Josina Stiftsdame zu St. Marien oder Capitolo zu Köln, minderjährig 1701
    • Agnes Franzisca Maria oo Ehevertrag 1697 Otto Heinrich von Aschebruch
    • Ferdinand Rötger, Pfälzischer Lieutenant
    • Johann Bernard, Pfälzischer Oberstlieutenant
    • Bernd Wilhelm Sigismund von Dobbe zu Lyren, ~ 06.01.1665 und □ 23.01.1740 in der Pfarrkirche zu Wattenscheid

Erbfolge zu Lyren und Hordell

  • Bernd Wilhelm Sigismund von Dobbe, Kurpfälzischer Obristwachtmeister, Erbmarschall von Essen, Herr zu Lyren und Hordell (1700, 1741+) oo Ehevertrag 1701 Maria Catharina von der Heese von Rauenthal in der Grafschaft Mark (T. v. Kaspar und Sybilla Maria von Aschebroch), Kinder:
    • Bernhard Caspar Leo Ferdinand von Dobbe (+00.03.1757), Ersterbe oo 1742 zu Bentheim mit Christina Francelina Johanna v. Etzbach adH Langen (1709-nach 1744), kinderlos
    • Bernhard Otto von Dobbe, Kapitular in der Abtei Siegburg
    • Johann Werner von Dobbe (+1795), Nacherbe, kinderlos
    • Adolf Gottfried von Dobbe, Kapitular zu Kappenberg
    • Anna Sophia Leopoldina von Dobbe zu Lyren (Stiftsdame zu Köln (+1789)

Ahnentafel zur Aufschwörung

Beim Klostereintritt hatte Anna Sophia Leopoldina von Dobbe zu Lyren (Stiftsdame zu Köln (+1789) einen Adelsnachweis zu erbringen, der aufzuschwören war.

Erbfolge und Konkurs

  • Freiherr Bernhard Ferdinand Caspar Leo von Dobbe Herr zu Lyren, Ravendahl und Horll , hochfürstl Essendischer Erbmarschall (+ 00.03.1757, kinderlos) oo Ehevertrag von 1742 Freifräulein Christine Franziska Jeanette von Etzbach vom Haus Langen in der Grafschaft Bentheim (T. v. Joann Bertram und Maria Elisabeth geb. Freifrau von Nagel zu Vornholtz),
  • 10.03.1758 der Freiherr von Dobbe zu Lyren verkauft einige Ländereien.(?) [1]
  • 23.09.1762 werden Mobilien des Hauses verkauft. [2]
  • 20.11.1766 Konkurs des verstorbenen Bernhard Ferdinand Caspar Dobbe zu Lyren [3]Die Wwe. heiratet N. von Schade.
    • 7. Juni 1768 Verkauf des zum Hause gehörigen Schulkte Speelbergshof zu Wattenscheid.[4], 15.11.1768 [5] und 19.12.1769 [6]
      • Erbfolger ist Johann Werner von Dobbe (+ 1795)

Erbfolge zu Lyren, Hordell und Nosthausen

Erbfolger ist des Verstorbenen Bruder Johann Werner von Dobbe (+ 1795), Leutnant der Cavallerie des Hochstifts Münster, hochfürstl Essendischer Erbmarschall.

Urkunden

  • 16.11.1772 Der König von Preußen (als Graf von der Mark) belehnt den Leutnant (der Cavallerie des Hochstifts Münster) Johann Werner von Dobbe zu Lyren als Erben der Maria Franziska von (Dorneburg gt.) Aschenbrock, Äbtissin zu Flaesheim, mit Nosthausen.
  • 12.03.1773 Werden: Der Abt Johannes zu Werden und Helmstedt belehnt nach dem Tode des Abtes Anselmus den Johann Werner Freiherrn von Dobbe zu Lyren und Horle, Erbmarschall des Stiftes Essen, Ihro Churfürstlichen Gnaden zu Cölln Hochstifts Münsterschen Lieutenanten von der Cavallerie, mit dem Lehngut Haus und Wohnung zu Lyren, sowie mit dem Mideldorps Gut zu Hontrop, jetzt Seier oder Seiers Gut genannt, zu Dienstmannsrecht. Der Belehnte leistet den Diensteid. (…).
  • 13.01.1777 Die Essener Äbtissin Maria Cunigunda belehnt nach dem Tode der Äbtissin Franciska Christine den Freiherrn Johan Werner von Dobbe zu Lehn- und Dinstmannsrechten mit dem Erbmarschallamte im Stift Essen (ebenso mit dem Gut Hordell, jetzt Hohlmann gt.). Er leistet den Diensteid.

