Grafschaft Mark/Ritterzettel 1620 & 1666-97

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1620

"Nach den Ritterzettel von 1620 waren in der Grafschaft Mark 147, in Cleve 111 Rittersitze, wovon eben soviele Besitzer zu Lanftage gingen. Durch die Ahnenprobe und das Recht der erstgeburt war zuletzt die Zahl der Landtags fähigen Familien für die Grafschaft Mark etwa auf ein dutzend, und für das Herzogthum Cleve gar auf 3 bis 4 zusammengeschmolzen."Vgl. Urkundliche Widerlegung der von dem ehmaligen Adel der Lande Jülich, Kleve, Berg und Mark dem Fürsten Staatskanzler überreichten Denkschrift ... 1819

Ritterzettel, Präsentlisten zum Landtag 1666-97

Führende Geschlechter:

  • von Romberg zu Bladenhorst , Maßen, Brüninghausen, Hausen, Tödinghausen, Landthusen, Erleburgh.
  • von Bodelschwing zu (Mengede?), Velmede,
  • von Sieberg zu Wischeling, Kemnade, zum Clyff, zu Marten, zum Busche.
  • von Neuhoff zu Neuenhoffe, zur Wenge, zu Pungelscheid,
  • von der Recke zu Witten, Untrop, Horn, Scheppen, Curel.

Neben diesen eigentlich führenden Geschlechtern der märkischen Ritterschaft sind noch regelmäßig vertreten:

  • von Ascheberg zur Heyden, zum Heidhofe,
  • von Aschebrock zu Nosthausen,
  • von Berchemb zu Wedringen,
  • von Büren zu Mengede,
  • von Cortenbach zu Altenhagen,
  • von Del(l)wig zu Del(l)wig , zu Rutenborn , zu Havekeschede (?),
  • von Dobbe zu Lier, (Johann Bernhard von Dobbe zu Lyren oo um 1640 Erbtochter Maria von Delwig zum Hecket, Hordel und Knippenburg)
  • von Düngel zu Dalhausen, zu Hovesched (?),
  • von Elberfeldt zu Wedringen, zu Herbede,
  • von Freytag zur Buddenborg,
  • von Grüter zu Altendorff,
  • von Haus zu Wanthoven, zu Nierhoffen,
  • von Heiden zu Rahde, zum Bruch, zu Hovestadt, zu Heidemühlen,
  • von Hoete zu Bogge, zum Kringeltantz,
  • von Hovel zu Sölde,
  • von Hugenpoth zu Hilbeck, Hemmerde, Stockum , Gosewinckel,
  • von Kettler zu Herringen,
  • von Laer zum Hardenstein,
  • von der Mark zu Werve, zu Willigst,
  • von Melsehede zu Marten, Brenschede,
  • von Nehemb zu Ruhr, V(B)ellinghausen, Heidemühlen,
  • von Ossenbroich zum Dönhoff, zur Wische,
  • von Palant zu Ödenthal, Schadeburg,
  • von Plettenberg zu Greuel,
  • von Rump zum Crangen und Rittershaus,
  • von Schwansbell zu Schwansbell, zum Oberfelde,
  • von Stael zu Steinhausen,
  • von Strünckede zu Dorneburg,
  • von Torck zu Herringen,
  • von Vaerst zu Heuen,
  • von Vogt zu Hemmerde,
  • von Voss zu Aplerbeck, Rodenberg,
  • von Wenge zu Sevinghausen,
  • von Wendt zur Horst,
  • von Wrede zu Brüninghausen, Frönsspert (?)

Seltener erscheinen in dieser Zeit die

  • von Aldenbockum zu Runte, Benninghoven,
  • von Asbeck zum Goer,
  • von Brabeck zu Hemmerde,
  • Hasenkamp zu Wetmar,
  • von Heese zu Ruendahl,
  • von Hüchtenbruch zu Herne,
  • von Landsberg zu Kettinghausen,
  • von Ley zu Ermelinghausen,
  • von Loe zu ?
  • von Rynsch zu ?
  • von Schell zu Schwarzenmühlen, zum Schellenberg.

v. Schell zu Heyen (dies Geschlecht kommt nur in der Grafschaft Mark vor)

Diese Listen enthalten nicht die Geschlechter, welch von ihrem Vertretungsrecht keinen Gebrauch machten oder nicht machen konnten. Außerdem nennt die Liste nicht die Geschlechtsnamen der auf dem Landtag anwesenden Drosten.

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