Geschichte der kleinen deutschen Höfe 1/077
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rich zu Stolberg hat
meinem Bruder zugesprochen, er solle doch sich und seine Gemahlin
bedenken, den hat er mit dem
Degen hauen wollen. In dem Tumult hat der närrische
Magister, so bei meinem Bruder ist, Rosen für den Kopf gehauen,
Rosen's Junge hat dem
Magister etliche Wunden in den Leib gestochen. Den 25. August sind
Hans Rosen und
Hans Maier hier
angelangt und haben berichtet, daß die Quästion mit Georg Christof Rosen und
Tessen Passow nun auch
zu Ende und daß sie sich mit einander gerauft vor Tessin bei der
Vogelstange und Rosen
den Passow durch und
durch gestochen, also daß Passowen die Klinge im Leibe
abgebrochen und hat er nach dem Stich noch eine Stunde gelebt.“
„Den 5. October 1614, wie ich von M. Thun's Hochzeitsfest in Lübz weggeritten, ist mein Edelknabe Christof Ziegler so vollgesoffen gewesen, daß er kaum hat fortreiten können; den habe ich wacker abgeschmiert und hat mir zu Fuße nachlaufen müssen.“
„Den 19. April 1615 habe ich meinen Kammerdiener mit der Carbatsche abgeschmiert, daß er nicht früh aufgewartet.“
Als der pommersche Gesandte am Tage vor der Taufe des Herzogs Johann Albrecht II., die am 28. Juli 1616 statt fand, Audienz bei demselben begehrte, ward ihm geantwortet: „daß Ihro Fürstliche Gnaden be-
thete darauf noch zweimal: erst eine Hessin, die ebenfalls 1625 starb, auch nur neunundzwanzigjährig; die dritte Gemahlin, eine Anhaltinerin, überlebte ihn.
