Gedbas4all

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

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Dieser Artikel bezieht sich auf ein Projekt, das sich in der Planungsphase/einem frühen Entwicklungsstadium befindet.




Siehe dazu auch den Artikel "Gedbas4all – neues Datenmodell für die Genealogie" (auch abgedruckt in der Computergenealogie Heft 2009/04) und den Vortrag vom 13. April 2008

  • Aus Vermutungen werden Fakten - Einführung in genealogische Datenmodellierung
  • Eine Lösungsmöglichkeit: gedbas4all und das Gentech Data Model
  • Das CompGen-Erfassungsprogramm - Quellenorientierte Datenerfassung



Wir haben unglaublich viele Daten, doch eine Verknüpfung findet kaum statt. Eine Person findet sich in vielen unserer Projekte wieder:

  • in einem oder mehreren Adressbüchern
  • auf einer Schiffsliste
  • bei GEDBAS bei mehreren Forschern
  • in einem Online-OFB

Immer ist es die selbe Person, man kommt jedoch nicht von einem Fundort zum nächsten. Das ist wirklich schade, da so viele Informationen übersehen oder doppelt erarbeitet werden.

Bereits in der Frühzeit des Vereins gab es die Idee, alle Informationen in einem einzelnen Projekt zu sammeln, der "Historischen Einwohnerdatenbank". An die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, konnte damals natürlich noch niemand denken. Leicht könnten wir unsere Mitglieder und andere Forscher an dem Projekt beteiligen, indem sie Daten hinzufügen können.

Während die Daten zentral an einer Stelle gespeichert werden, kann die Anzeige variieren. Ein riesiger virtueller Stammbaum ergibt sich, wenn man eine Ansicht ähnlich wie beim bisherigen GEDBAS wählt. Nimmt man als Gliederungselement Orte und Straße, so ergibt sich eine Sicht wie bei einem Adressbuch. Verknüpft man Nachname, Ort und Zeit, so lassen sich Verbreitungskarten zu einem Nachnamen erstellen. Es gibt noch viele weitere denkbare Möglichkeiten...

Image:EinwohnerDB.svg

Auch wenn zwei Personen anscheinend identisch sind, werden die Informationen nicht wirklich (und dadurch später untrennbar) zusammengefügt. Die mögliche Gleichheit wird separat gespeichert, so daß man immer noch Zugriff auf die ursprünglichen Einträge hat. So lassen sich auch "private" Stammbäume realisieren: Für den einzelnen Nutzer scheint das System nur Daten vorliegen zu haben, die "dem Forscher gehören" ohne das jemand anderes darin herumschreiben kann.

Eine andere Möglichkeit wäre es, nur Daten anzuzeigen, die durch eine bestimmte (Art von) Quelle belegt sind. So lassen sich Adreßbücher und Passagierlisten abbilden. Weitergehende Informationen werden ausgeblendet. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Daten-Eingabe-System (DES). Mit diesem werden die Daten der Primärquellen strukturiert erfasst und nach der Erfassung nach gedbas4all exportiert. Dort können sie dann beliebig mit anderen Daten verknüpft werden.


Mögliche Eingliederung von gedbas4all in die bestehenden Projekte: Image:EinwohnerDB_eingliederung.svg


Siehe auch

Persönliche Werkzeuge