Haus Beckloe
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Hierarchie
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[bearbeiten] Haus Beckloe
Erste Sammlung von Informationen zu Beckloe:
Auf der Carte Topographique d`Allemagne - Ausschnitt: Comte du Vest Recklinghausen de Colohne(um 1675), ist an der Stelle der wahrscheinlichen Lage ein bisher nicht zuzuordnender Name eingetragen: "Bolsdorff". Falsch übesetzt oder gesprochen könnte durchaus das an dem Bach liegende "Hülsdorf" beim "Hülsberg" gemeint sein.
1210 Wahrscheinliches Erbauungsjahr der Burg Beckloe (1220 Becklor), in der Bauerschaft Hüls (östlich des Baches Elvezo, dann auch Scedelbeke, Kleverbecke und zuletzt Loemühlenbach geheißen, 1188 Grenze zum Kspl. Recklinghausen) (HSTAD). Aufsitzer 1220 Godeken von Loe - ?.
1277 Erbtochter Nobelia von Beckloe auf Haus Beckloe heiratet Bernd von Strünkede und bringt ihm Beckloe mit in die Ehe.(Vest. Jahrbuch Nr. 62 S. 148)
Beckloe war später im Teilbesitz der Familie van Loe zu Marl-Drewer.
Im Jahre 1373 war es den Recklinghäusern gelungen, die Burg Loe, welche am Rande des Hülsbergs in der Recklinghauser Bauerschaft Hüls lag, und sich zu der Zeit im Besitz der Herren von Strünkede befand, zu erobern und einzureißen. Doch die Burg wurde wieder aufgebaut, denn in Zons bekundet am 09.03.1386 der Knappe Bernhard von Strünkede, daß zwischen dem Kölner EB Wilhelm (von Gennep 1349-1362) und seinem Vater Bernhard von Strünkede vereinbart worden war, daß letzterer das Haus Loe im Vest Recklinghausen im Kspl. Marle zum Offenhaus auftragen sollte. Daher trage er nun das Haus mit allen Befestigungsanlagen dem Kölner EB Friedrich Graf von Saarwerden zum Ledig- und Offenhaus auf, dessen der EB und seine Amtsleute sich uneingeschränkt bedienen können. Er hat dann das Haus als erbliches Lehen von EB Friedrich empfangen und gehuldigt (STAM Vest RE Urk. 18).
Bernhard von Strünkede wird in Urkunden übrigens als Verwandter der Edelherren von Gemen bezeichnet.
Um 1373 treten die Strünkeder auch unter dem Namen Hovestadt auf, so Bernhard u. Mecharius, Bele von Strünkede und Cunigundis (von Strünkede) van me Hovestat.
1378 Wessel vom Loe bekommt Haus Beck - Loe zum Lehen
- Quelle: STAM MSC II
1386 Bernhard von Strünkende bekommt Haus Beck - Loe zum Lehen
- Quelle: STAM MSC II
1395 Henrich vom Loe bekommt Haus Beck - Loe zum Lehen
- Quelle: STAM MSC II
[bearbeiten] Strünkeder als Holz- und Markenrichter
Die Hülsberger Mark im damaligen Kirchspiel Recklinghausen, lag in der unmittelbaren Nähe, nordöstlich der Burg Beck-Loe, hier waren die um Strünkeder um 1345 Erbexen. Am 30. Juli 1442 (dusent veyrhundert en XLII, den manendag nest na sunte Jacobus, daghe des hilgen apostels)verkauft vor dem Richter zu Lembeck, Goisen Spyrlinch, Frederich van Strüenckede an Bitter von Raesfelde das Holzgericht in dem Hülsberge, den Hof zu Herne mit den zugehörigen Höfen: Dael Hof (Große und Kleine Puppendahl), Albertes Hof (Albers), Poethescher Hof, gelegen im Gericht Recklinghausen, ferner das Markenrecht der Höfe zu Regenbodinck u. zu Bechum, des Gutes Lodinchtorpe u. des Borinch Hofes im Hülsberge. Zeugen: Meynecken van Westeroelde, Frederich Oldenbergh, Johan Schulte tho Grevinch u. Rotger ton Buddenbrocke. (Der Vorgang wiederholt am 17.09.1443 mit Machgroys von Strünckede).
[bearbeiten] Erbteilung
Johan von Strünkede, welcher die Strünkeder Güter 1462 mit seinem Bruder teilte, war um 1467 klevischer Rittmeister.
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Provinz Westfalen: Landtagsfähiges Rittergut im Kreis Recklinghausen / Vest Recklinghausen |
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[bearbeiten] Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
[bearbeiten] Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
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