Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes 1881/064

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Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes 1881
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20. 1788 – 1801. Friedrich Adolf Wessel, Sohn des Pastors Wessel zu Bega, wurde 1785 unter die Landescandidaten aufgenommen, später Pastor zu Hohenhausen, wo er bis zu seinem Tode 7. Juli 1833 blieb.
21. 1801 – 1806. Friedrich Wilhelm Christopf Schönfeld, Sohn des Pastors Schönfeld zu Kappel, wurde 1794 Landescandidat, 1795 Waisenhausinspektor zu Barntrup, 1798 Predigergehülfe bei Pastor Hildebrand zu Lüdenhausen, 1801 Pastor zu Haustenbeck, 1807 zu Almena, 1818 zu Horn zweiter Pastor, (ef. die Prediger Horns) 1828 zu Stapelage, wo er 1831 starb.
22. 1807 – 1808. Johann Anton Steneberg aus Lage, studirte mit seinem an Wuchs gleich stattlichen Bruder zu Göttingen, wo ein alter Reiterobrist an den beiden schön gewachsenen lippischen Theologen ein solches Wohlgefallen fand, daß er sie ermahnte, Reitersmänner zu werden. Er soll zu ihnen plattdeutsch oft gesagt haben: „Nich up de Kanzel, sondern up dat Pehrd“, wurde 1795 unter die Landescandidaten aufgenommen, 1805 Vikar in Wüsten, 1807 Pastor zu Haustenbeck, 1808 zu Varenholz. Von da reiste er zu einer Geschwüroperation am Auge nach Göttingen, wo er in Folge derselben verstarb.
23. 1808 – 1818. Christian Ludwig Siek aus Humfeld, wo sein Vater, der nachher Küster zu Brake war, als Lehrer stand, wurde 1800 unter die Landeskandidaten aufgenommen, ging 1809 nach Haustenbeck und 1818 nach Almena, wo er am 1. Mai 1844 gestorben ist.
24. 1818 – 1826. Ludwig Volkhausen aus Hillentrup, wurde 1816 Landescandidat, 1817 Rektor zu Blomberg, 1818 Pastor zu Haustenbeck, 1826 zu Wüsten, 1843 zu St. Johann in Lemgo, wo er am 30. Januar 1852 starb. In seine Amtsführung fiel, als die lutherische Freigemeinde durch Pastor Stephan gegründet wurde, die kirchliche Bewegung in Lemgo, in Folge welcher ein Theil der Gemeinde St. Johann zur lutherischen Kirche übertrat. Um die weitere Separation zu hemmen, wurde ihm der Candidat Ludwig Krücke aus Langenholzhausen zum Gehülfen gesetzt. Es existirt von Volkhausen eine Predigt, die er in jener Zeit über Matth. 7, 15 – 23: „Wer sind denn eigentlich die Wahrhaft-Gläubigen?“, hielt. Lemgo, Wagener 1849.
25. 1826 – 1829. Carl Stockmeyer, Sohn des Pastors Stockmeyer aus Brake, wurde 1821 Landescandidat, 1821 Gehilfsprediger in Oerlinghausen, darauf Pastor in Haustenbeck, 1829 Pastor in Meinberg, 1856 Superintendent der dritten Klasse und Pastor zu Bega, wo er am 8. Juli 1857 gestorben ist. Er besaß dichterisches
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