Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes 1881/173
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| Geschichte der Kirchen, Pfarren, geistlichen Stiftungen und Geistlichen des Lippischen Landes 1881 | |
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des vorletzten Generalsup. A. von Cölln, wurde am 14. Nov. 1715 zu
Obernkirchen geboren, von wo er am 4. Nov. 1740 berufen und am 8.
März 1741 in Alverdissen eingesetzt wurde Seine Ausbildung erhielt
er auf der Schule zu Rinteln, 1734 auf der Universität Bremen und
1736 auf der Universität Marburg. Im Jahre l750 wurde er als Pastor
nach Heiden und 1765 nach Oerlinghausen berufen, wo er den 21.
April seine Antrittspredigt hielt. Er hatte zwei Söhne Dietrich von
Cölln und August von Cölln, welche beide Gehülfen des Vaters waren
und von denen der letzte seines Vaters Nachfolger und 1796
Generalsuperintendent wurde. Von dem ersteren schreibt
Generalsuperintendent Weerth in seinem Buche „die Elementarschulen
im Fürstentum Lippe S. 80.: „Bemerkenswerth sind aber wohl die
Schulfeste, durch welche man im Lippischen vorzüglich auf die
Kinder zu wirken sucht. Ihr Entstehen verdanken sie einem edlen
Manne, der seiner ihn unaussprechlich liebenden großen Gemeine
durch einen frühzeitigen Tod zu ihrem großen Schmerz entrissen
wurde, dem edlen Dietrich von Cölln, Prediger in Oerlinghausen, dem
Bruder des nachherigen Generalsuperintendenten, der in
Oerlinghausen sein Nachfolger wurde."
13. 1750. Anton Henrich Wilhem Röteken aus Hohenhausen, welcher 1763 nach Reelkirchen als Prediger kam und dort 1767 starb.
14. 1763. Johann Friedrich Christoph Müller, geboren 10. September 1732 zu Barntrup, ein Sohn des Generalsuperintendenten Friedrich Christian Müller, besuchte die Schule zu Detmold und studirte in Bremen. Er starb zu Alverdissen 63 Jahr alt im Jahre 1795.
15. 1796. Emilius Wilhelm Begemann aus Detmold; bevor er nach Alverdissen berufen wurde, war er 2 Jahre Inspector am Waisenhause zu Barntrup. Im Jahre 1811 erhielt er einen Ruf als Hofprediger nach Bückeburg, wo er 1840 gestorben ist. Der Pastor und nachherige Seminardirektor Consistorialrath Wilhelm Begemann in Cappel war der zweite Sohn desselben.
16. 1811. Johann Wilhelm Carl Anton Neubourg, ältester Sohn des Superintendenten Neubourg zu Cappel. 1841 ging er als Pastor nach Bega.
17. 1841. Johann Ludwig Jacobi aus Schötmar, war 1832 Predigergehülfe zu Blomberg, dann 1836 Pastor adj. zu Bega. Von Alverdissen ging er 1846 als Pastor nach Bösingfeld, von wo er 1853 nach Heiden gewählt wurde. Hier starb er am 1. März 1868. —
18. 1846. Moritz Petri aus Lemgo, Sohn des Bürgermeisters