Testament und Nacherben

  • Auf dem Krankenlager machte Johann Werner von Dobbe am 18.06.1787 sein Testament und bestimmte seine Schwester Anna Sophia von Dobbe, Kanonisse und Kelnerin des adeligendes freiweltlichen Damenstiftes B.M.V. in Capitolo zu Köln zeitlebens als Nutznießerin des Erbes ein, bestimmte aber schon als Nacherben der betagten Schwester ihre Neffen und nächsten Verwandten die beiden Gebrüder Clemens und Franz Freiherrn von Asbeck, ein, und zwar zunächst der jüngere Bruder Franz und bei dessen kinderlosen Absterben dessen Bruder Clemens.

Wertermittlung des Hauses Lyren

Konkursfolgen

  • 28.03.1792 Gerichtliche Bekanntgabe des Zwangsverkaufs des bei Wattenscheid gelegenen adeligen Hauses Lyren zum 30. Juni, 29. Sept. 1792 und 10. Januar 1793.
  • 01.03.1793 Kleve: In der Subhastation (=Zwangversteigerung) des adeligen Gutes Lyren erteilt die Regierung dem Drosten zu Vinenburg (bei Goslar) Clemens Alexander von Asbeck, adeliger Hof- und Regierungsrat, für 19.055 Rtlr. den Zuschlag auf das Gut mit seinen Pertinentien (Gerechtigkeiten: Jagdgerechtigkeit, Taubenflucht, u.a.).
  • 29.11.1793 Franz Egon, Prinz von Fürstenberg, Bischof von Hildesheim und Paderborn, lieh seinem Hof- und Regierungsrat Clemens Alexander von Asbeck 11.000 Rtlr. zu 3 Prozent Verzinsung und ließ diese Summe als Hypothek auf Haus Lyren eintragen. So konnte die Ersteigerungssumme am 11.07.1794 in Höhe von 19.055 Rtlr. bezahlt werden.

Besitzwechsel

Clemens Alexander von Asbeck (1838+), Drosten zu Vinenburg (bei Goslar), adeliger Hof- und Regierungsrat zu Hildesheim, Erbschenk (Oberhofmeister) des Stiftes Essen oo Ferdinande Marquise von Ghistelles, Kinder:

  • Freifräulein Aloisia von Asbeck, Ehemann Freiherr Carl von Eynatten
  • Freifrau Kunigunde von Asbeck, Ehemann Freiherr Engelbert von Hoerde zu Schwarzengraben
  • Freifrau Charlotte von Asbeck, Ehemann Major und Kammerherr Freiherr Franz von Brakel zu Welda
  • Freifrau Auguste von Asbeck, Ehemann Freuherr Wilhelm von der Decken. zu Oldenburg

Besitzwechsel

  • 28.01.1843 Essen: Die Töchter und Schwiegersöhne verkaufen das Rittergut Lyren mit allem Zubehör an den Herzog von Prosper von Arenberg, Meppen pp. zu Brüssel für 44.900 Rtlr.

Größe

  • 27.07.1842 356 Morgen, 97 Ruten, 72 Fuß, einschließlich des Watermannhofes (preußisches Maß).

Archive

  • Stadtarchiv Bochum, Bestand von Asbeck:Beim Übergang des Besitzes von Nosthausen und Lyren Familie von Asbeck gingen auch die Archive in deren Besitz über. Von dort kamen sie im Erbgang an die Freiherrn von Ketteler-Harkotten zu Schwarzengraben und im Jahre 1930 durch Kauf an die Stadt Wattenscheid.
  • Stadtarchiv Recklinghausen, Vestisches Archiv, Herzog von Arenberg.

Zufallsfunde

Auch in anderen Archivalien und Aufschreibungen können Informationen zu diesem Thema gefunden, werden. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde mit Quellenangabe zu diesem Thema eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.


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