Haus Geist (Münster)

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Inhaltsverzeichnis

Lage 19. Jhdt.

Einleitung

Das Rittergut Geist in der Gemeinde St. Lamberti im Süden der Stadt Münster gelegene Haus gehörte ursprünglich dem Domkapitel zu Münster, gelangte dann an die Familie Bisschopinck und kam 1624 wieder an das Domkapitel. Es bestand aus zwei vormals getrennten Besitzungen, dem adlichen Gute Haus Geist und dem Schulzenhofe Althoff. Nach der Säkularisation wurde das Haus zu den Staats-Domainen eingezogen und als solche im Jahre 1813 zur öffentlichen Versteigerung gestellt, bei welcher sie von dem Oberpostdirektor und Hofkammerrat Düesberg als volles und freies Eigentum angekauft wurden. Von den Erben des letzteren sind die beiden Güter durch Kaufvertrag vom 18.11.und 21.12.1841 dem Oberpräsidenten von Westfalen, Staats-Minister a. D. Franz von Düesberg übereignet worden. Nachdem nunmehr diese beiden Besitzungen zu einem Gut vereinigt worden, wurde demselben durch Patent vom 22.06.1845 die Eigenschaft eines landtagsfähigen Rittergutes verliehen.

1769 Freies Haus, Besitzer: Domdechant zu Münster

Kornschreiber

Verkauf

  • 1895 veräußerten die von Duesberg diesen Besitz an die Familie Schenking.
  • 1918 erfolgte der Verkauf an die Stadt Münster, die den Besitz 1952 im Tausch an das Bistum Münster gab.

Archiv

  • Stadtarchiv Münster, Bestand: Gutsarchiv Haus Geist
    • 1 Karton Akten (1590-1847)
      • Darin: Besitzbeschreibungen; Pachtsachen; Einkünfte.

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